29.4.2016 – Spurensucher
Diverse Quellen

Tolkien lässt grüßen

Kaukasische Dolmen

 

16Circa 50 km nordöstlich des Schwarzen Meeres befindet sich eine der wenigen großen Bergregionen Europas, die bis zum heutigen Tage keine nennenswerte Zivilisationen aufweisen. Dort stehen in unberührter Landschaft Tausende von Megalithstrukturen die vor vielen Jahrtausenden gebaut worden. Archäologen haben bis heute keine Ahnung davon (bestenfalls eine Meinung), wer sie gebaut hat geschweige denn wo die Steine her kamen oder wofür sie vorgesehen haben. Immerhin gibt es unendlich viele Spekulationen im wissenschaftlichen "Kränzchen". Zwar nennen die Russen diese Megalithstrukturen Potalgräber, doch gibt es trotz ihres Namens keinerlei festen Beweis dafür, dass sie ursprünglich wirklich für Beerdigungen vorgesehen waren.

 

russia-sochi-dolmen_00.jpgArchäologen schätzen ihr Alter auf 4.000-6.000 Jahre und beziehen ihre vorläufige Erkenntis darauf, dass man dort Keramiken gefunden hatte – ebenso menschliche Überreste. Möglich wäre jedoch auch, dass diese dort viel später erst abgelegt wurden. Tatsächlich gibt es solche Dolmen bereits überall auf der ganzen Welt, vor allem in Europa – allerdings zeichnen sich die kaukasischen Dolmen durch eine besonders präzise Bauweise aus, da die Steine akkurat im 90° Winkel an den Ecken verbaut worden. Ganz besonders auffällig sind die in der Mitte der jeweiligen Fassade befindlichen runden Löcher die dort am häufigsten vorkommen. Man hat dort zwar auch viereckige Durchgänge gefunden, doch waren die Rundenausschnitte am meisten vertreten. Außerdem wurden große Verschluss Steine gefunden, die die Öffnungen blockieren sollten.

 

24Vor den Fassaden bzw. runden oder eckigen Öffnungen befinden sich große Steinmauern, die eine offene Fläche umzäunen. In diesem Bereich fanden sich auch die erwähnten menschlichen Überreste, Bronzewerkzeuge, Silberschmuck, Gold und Edelsteine. Mittlerweile wurden rund 3.000 dieser Megalithen im westlichen Kaukasus gefunden und stets kommen neue dazu. Das durchschnittliche Gewicht jeder wie Megalith-Struktur beträgt zwischen 15 und 30 t. Allerdings ist nirgends die Spur eines Steinbruchs im westlichen Kaukasus zu finden, geschweige denn geeignete Transportwege für die Schwerlasttransporte.

 

2007 versuchte man sich am Nachbau eines Dolmen aus den Steinen beziehungsweise Platten zerstörter Strukturen, um die Verarbeitung und Montage mit modernen elektrischen Werkzeugen zu simulieren. Trotz Hilfe heutiger technischer Errungenschaften waren die Erbauer nicht in der Lage, das gleiche Maß an Präzision aufzubringen wie es in der Bronzezeit den Bauherren möglich war.

 

Abbildung: Kaukasische Dolmen bestechen durch gerade und präzise Kanten und Fugen sowie einem perfekt aus gefräst Kreis in der Mitte.

 

Wieder einmal darf man sich also die Frage stellen, wer diese Leute waren, die zu solchen Meisterleistungen fähig waren? Vladimir Markow ist ein Archäologe, der sich dem Studium der kaukasischen Dolmen verschrieben hatte und Zeit seines Lebens daran arbeitete. Er ist davon überzeugt, dass die uns bekannten Menschen zu jener Zeit in Lehmhütten lebten und keinerlei Kenntnis von Eisen oder Töpferscheiben waren, hingegen Ackerland mit einfachsten Werkzeugen bearbeiteten.

 


39Viele Einheimische sind davon überzeugt, dass es mit der überlieferten Legende etwas auf sich hat, die dort kursiert: Angeblich sollen dort früher Zwerge gelebt haben, die so klein waren, dass sie Hasen zum Reiten nutzten. Und genau wie Menschen lebten sie Tür an Tür mit Riesen, die für ihre schwachen Nachbarn extra Steinhäuser gebaut hatten, so dass sie bei schlechten Wetter Unterschlupf suchen konnte.

Die Zeche dafür hatten die Zwerge allerdings nie bezahlt. Um die Riesen zu zähmen, blendeten sie die kleinen Zwerge und gaben ihnen bewusstseinsverändernde Kräuter. Die Riesen begannen durchzudrehen und entfesselten einen Krieg, der zum Massensterben sowohl von Zwergen als auch Riesen führte. Lediglich die Steinhäuser sind die Überbleibsel aus dieser Zeit.

 

 

Archäologen geben sich zwischenzeitlich mit zwei Theorien ab: die erste besteht darin, dass es sich um die Plätze einschließlich der Dolmen handelt, die zu Anbetungszwecken genutzt wurden. Die zweite Theorie besteht schlecht und ergreifend darin, dass es Grabstätten waren. Erstaunlicherweise war man sich jedoch darüber einig, dass die Theorie der Bestattungen nicht der primäre Zweck der Verwendung der Dolmen war, sondern lediglich der Sekundärnutzen. Der ursprüngliche Grund für deren Konstruktion bleibt nach wie vor im Dunkeln.

 

 

Bildquellen: www.thelivingmoon.com

 

 

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