© Spurensucher - 18. November 2017

Under the dome? Der Petroglyphen-Bogen von Utah

RochesterPanel_01_2008

 

Das Rochester Rock Art Panel befindet sich 3 Meilen östlich von Emery, Utah. Die Petroglyphen darauf könnten in unterschiedlichen Zeitepochen verewigt worden sein. Die Wissenschaft geht davon aus, dass es fast schon einen "Gästebuchcharakter" hat, da die Graffities aus prähistorischer wie auch aus neuerer Zeit stammen (man spricht hier von Entdeckern, Siedlern und Touristen). Offenbar will man den Stellenwert dieser Felsenkunst von wissenschaftlicher Seite eher runterspielen. Eine genauere zeitliche Datierung ist jedenfalls nicht zu ermitteln (oder man hat sich hier wenig Mühe gemacht). Das Hauptpanel soll mit einem dunklen Wüstenlack überzogen sein, der sich gut vom helleren Sandstein abhebt und die gravierten Strukturen besser zum Vorschein bringt. Neben diesem Panel soll es in der Umgebung noch weitere Petroglyphen geben, die man – wie erwähnt – einer jüngeren Entstehungszeit zuordnet.

 

RochesterPanel_05_2008

 

Über dem Hauptfelsen mit den Petroglyphen befanden sich wahrscheinlich weitere, die jedoch von Souvenirsammlern abgebrochen und mitgenommen wurden. Offenbar kümmert sich die Regierung in der Gegend nicht um den Schutz und die Erhaltung der Wüstenkunst.

Neben den üblichen Jagdszenen – die weltweit auch bei vielen anderen Petroglyphen zu finden sind – erkennt man einen undurchdringlich wirkenden Bogen, er über Menschen und Tiere gespannt wurde. Es stellt sich mir die Frage, ob es sich hier um die Illustrierung eines profanen Regenbogens handelt oder um das Himmelsfirmament? Was wollten die prähistorischen Künstler damit ausdrücken?

 

RochesterPanel_06_2008

 

Mir fällt dabei auf, dass ich ähnliche Zeichnungen der Altvorderen schon einmal irgendwo in ähnlicher Form gesehen habe. Gibt es hier einen Zusammenhang oder ist alles nur zufälliger Natur? Haben wir es hier eventuell nur mit einem simplen Regenbogenmotiv zu tun, das grafisch verewigt wurde?

 

Machtinstrument zur Trennung oder zum Schutz? 

 

Vielleicht ist es mehr als nur ein Regenbogen. Vielleicht ist es eine kosmologische Idee, die an mehreren Orten auf der Welt bereits aufgegriffen wurde. Man könnte zum Beispiel an die Darstellung der Göttin Nut denken; die ägyptische Göttin des Himmels, deren Hände und Füße die Erde berühren. Sie wölbt sich über die Erde und gilt als Mutter der Sonne und der Sterne, die wiederum erst durch ihren Mund Einlass erhalten. Ihre Ausrichtung von Osten nach Westen steht unter anderem auch für Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergang. Hing man in prähistorischer Zeit ebensolchen Mythologien nach bzw. ist die Darstellung von Nut, der Göttin des Nachthimmels, in ihrer bogenförmigen Form und als Funktionsträgerin der atmosphärischen Grenze zwischen der Erde und des Kosmos auch ein Vorbild für die ältesten Kulturen in den USA? Oder andersrum? Hat sie eine schützende Funktion oder dient ihre Kuppel als Barriere, der man nicht entrinnen kann? Jedenfalls ist Nut, die Himmelsgöttin, auch die Zwillingsschwester von Geb, dem Gott der Erde - soweit erstmal die ägyptische Mythologie. Dieser Brückenschlag weckt jedenfalls symbolische Assoziationen.

 

NUT

 

Abb.: Geb dreht sich rücklings und auch unter Nut, die die Sonne für die Nacht "verbraucht", und gibt ihr am Morgen die Gelegenheit zur Wiedergeburt. Nut ist auch "Göttin" des Mondes, da sie 26 Monde in sich trägt. 13 Neumonde und 13 Vollmonde.
Nut steht auch auf beiden Seiten und hält eine himmlische Barke, die die Bewegung des Mondes und der Erde durch diese Zyklen repräsentiert. Sie befindet sich unter Cygnus und Orion, dem Flügelskarabäus und der geflügelten Scheibe, darüber erscheint Nut nochmals. Sie ist die galaktische Mutter der galaktischen Sonne, die alles für die Ewigkeit verbraucht und anschließend wieder gebärt!

