© Spurensucher - 24. Juli 2016

Häufungen 2016: Gewässer einfach abgetaucht

 

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In der ersten Jahreshälfte ist weltweit ein zumindest teilweise "mysteriöses" Verschwinden zahlreicher Gewässer zu verzeichnen. Die Häufung solcher Vorfälle ist jedenfalls beachtlich … 


Fall Atoyac-Fluss (Mexiko): Komplett geleert

Ende Februar verschwand der Atoyac Fluss, der in der östlichen Gebirgsregion Mexikos liegt (Staat Veracruz) bzw. lag und der zuvor 10.000 Familien mit Wasser versorgte. Das Ganze geschah nach einem lauten Krach und einer Erschütterung über Nacht. „Experten“ behaupten, dass es sich um Verkarstungsphänomene handeln KÖNNTE, da das Gebiet von Untergrunddrainage-Systemen und Dolinen duchzogen sei. Die hauptsächlichen Gesteinsvorkommen sind Kalk, Dolomit und Gips. Vor Ort fand man nichts außer einem großen Riss im Untergrund. Einige behaupten, dass der Prozess irreversibel ist, da es sich um ein natürliches Phänomen der Erosion handele und auch ein nachträgliches Auffüllen unmöglich wäre.

 

 

 


Weitere 2 Fälle in Mexiko: Hohlräume in Flüssen

Einen Monat später, im April 2016 verloren die beiden Flüsse Tliapa und Tlacuapa ebenfalls etwa die Hälfte ihres Wassers. Die beiden Flüsse münden zusammen im Rio Seco. Man konnte bereits zwei „Lecks“ im Flußverlauf ausmachen (Hohlräume).

 

Mexiko.jpg Abbildung: Beide "Lecks" (Hohlräume) innerhalb des Flußverlaufs 

 

 

 

 

 

 

 

 


Fall Guangxi Zhuang (China): Hohlraum im See

Ende März 2016 verschluckte um 4 Uhr morgens ein großer Krater mehr als 25 Tonnen Fisch in einem chinesischen Fischteich eines Bauern im südlichen Guangxi Zhuang. 5 Stunden später war der Fischteich komplett leer. Nicht auszuschließen, dass ein nahegelegener Steinbrauchbetrieb dafür verantwortlich ist bzw. war.

 

 


Fall Chile: Eisschmelze – falsche Richtung? 

Zwischen März und Mai ist zunächst auf mysteriöse Weise ein Eissee (Riesco See) in der patagonischen Region Chiles verschwunden, der üblicherweise von Gletscherwasser gespeist wird. Einige Ranger waren sehr verwundert, als sie auf der 4-5 Hektar großen Fläche plötzlich statt dem idyllischen See nur noch eine Mondlandschaft mit ein paar Eisbrocken in der Ebene vorfanden. Der Glaziologe Andres Rivera ist ein großer Fan der globalen Klimaerwärmung und schiebt die Ursache schon fast reflexartig darauf bzw. auf die Folge-Möglichkeit, dass das Wasser über eine Rissänderung im Gletscherbereich in einen naheliegenden Fjord und anschließend ins Meer abgeflossen sei. Möglicherweise würde sich der See durch die übriggebliebenen Eisbrocken auch wieder allmählich füllen. Klingt ein wenig nach Beschwichtigung und Spekulation (Quelle: http://www.earthweek.com/online/ew070706/ew070706d.html). Wenn man das Wort Klimawandel gegen Geoengineering ersetzt, könnte die Sache vielleicht etwas eher passen. Ob das Wasser nicht doch durch den Untergrund verschwunden ist statt dass es (wie nach offizieller Behauptung) in einen benachbarten Fjord ablief – kann aber niemand zweifelsfrei beurteilen.

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Fall Nigeria (Afrika): Nur versteckt?

Zudem verschwand Mitte Juni der populäre Fluss Ogun in Nigeria praktisch über Nacht, nachdem er zuvor lange Zeit Algen und Seegras angeschwemmt hatte. Hier gab es so gut wie keine offizielle Stellungnahme außer vagen Erklärungsansätzen. Denkbar, dass hier die Umweltbelastung und die Ansammlung von Vegetation im Fluss über die Zeit hin mit verantwortlich war. Dennoch kam es zu einem unerklärlich plötzlichen Übergang. Manche behaupten, dass das Wasser noch unter der Vegatationsdecke fließe und man deshalb das Flußbett nicht betreten solle, um Einbrüchen vorzubeugen. 

