Spurensucher - 13.5.2016
Diverse Quellen

Verschwunden im Nationalpark

Yosemite

Der amerikanische Investigativ-Journalist und Autor David Paulides forscht seit Jahrzehnten nach vermissten Menschen in US-Nationalparks. Er untersuchte mittlerweile viele hundert Fälle, die sich ausdrücklich nicht mit den üblichen Erklärungsmodellen wie Selbstmord, Unfall, Gewaltverbrechen, Drogen oder Tierangriff in Zusammenhang bringen ließen. Während er die "üblichen" – wenngleich nicht minder tragischen – Fälle ausklammert, konzentriert er sich auf das unerklärliche Verschwinden von Menschen, die sehr häufig rätselhafte Gemeinsamkeiten aufweisen.

 

Die zurückliegenden Fälle, deren Polizeiakten Paulides untersucht, gehenteilweise bis in die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück und können für den Vergleich ähnlicher heutiger Fälle, herangezogen werden.

In Interviews mit Paulides weist der besonnen wirkende Autor und Forscher nachdrücklich darauf hin, dass die US-Nationalparks in keinster Weise gewillt sind, konkrete Auskunft über Vermisste oder deren Existenz zu erteilen. Naiv nachgefragt erhält man die lapidare Antwort dass dort nichts vorkäme und man im übrigen keine Statistiken darüber vorliegen hätte. Besucher der Parks werden darum auch nicht mit Steckbriefen über Vermisste behelligt – das Thema wird sorgfältig unter den Teppich gekehrt.

 

Gemeinsamkeiten obskurer "Zufälle" 

Paulides hat sich ein Muster zurechtgelegt, nach welchem sich in unterschiedlichsten Parks unerklärliche Vermisstenfälle über die Jahrzehnte gehäuft haben und untersucht nur diejenigen, die diesem rätselhaften Muster entsprechen. Er legt für gewöhnlich folgende Kriterien zugrunde:

• Auf Selbstmord, Unfall, Gewaltverbrechen, menschliche Dramen oder Tierangriffe gibt es keinerlei Hinweise (auch obduktionstechnisch nicht)

• Die Menschen verschwinden von einem Moment auf den anderen und werden, wenn überhaupt, erst nach Monaten gefunden (häufig nur noch deren Überreste)

• Kinder zwischen 2-6 Jahren, die urplötzlich von einem Moment auf den anderen verschwinden und teilweise bis zu 10-15 Meilen tot oder lebendig von der Stelle des Verschwindens entfernt aufgefunden werden. 

• Die Fundstellen der Leichen (selten auch lebende Personen - manchmal Kinder) befinden sich dort, wo die Behörden meist sogar mehrfach vorher schon gesucht hatten. Selbst, wenn hunderte von Ermittlern die enstprechende Stelle schon passiert hatten.

• Die Todesursachen können häufig nicht festgestellt werden

 

Die Liste der Gemeinsamkeiten geht im Grunde noch weiter und immer wiederholen sich bestimmte Muster des Verschwindens einschließlich des Suchens. In stundenlangen Interviews gibt Paulides zu verstehen, dass die Unerklärlichkeit dieser Fälle, die er im einzelnen beschreibt, von Gemeinsamkeiten überschattet werden, die selbst bei nüchterner Herangehensweise keinerlei Erklärung bieten und genausogut Stoff für Schauermärchen oder Hollywood liefern könnten. Das Einzige, was bleibt, sind die unerklärlichen gemeinsamen Nenner.

Abgesehen von Hotspot-Parks wie Yosemite (dort sollen mindestens 25 Fälle in dieses Raster fallen) oder Winnipeg, wo besonders viele Menschen auf die ebenso unerklärliche Weise verschwinden, ziehen sich die Fälle im Grunde durchs ganze Nationalpark-"Land" der USA – bis einschließlich Kanada.

 

Paulides spricht von gruseligen Geschichten, bei denen Ranger und Behörden den Park besonders gründlich durchkämmen und nach Monaten auf einem der Hauptwege einen umgestürzten Baum finden, über dem sauber und ordentlich die Leiche der vermissten Person abgelegt wurde – ohne erkennbare Verletzungen.

 

Manchmal finden die Ermittler Leichen in Flüssen oder Seen von Personen, die 3 Wochen lang vermisst waren und der Gerichtsmediziner jedoch feststellt, dass derjenige lediglich 3 Tage im Wasser war. Was die Frage aufwirft: Wo war er die restliche Zeit? Stolz wird in solchen Fällen mitunter auch verkündet, dass der Tod durch Ertrinken (ohne Fremdeinwirkung) eintrat. Wie passt das mit dem Verschwinden und der Zeitlücke zusammen?

 

 

Ein typischer Fall dieser Muster: Das Verschwinden von James McGrogan

 

 

Kinder, die kaum Kraft haben, mehrere Meter zur krabbeln, finden sich nach etlichen Monate 10-15 Meilen in absolut unwegsamem Gelände wieder – meistens tot – und weisen keinerlei Gewalteinwirkungen auf. Auch hier verschwinden sie und werden vorher weder von Helikoptern, Wärmebildkameras oder gigantischen Suchtrupps gefunden, die sich nur wenige Stunden nach der Vermisstenmeldung zum Einsatzort begaben und denen nichts hätte entgehen dürfen.