 

 

Das ganze Thema wiederholt sich natürlich auch noch an anderer Stelle – in ähnlicher Wahrnehmung – bei unterschiedlicher Kulturen. 

 

 

Schildkröten und Elefanten als Träger – Die Schlange als "Deckel"?

 

 

12-Welten-Theorie

 

 

Der Gott Vishnu im Hinduismus als Schildkröte: "Die Anekdote von der welttragenden Schildkröte wird wohl zuerst von Jesuiten aus Indien nach Europa transferiert worden sein. Im Hinduismus gehört die Schildkröte zu den zehn Verkörperungen Vishnus. " (Quelle: http://www.kisc.meiji.ac.jp/~mmandel/recherche/schildkroete.html)

 

"Wesentlich für dieses Weltbild ist ein Träger der Erde. Dieser ist in jedem Fall ein Tier und sehr häufig eine kosmische Schildkröte, auf deren Bauch oder Rücken der Schöpfergott die Erde oder genauer, den Weltenberg errichtet. Die indische Schildkröte Kurma spielte bei der Ausbreitung eines solchen Weltbildes in Asien eine führende Rolle" (Zitat Wikipedia)

 

"(Ind. M.), die Verkörperung des Gottes Wischnu in einer Schildkröte. Die Götter kämpften mit den Riesen, der Unsterblichkeitstrank sollte bereitet werden, und sie riefen den Luftgott, den Affen Baali, herbei, um den Weltberg Mandar zu bewegen, wozu auch die Ewigkeitsschlange Addisseschen gebraucht wurde, indem man sie als Seil um den Berg schlang. Der Berg drohte in das Milchmeer, in welchem er stand, zu versinken, da unterstützte ihn Wischnu in seiner zweiten Verkörperung als Schildkröte, auf welcher nun der Berg und die Welt ruht." Dr. Vollmer's Wörterbuch der Mythologie aller Völker. Neu bearbeitet von Dr. W. Binder. 3. Aufl. Stuttgart: Hoffmann'sche Verlagsbuchhandlung 1874, S. 303. Vgl. auch den Art. Wischnu in Meyers Konversations-Lexikon (1890) und das Mahabharata, Kap. XVIII.

 

"Die Erde wankt, obgleich eine Schildkröte, Hauptberge, Weltelephanten und ein Schlangenkönig sie halten; die Zusage von Männern reinen Sinnes wankt nicht, auch wenn die Welt zu Grunde geht."

Indische Sprüche. Sanskrit und Deutsch. Hrsg. v. Otto Böthlingk. Osnabrück: Zeller; Wiesbaden: Harrassowitz 1966 (Neudruck d. Ausg. St. Petersburg 1870-1873), Bd. 1, S. 294.

 

"Nach der indischen Urmythe trägt der Elefant die Erde; er selbst, damit er nicht falle, wird wiederum von einer Riesenschildkröte getragen. Worauf die Schildkröte ruhe, ist dem gläubigen Brahminen nicht zu fragen erlaubt", so Alexander von Humboldt. Die Schlange, die sich in den Schwanz beißt, dürfte als Seeschlange Seschat das Symbol des Ouroboros repräsentieren. Darunter befinden sich 7 Himmel- und 7 Höllenreiche.

 

Der Ouroboros zieht um die Welt

 

Der Ouroboros ist ein griechisches Wort, das "Schwanzfresser" bedeutet und eines der ältesten mystischen Symbole der Welt ist. Sie kann als umhüllend wahrgenommen werden, wo die Vergangenheit (der Schwanz) scheinbar verschwindet, sich aber tatsächlich in einer versteckten Realität aufhält, die sich dem Blickfeld entzieht, aber dennoch existiert.

 

Der Ouroboros hat mehrere Bedeutungen miteinander verwoben. Er symbolisiert die zyklische Natur des Universums: Schöpfung aus Zerstörung, Leben aus Tod. Der Ouroboros frisst seinen eigenen Schwanz, um sein Leben in einem ewigen Kreislauf der Erneuerung zu erhalten. 

 

Die Schlange, die ihren eigenen Schwanz frisst (oder ihn zumindest beißt), wurde als Symbol der Sonne in Ägypten bereits um 1600 v. Chr. gesehen und stellte die Reisen der Sonnenscheibe dar. Von dort ging es zu den Phöniziern und dann zu den Griechen, die ihm seinen Namen gaben: Ouroboros.