 

 

Fall Russland: Ab durch die Mitte

Der Peschera-See in Russland, ein Waldsee mit 200 Metern Durchmesser und 3 Metern Tiefe, versorgte bis zu 300 Häuser sowie einen Gutshof mit 1.000 Kühen, als er plötzlich Mitte Juni verschwand. Der Abfluss war auch hier ein Erdloch in der verkarsteten Region. Wissenschaftler werden nicht müde zu erwähnen, dass so etwas ständig vorkomme und völlig normal sei. Die Anwohner spekulieren, dass sowohl dass Öl- und Gas-Fracking dafür verantwortlich sein könnte wie auch ein Wochen zuvor stattgefundenes Erdbeben in der Region von Sverdlovsk.

 

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Fall Indien: Nur schwache Regenfälle? 

Fast ausgetrocknet: Schwache Regenfälle macht man dafür verantwortlich, dass der Kalamba See, der für die Trinkwasserversorgung von Kolhapur zuständig war, nahezu versiegte. Nicht auszuschließen, dass der Sauerstoffgehalt zuvor so gering war, dass damit auch ein breites Fisch- und infolge dessen ein Vogelsterben verbunden war. Der indische Kalamba See existierte bereits 135 Jahre bei einer Oberflächengröße von ca. 3 ha. Redaktioneller Hinweis: Offenbar arbeitet man dort bereits vor Ort an einer Regeneration.

 

Fall Bolivien: Regel oder Ausnahme?

Der zweitgrößte (nach dem Titicacasee) bolivianische See Poopo mit seinen Ausmaßen von 84 km Länge und 55 km Breite ist ebenfalls innerhalb von 2 Monaten (kurz vor Jahresbeginn) nahezu ausgetrocknet, was nicht nur für die ansässigen Fischer eine Katastrophe ist. Ökologisch ist das Ausmaß (gerade für Vögel - besondere Flamingos) immens. Der bolivianische Gouverneur der Region behauptet, dieses Phänomen in seiner Amtszeit schon zum dritten Mal erlebt zu haben und schiebt es auf das industrielle Umweltverhalten und die industrielle Verantwortungslosigkeit. Auch hier wird die endlose Litanei der Klimaerwärmung, dicht gefolgt von der Option, El Nino die Schuld in die Schuhe zu schieben, gepredigt. Jeder weiss etwas anderes, niemand etwas Stichhaltiges.

 

 


Fall Hawaii: Zur Pfütze mutiert

Dieser Fall ist schon etwas älter und gehört zeitlich bestenfalls ganz an den Jahresanfang 2016. Vom Hawaiianischen Waiau-See ist nichts außer bestenfalls einer großen  „Pfütze“ übrig geblieben. Der ehemals 6,9 Quadratikilometer große See (3 Meter tief) wurde von den hawaiianischen Ureinwohnern als heilig betrachtet. Sie bezeichneten ihn als „bodenlos“ – ebenso als Portal zur geistigen Welt. Der Prozess des Leerens hat dort zwar bereits 2010 begonnen, doch der Grund dafür ist bis heute unbekannt. Geologen reden von Permafrostschmelze (selbstverständlich wieder klimabedingt) und vulkanischen Einflüssen.

 

 

Der Normalfall: Lost Lake in Oregon

Man darf getrost davon ausgehen, dass zahlreiche Fälle völlig normal sind, wie beispielsweise der Fall des Lost Lake (Oregon Cascades), der sich jedes Jahr im Winter wieder füllt. Andere Fälle sind sicherlich umweltbedingten Ursprungs, die der Mensch unmittelbar zu vertreten hat. Dennoch gibt es auch zahlreiche unerklärliche Fälle, die praktisch über Nacht neue geografische Verhältnisse schaffen und im wesentlichen auf tektonische Veränderungen zurückzuführen sind. Anormale Häufungen in der ersten Jahreshälfte 2016 sind in jeder Hinsicht auffällig.

 

 

 

 

 

 

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