 

In der Mythologie ist der Ouroboros ein Symbol für die Milchstraßen-Galaxie. Der Mythos bezieht sich auf eine Schlange des Lichtes, das in den Himmeln wohnt. Die Milchstraße gilt als diese Schlange, und genau am galaktischen Mittelpunkt im Sternzeichen Schütze frisst diese Schlange ihren eigenen Schwanz. Viele Menschen des Altertums haben die Galaxie benutzt, um kosmische und Erdzyklen zu berechnen.

Es finden sich Bezüge bei den Gnostikern und in der Alchemie, die das zyklische natürliche Leben und die Verschmelzung von Gegensätzen darstellen. Er symbolisiert auch die Transzendenz der Dualität, war mit dem solaren Gott Abraxas verwandt und versinnbildlicht hier die Ewigkeit und die Seele der Welt.

 

Cagnacci_Allegoria

 

Der Ouroboros als Pseudo-Heiligenschein von Guido Cagnacci: Allegoria della vita umana – Allegorie auf das menschliche Leben (um 1650) >> Bildquelle

 

In der Alchemie repräsentiert er den Geist des Merkurs (der Substanz, die alle Materie durchdringt) und symbolisiert die ständige Erneuerung (eine Schlange gilt oft als Symbol der Auferstehung, da sie scheinbar immer wiedergeboren wird, wenn sie sich häutet), den Kreislauf von Leben und Tod und die Harmonie der Gegensätze. Als Symbol der ewigen Einheit aller Dinge, des Kreislaufs von Geburt und Tod, aus dem der Alchimist Erlösung und Befreiung suchte. Es vereint Gegensätze: Bewusstes und Unbewusstes. Alchemistisch wird der Ouroboros auch als reinigende Glyphe verwendet.

 

John Heydon - %22The holy guide%22 (1662)

John Heydon - "The holy guide" (1662)

 

Das alchemistische Lehrbuch Chrysopoeia (Goldherstellung) von Kleopatra enthält eine Zeichnung des Ouroboros, die die Schlange als halb helles und halb dunkles Halbdunkel darstellt und Symbole wie das Yin Yang wiedergibt, was die doppelte Natur aller Dinge veranschaulichen soll, aber gleichzeitig betont, dass diese Gegensätze nicht im Konflikt miteinander stehen. In diesem Buch rankt sich alles um die Idee des "Einer ist alles" – ein Konzept, das der Hermetik zuzuordnen ist.

 

Ouroboros_1-1

 

Der Ouroboros erfreute sich bei Alchimisten im Mittelalter generell großer Beliebtheit: Der Drache Ouroboros in dem alchemistischen Werk De Lapide Philosophico, herausgegeben 1625 von Lucas Jennis in Frankfurt; >> Bildquelle

 

Die Ouroboros taucht auch in vielen anderen Kulturen und Schauplätzen auf... die Schlange Jormungand der nordischen Legende, eines der drei Kinder von Loki und Angrboda, wurde so groß, dass sie die Welt umkreisen und ihren Schwanz in den Zähnen fassen konnte. Sie bewachte den Baum des Lebens und wird oft als Ouroboros dargestellt.

Der aztekische Schlangengott Queztacoatl wurde ähnlich dargestellt, und chinesische alchemistische Drachen haben ähnliche Formen und Bedeutungen.

Hier in unserer Grafik umkreist ein Drache (eindeutiges Ouroboros-Symbol) die Schildkröte, die die vier Elefanten, die die Welt tragen, stützt. Das Szenario kann aber auch weitaus weniger friedvoll aussehen.

 

 

xuanwu3 xuanwu

 

Dieses Umkreisen der "tragenden" Schildkröte durch die Schlange oder den Drachen stellt sich im asiatischen Raum nicht immer so friedlich dar. Xuan Wu, eine besondere Statue im Hintersaal des Huode Zhenjun Tempels, zeigt eine schwarze Schildkröte als eines der vier Symbole der chinesischen Sternbilder. Sie wird offenbar von einer Schlange verschlungen. In Ostasien wird die Statue nicht nach einem der beiden Tiere benannt, sondern in unterschiedlichen Aussprachen als "Schwarzer Krieger" bezeichnet. Die Symbolik kommt in China, Korea, Japan und Vietnam vor.

  

Persönliches Statement zum Ouroboros: Nicht erst heute wird er mit großer Vorliebe auch von Geheimgesellschaften (Rosenkreuzern, Freimaurern etc.) genutzt, was sicherlich eines eigenen Beitrags bedürfte. Interessant ist in jedem Fall, dass diese sich selbst in den Schwanz beißende Schlange wohl bereits vor Tausenden von Jahren zum Corporate Design und spirituellen "roten Faden" der angeblich so unabhängig voneinander existierenden Kulturen gehörte. 

Ich persönlich sehe hinter der Symbolik eine nicht offensichtliche Machtstruktur, die unsere dreidimensionale Welt vor äußeren Einflüssen abschottet und eine Grenze nach außen bildet. Ob es sich hier um eine Schutz- oder Kerkerfunktion handelt, gilt es herauszufinden. Vielleicht haben die Felsgraveure in Utah es ja auch so empfunden – wenngleich nicht mit dem von mir zitierten offensichtlichen Schlangensymbol als Barriere (wenn es sich nicht ohnehin um einen simplen Regenbogen handelte …).

 

Die Kuppel der Hebräer und die seltsame Markenanalogie

Die althebräische Kosmologie, wie sie im Alten Testament zu finden ist, betrachtet die Welt, in der wir leben, als eine relativ flache Scheibe, die von einer Kuppel bedeckt ist. Im Prinzip so etwas wie ein gigantischer Kuchen, der mit einer Haube bedeckt ist.

Unterhalb des Erd"kuchens" findet man die Sheol (d.h. den Ort der Toten, aber nicht unbedingt die Hölle; tatsächlich ist diese Sheol  das, was die Griechen Hades nannten) und die sogenannten "tiefen Gewässer", die "Gewässer darunter" oder, noch dramatischer, "die große Tiefe". Oberhalb der Kuppel findet man noch mehr Wasser. Sie haben es richtig erraten: Das sind die "oberen Gewässer" und darüber der "hohe Himmel" oder der "Himmel der Himmel", wo Gott selbst wohnt, wie man in der Grafik sehen kann.

 

Hebräische Kosmologie 

 

Die althebräische Kosmologie, wie sie im Alten Testament zu finden ist, betrachtet die Welt, in der wir leben, als relativ flache Scheibe, die von einer durchsichtigen "Glas- oder Acryl"-Kuppel bedeckt ist. 
Diese Vorstellung ist nicht nur in der hebräischen Kosmologie zu finden. Eigentlich wäre es kein Fehler zu sagen, dass eine solche Idee bis zu einem gewissen Grad ein gemeinsames Erbe der alten Völker, insbesondere der Mittelmeervölker, ist.

 

So nahmen sowohl Griechen als auch Römer an, dass der Himmel eine gläserne Kuppel sei, an der die "Fixsterne" (d.h. Himmelskörper, die sich im Vergleich zu anderen Sternen am Nachthimmel nicht zu bewegen schienen) befestigt waren. Allerdings gab es einige Unstimmigkeiten über das Material, aus dem diese Kuppel angeblich gemacht wurde. Einige würden sagen, dass es nicht aus Glas, sondern aus Eisen oder Bronze war, aber natürlich kann man sagen, dass das in der Tat schwer zu beweisen war. Dass die Hebräer ähnliche Vorstellungen hatten wie ihre mediterranen Nachbarn, ist an mehreren Bibelstellen deutlich zu erkennen.

 

Kosmische Geographie des alten Israel

 

Das "Firmament" hingegen galt als eine Art Lücke (oder Barriere) zwischen den "oberen Gewässern", die über den Himmeln liegen, und den "unteren Gewässern" der Tiefe. Letzteres würde Meere und Ozeane einschließen.

Nun galt die Kuppel, die die Erde bedeckte, als auf Säulen sitzend, die als "Fundamente der Erde" galten, und die Kuppel selbst hatte eine Reihe von Fenstern, Luken oder Türen, aus denen der Regen herabstürzen könnte.


Wie bei den meisten Konzepten und Begriffen, die sich auf die biblische Eschatologie und Kosmologie beziehen, gibt es Debatten über die Interpretation bestimmter Passagen.
Last but not least, tief in der Erde gibt es noch Sheol, was seine Entsprechung in der heutigen Marke Shell (Oil) findet. Etymologisch gesehen, wurde gemeinhin angenommen, dass das Wort "Sheol" von einer hebräischen Wurzel stammt, was soviel bedeutet wie "versenkt werden", "hohl sein" oder gar "begraben werden", weshalb es nur natürlich war anzunehmen, dass "Sheol" entweder eine Höhle oder ein Ort unter der Erde war. In der Septuaginta (der ersten griechischen Übersetzung des Alten Testaments) wurde "Sheol" mit dem klassischen griechischen Wort "Hades" übersetzt, während es in der Vulgata (der lateinischen Version) mit "Inferos" übersetzt wurde.

 

Hebräer2

 

"Im (frühen) jüdischen Glauben ist der Scheol das Totenreich, in welches alle Menschen, sowohl Gerechte als auch Ungerechte, nach dem Tod hinabsteigen müssen, um dort ein Leben in Finsternis und Trostlosigkeit zu führen.

Der Scheol liegt in den Tiefen der Erde und stellt zusammen mit Abaddon und Gehinnom eine der Abteilungen der Unterwelt dar." (Zitat Wikipedia).

 

Der Markenname Shell schmückt sich eher mit der besagten Muschel als mit der Begrifflichkeit Sheol, den man ohne weiteres mit Shell Oil assoziieren kann. Zufall oder nicht, vor diesem Hintergrund dieser Kenntnis ist die Markenbezeichnung zumindest auffällig. Hierüber kann man sich trefflich unterhalten – jedenfalls sieht man an der Kuppel der Hebräer, dass die Denke der Petroglyphen-Graveure in Utah eventuell in ihrer Kosmologie ähnliches annahmen wie die Hebräer.

 

Und heute? Wo machen wir einen Deckel drauf?

 

Das Thema der Kuppel ist auch in unserer Zeit noch top aktuell. Mal jubelt uns die wichtigste aller Suchmaschinen eine unter, dann gibt es auch einen Film von Stephen King mit dem Titel "Under the dome". Selbst wenn an der Mythologie von damals nichts dran ist, wird sie dennoch lebhaft von den Systemkomponisten zelebriert. Darauf mag sich jeder selbst einen Reim machen.

 

Jedenfalls zeigt dieses cineastische Thema offensichtlich, dass man gewisse Kuppeln nicht durchbrechen kann. Es gibt nicht wenige Anhänger der Theorie, dass wir vor diesem Hintergrund den Weltraum auch nicht wirklich durchdringen können. OK, darüber nachzudenken wird ja noch erlaubt sein … 

 

under_the_dome

 

 

zur Übersicht

Under the dome? Der Petroglyphen-Bogen von Utah

RochesterPanel_01_2008

mehr Informationen

Wer steckt hinter den Yoshimi-Löchern?

22366566_798626553642660_2934111819886311138_n

mehr Informationen

Umgekippte Festung? Die Mystery Rocks von Cypress Hills

Drohnenflug_Mystery_Rocks1

mehr Informationen

Immer wenn's den Rahmen sprengt

 

Robert

Das ist oder besser war Robert Pershing Wadlow im Alter von ungefähr 20 Jahren. Als diese Aufnahme gemacht wurde, gab´s noch kein Photoshop und manuell retuschiert wurde hier auch nichts. Robert passte trotzdem nicht in den Aufzug …

mehr Informationen

Düstere Symbolik: Die Helm-Pyramiden

 

Pyramide der deutschen Helme (1)

Anlässlich einer Feier auf dem Victory Way vor dem Grand Central Terminal von New York wurde nach dem Ausgang des ersten Weltkriegs eigens eine dunkle Pyramide errichtet, die mit 12.000 deutschen Pickelhauben "verkleidet" wurde. Offenbar hatte man sie extra am Ende des Krieges aus Lagern von Deutschland aus importiert.

mehr Informationen

Menhir mit Meerblick: Men-Er-Letionec

 

Men-Er-Letionec-web(1)

Der bretonische Volksmund nennt ihn auch "L'homme de bout ou encore le Chien assis" (also in etwa: Stehender Mann oder alternativ sitzender Hund). Der Menhir liegt in der Nähe der Landspitze von Kerpenhir am Rande des Golfs von Morbihan; im Prinzip nur wenige Meter davon entfernt. Man geht davon aus, dass dieser Menhir von immerhin etwa 3,40 Höhe der sichtbare Überrest eines alten Steinkreises sei.

mehr Informationen

Chemieunfall im Treppenhaus des Tempels?

 

Geschmolzene_Stufen

Es fällt einem nicht gleich ins Auge, da der Blick eher auf die prächtigen Wandornamente gerichtet ist, wenn man die Stufen zum Dach im Tempel von Dendera emporsteigt. Dann sieht man es aber doch, weil man automatisch den Blick senkt, um nicht bei nächster Gelegenheit zu stolpern. Dann schießt es einem durch den Kopf: Wieviele Menschen haben diese Schneise in den letzten zweieinhalb Tausend Jahren passiert, um diese Stufen so aussehen zu lassen …

mehr Informationen

Solartechnik in Ägypten schon vor über 100 Jahren

Shuman2

Frank Shuman, amerikanischer Erfinder mit ostdeutschen Wurzeln, baute 1912/1913 in Maadi (Ägypten), ca. 25 km südlich von Kairo, das erste Parabolrinnenkraftwerk. Shumans Anlage in Maadi nutzte die Parabolrinnen, um einen 60-70 PS-Motor zu versorgen, der 6.000 Gallonen Wasser pro Minute vom Nil zu benachbarten Baumwollfeldern gepumpt hat.

mehr Informationen

Fassadenkunststück der Nomaden? Mada'in Salih


Qasr_al_Farid
Mada'in Salih (übesetzt: Städte des Salih) liegt 400 km nordwestlich von Medina in Saudi Arabien. Früher einmal hieß die antike präislamische Stadt Hegra und wurde als Handelsmetropole der Nabatäer eingestuft. Von einer Handelsmetropole sieht man hier nicht viel - dafür erwarten Wüstenbesucher beeindruckende monumentale Fassaden im zerklüfteten Sandgestein.

mehr Informationen

Alien im Hain der Göttin Osun


Oshogbo_Mantis.jpg
Am Rande der Stadt Oshogbo in Nigeria liegt der Hain der Göttin Osun. Dort befinden sich genau genommen mehrere Haine, die jeweils einzelnen Gottheiten der Yoruba geweiht sind. Den einzelnen Gottheiten sind unterschiedliche Skulpturen gewidmet, die frappierende Ähnlichkeiten mit Dämonen oder Aliens haben.

mehr Informationen

Hut in den Ring geworfen: Kontroverse Sichtung über Sumpflandschaft


Ufo_Sichtung_OshawaNaturfotograf Ken Rice staunte nicht schlecht, als er am 21. Juni gegen 19:45 Uhr ein merkwürdiges Objekt auf seiner Kamera einfing. Das Objekt, das einer Mischung aus einem Sonnenblumenkopf und der Krone der amerikanischen Freiheitsstatue ähnelt, gibt selbstverständlich wieder reichlich Anlass für Diskussionen.

mehr Informationen

Königssee: Petroglyphen am Parkplatzfelsen 

Petroglyphen_Königssee2

Der Königssee ist Publikumsmagnet für täglich Tausende von Besuchern im idyllischen Berchtesgadener Land. 99 % des Publikums passiert einen großen Felsen inmitten eines groß angelegten Parkplatzgeländes und achtet nicht auf die Inschriften.

mehr Informationen

Fels- und Höhlenmalereien mit Langschädeln und Raumanzügen in Algerien?

Tassili_Hauptmotiv_web

Tassili n'Ajjer in der algerischen Wüste ist kein unbekannter Ort für prähistorische Höhlenmalereien. Wer sich damit beschäftigt, weiss, dass man dort ein Sammelsurium von etwa 15.000 Bildern und Gravuren findet, die über 10.000 Jahre alt sein sollen. Aber auf ein paar Außergewöhnlichkeiten aus der Ferne sollte man schon aufmerksam werden: Der Phantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt …

mehr Informationen

Yonaguni: Pazifische Seeanomalie vor Japan

Yonaguni3.jpg

300 km vor der japanischen Küste gibt es ein Gebilde im Meer, das gegebenenfalls das Zeug zu einer Sensation hätte, wenn sich die Wissenschaftler wider Erwarten darüber einig wären, worum es sich dabei handelt. Leider sind sie es aber nicht und man kann sich getrost der einen oder anderen Seite anschließen: Ist es geologischen Ursprungs oder ein architektonisches Werk der Vorzeit?

mehr Informationen

Langfinger der Schoschonen: Riesige Handabdrücke im Felsen

Ancestral_Shoshone_Indian_petroglyphs_(~1000_to_~200_years_old)_(White_Mountain_Petroglyphs,_southwestern_Wyoming,_USA)_5_(22865206805)

Sie hinterlassen zwar tiefe Eindrücke, sind aber sicherlich nicht von Geisterhand entstanden: Die Petroglyphen der White Mountains in Wyoming gelten den Indianerstämmen der Utah, Schoschonen und Arapaho als heilig. Ganz nach üblicher Gepflogenheit nimmt man es mit der wissenschaftlichen Datierung nicht so genau und legt einen Zeitraum von 1.000 - 200 Jahren fest.

mehr Informationen

Some like it hot: Das Geheimnis "verglaster" Festungen und Ruinen


Mur_vitrifié_Ste-Suzanne_Web.jpgBefestigungswälle, die nicht mit herkömmlichem Mörtel errichtet wurden, gelten auf den ersten Blick als Rarität. Viele haben von solchen Phänomenen ohnehin noch nie etwas gehört. Das mittelalterliche Dörfchen Sainte-Suzanne, Mayenne in Frankreich aus dem 11. Jahrhundert, das auf einer felsigen Erhebung mit dreieckiger Grundfläche steht, ist bereits für diese Bauweise unter "Insidern" bekannt.

mehr Informationen

Regenbogengebirge aus der Graffiti-Sprühflasche: Zhangye Danxia


Zhangye Danxia.jpgDie Bergregion von Zhangye Danxia in China ist eine farbenfrohe Augenweide, die ohne großartige kreative Klimmzüge in ein phantasievolles Ölgemälde umgedeutet werden kann. Das Gebiet ist für die ungewöhnlichen Farben der Felsen bekannt, die ausgesprochen steil herausragen und zum Teil mehrere hundert Meter hoch sind.

mehr Informationen

Indonesien: Tupperware für Riesen

Bada-Tal_unbekannt1.jpg

Das indonesischen Bada-Tal der Insel Sulawesi gehört zum Lore Lindu National Park. Die Gegend ist sehr abgelegen und wurde angeblich erst im Jahr 1908 offiziell entdeckt. Sie schien vom Rest der Welt völlig isoliert zu sein. Dort befinden sich Steinfiguren und teilweise enorm große Steinbehälter, die sich in Form und Abmessung unterscheiden. 

mehr Informationen

Pyramide als Fußabtreter für's Militär: Baka in Saujet-el-Arjan

800px-Photo-cuve-grande-excavation

Die Entdecker bezeichneten sie als 13. Pyramide, allerdings kann heute niemand mehr sagen, ob es überhaupt eine werden sollte: Die Rede ist von der Grabkammer der Baka-Pyramide, deren quadratische Grundfläche von 200 x 200 Metern bereits in den Jahren 1905 bis 1912 vom italienischen Archäologen Alessandro Barsanti näher unter die Lupe genommen wurde.

mehr Informationen

Bekommen die Türe nicht auf: Geheimnisvolle 7. Gewölbekammer bleibt geschlossen …

Tor_B_

Dass die Maharadschas von Travancore über Generationen fleißig Vermögen angehäuft hatten, steht wohl außer Frage. Geheimkammern des reich verschnörkelten Padmanabhaswamy Tempels mitten in Trivandrum, der Hauptstadt des südindischen Bundesstaats Kerala, wurden vom Obersten Gerichtshof Indiens (bestehend aus einem siebenköpfigen Richter-Komitee in Anwesenheit des Haupt-Treuhänder des Travencore Trusts) bereits 2011 geöffnet. Aber war das schon alles ...?

mehr Informationen

Tunguska-Wald: Doch nicht vom Meteoriten "flachgelegt"? Kratertheorie vom Tisch

Tunguska_Ereignis.jpg

An einem Sommermorgen im Jahre 1908 fand eine der größten Explosionen der russischen Geschichte statt. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse zur Kratertheorie als Absturzstelle eines vermeintlichen Himmelskörpers.

mehr Informationen

Alle Jahre wieder - Schlammvulkanausbruch im Asowschen Meer

Schlammvulkan.jpg

Wenn man es nicht besser wüsste, würde man an einen unterirdischen Sprengsatz denken. Aber Wissenschaftler belehren uns eines Besseren. Außerdem halten sie es nicht für alarmierend... 

mehr Informationen

Wenn Wellen vereisen - Bizarres Schauspiel am Baikalsee

Vereiste-Wellen.jpg

Die Sichtung ist zwar alles andere als mysteriös und schon ein paar Monate alt, trotzdem nach wie vor ein Hingucker. Vor allem ist es kein Einzelfall.

mehr Informationen

Aufgetau(ch)t: Bigfoot-Körperteile oder Scherzartikel?

Unterarm_gross.jpg

Um Heiligabend herum wartete der selbsternannte Hundetrainer Peter Caine aus Beaver Dams, New York, mit einer in Packpapier eingewickelten Überraschung auf.

mehr Informationen

Aktuelle Ufo-Sichtung in der Türkei: False-Flag als Ablenkung?

Türkei-Ufo.jpg

Am Abend des 1. Advents wurde es im türkischen Luftraum recht lebhaft. Es handelte sich dabei nicht um wenige Einzelsichtungen, sondern um eine regelrechten Sichtungs-Hype zahlreicher Zeugen in Ballungszentren, über denen seltsame Lichter am Himmel beobachtet und aus individuellen Blickwinkeln heraus fotografiert und gefilmt wurden. 

mehr Informationen

Mothman-Sichtung in Point Pleasant: Überraschung zum 50-jährigen Jubiläum?

Mothman2

Am Sonntagabend sah ein Mann, der auf der State Route 2 in der Gegend von Point Pleasant (West Virginia) unterwegs war, eine Gestalt, die sich von Baum zu Baum durch die Luft bewegte und dabei ungewöhnlich groß war.

mehr Informationen

Naturschauspiel: Große Eiskugeln an sibirische Küste angekegelt

Eiskugeln1.jpg

Was zunächst aussieht wie ein gewaltiger Hagelschauer-Fake (so zumindest mein erster Gedanke), entpuppte sich als handfestes Resultat eines heftigen Polarstroms am 3. November in Russlands eisigem Norden.

mehr Informationen

Behördensichtung: Bizarre Anomalie im Fluss Chena (Alaska) gefilmt

Alaska_Chena-River.jpg

Ein Mitarbeiter des Alaska Bureau of Land Management (Verwaltungsbehörde staatseigener Ländereien) aus Fairbanks hat am Mittwoch die Eisbewegungen des Chena Flusses beobachtet, als ihm ein merkwürdiges Wesen entgegen schwamm.

mehr Informationen

Jahrtausendealtes Alu-Metallstück in Rumänien gefunden – Höhenflug für Ufologen?

Metallstück_Rumänien_web.jpg

Kann ein Aluminium-Artefakt, das Tausende von Jahren in der Erde lag, mit außerirdischen Intelligenzen in Zusammenhang gebracht werden? Ein erstaunlicher Fund, der bereits 1973 im kommunistischen Rumänien gemacht wurde, ist jetzt an die Öffentlichkeit gekommen.

mehr Informationen

Quadrocopter über Nazca „Lochstreifen“

Lochstreifen1.jpg

Im Umkreis der alten Inka-Siedlung Tambo Colorado (ehemals Puka Tampu) / Peru befindet sich ein mysteriös durchlöchertes Landschaftsbild, das unter Regie von Brien Foerster mit einem Quadrocopter aus der Vogelperspektive erkundet wurde. 

mehr Informationen

Mysteriöses Vogelsterben in Massachusetts

Vogelsterben.jpg 

Tierschützer aus Dorchester in Massachusetts sind von einem bizarren Vorfall sehr irritiert: Anwohner entdeckten in der Nachbarschaft 47 Vögel, die dort mehr oder weniger leblos am Boden lagen.

mehr Informationen

Frisch ausgegraben: 30 Tonnen-Meteorit in Argentinien

Meteoritenfund3.jpg

Der bisher zweitgrößte bekannte Meteorit nach Hoba wurde am 10. September in Argentinien gefunden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der neue noch namenlose Koloss knapp 30 t wiegt.

mehr Informationen

Tritt in grosse Fussstapfen: Riesiger Abdruck in China

pI1C-fxvixeq0515703.jpg

Eine Fotografengruppe hat in Südwest-China am 24. August eine Reihe riesiger angeblich menschlicher Fußabdrücke in Gesteinsformationen entdeckt und abgelichtet.

mehr Informationen

Bizarre Sichtung an Tankstelle: Wesen auf Autobahn gejagt

Wesensichtung.jpg

Ein peruanischer UFO-Forscher wartet derzeit mit einem unglaublichen Video auf, das nach seiner Auffassung ein "Alien" zeigt, das am Rande einer Tankstelle in Pachacamac (Peru) auftaucht und bei mehreren Zeugen für Aufmerksamkeit sorgt.

Die bemerkenswerte Aufnahme Ende des letzten letzten Monats zeigt eine Art Wesen, das sich links von einem nahe gelegenen Gebäude aus nähert und sich anschließend Richtung Tankstelle bewegt.

mehr Informationen

Rätselhaftes Rentiersterben in Norwegen

Rentiersterben.jpgEin Beamter der norwegischen Naturschutzbehörde (kurz: NNI) in Norwegen machte während einer Routinekontrolle letzten Freitag einen grauenhaften Fund, als er eine tote Rentierherde aus 323 Tieren entdeckte …

mehr Informationen

"Phantom"-Clowns terrorisieren Appartement-Komplex in South Carolina

ClownskoppHaupt.jpgDie Bewohner eines Appartement-Komplexes in Greenville, South Carolina, werden zur Zeit von einer Reihe gruseliger Clown-Sichtungen in der Gegend heimgesucht.

mehr Informationen

Neue Lichter aus den Brown Mountains

Brown-Moutain-LichterDie berühmten Brown Mountain Lichter sind im Juli von einem Wissenschaftlerteam näher unter die Lupe genommen worden. Ein Team der Appalachian State University ist der Sache nachgegangen und stellt eine neue zuverlässige Videountersuchung zur Verfügung.

mehr Informationen