 

Ein typischer Fall, wie Kinder in Nationalparks verschwinden

 

 

In vielerlei Hinsicht ist auch das Verhalten von Spürhunden rätselhaft: Es wird davon berichtet, dass Hunde die Spur der Kinder, die erst kurz vorher verschwanden, nicht aufnehmen konnten oder wollten. Stattdessen drehten sich die Hunde im Kreis und legten sich faul hin. Auch diese Fälle scheinen keine Seltenheit zu sein.

 

Eine weitere Merkwürdigkeit scheint nach Paulides Aussage auch die Tatsache zu sein, dass sich bei Eintritt der Suche nach vermissten Personen recht häufig auf gespenstische Weise die Wetterverhältnisse verschlechtern. Entweder gibt es dann von einem Moment auf den anderen starken Nebel, schwere Regenfälle oder plötzlichen Schneefall. Dabei schlägt das Wetter auch nachhaltig um und die Unwägbarkeiten können über Tage oder gar Wochen anhalten.

 

Es lohnt sich, den gruseligen Erzählungen von Paulides zu lauschen, der einen Fall nach dem anderen aus dem Ärmel schüttelt und selbst auch immer noch entsetzt darüber ist, dass diese Umstände so mysteriös sind. Das "Von-jetzt-auf-gleich" Verschwinden ist dabei besonders verwirrend: Er berichtet z. B. von zwei Jugendlichen, die hintereinander her joggen und der hintere auf einmal geräuschlos verschwindet oder von Kindern, die eben noch mitten im Kreis ihrer Familie gespielt hatten und plötzlich einfach verschwanden.

 

Paulides spricht von insgesamt etwa 35 Clustern (Gruppierungen/Häufungen – zusammengestellt bzw. definiert nach bestimmten Kriterien), zu denen rund 650 solcher unerklärlichen Fälle in "offenen Bereichen" (ländlichen Gegenden wie Nationalparks), passen.

 

Wenn doch jemand dieses mysteriöse Entfernen vom Ausgangspunkt überlebt hat, findet er sich meilenweit von dort entfernt wieder und hat keinerlei Erinnerung. Es scheint sich auch häufig ein mulmiges Gefühl oder Unwohlsein bei demjenigen einzustellen, der dann eine Minute später für immer verschwunden ist – so zumindest berichten es viele Zeugen.

 

Spuren in die Stadt und aus der Stadt heraus 

Paulides, der mittlerweile mehrere Bücher unter dem Titel >> missing 411 << veröffentlicht hat, geht der Stoff seiner Berichterstattung nicht aus, denn er erwähnt in Interviews auch, dass das spurlose Verschwinden auch in weniger ländlichen Gebieten auftritt – Er spricht davon, dass die Leute während ihrer Handytelefonate von einem Moment auf den anderen genauso plötzlich verschwinden (siehe den besonders gruseligen Fall Henry McCabe, der seiner Frau noch auf den Anrufbeantworter sprach) oder mitten in einer Gruppe beim gemeinsamen Kajakfahren.

 

HenryMcCabeHMcCabe-Fundort

 

 

 










Besonders gruselig: Das Verschwinden von Henry McCabe (32) im September 2015; nachdem er von einem Freund auf ausdrücklichen Wunsch um 2:00 Uhr morgens nach einem gemeinsamen Kneipenbesuch an einer Gasstation abgesetzt wurde. Um 2:30 Uhr erfolgte ein Anruf bei seiner Frau auf der Voicebox Ihres Smartphones, während sie bereits schlief. Dort sind fremdartige Schreie, bizarre Geräusche wie Knurren und Zischen zu hören. Erst 2 Monate später fand ein Kajak-Fahrer seine Überreste im 7 Meilen entfernten Rush Lake. Der Anruf ist offiziell zugänglich auf Youtube (https://www.youtube.com/watch?v=JBjdwb1zafs). Todesursache: Tod durch Ertrinken, keine weiteren Verletzungen.

 

Genausowenig einzuordnen scheint die Häufigkeit solcher Fälle zu sein, wenn die Vermissten sich ihrer Socken und Schuhe (häufig ordentlich abgelegt) entledigen, um dann meilenweit davon entfernt tot aufgefunden werden. Das scheint auch bei aufgefundenen Fahrzeugen der Fall zu sein, die offroad abgestellt wurden und wo man die Schuhe oder Wäsche ordentlich neben den Autos zurückgelassen findet. In den meisten Fällen sagt man den entsprechenden Personen nach, dass dies völlig untypisch gewesen sei. Ein 21-jähriger, der nur mal eben kurz vor die Tür wollte, wurde 21 Tage später in einem nahegelegenen Rückhaltebecken gefunden, das allerdings von Suchtrupps vorher bereits ordentlich abgesucht wurde (1. Merkwürdigkeit). Weder trug er Socken, noch Schuhe – und das im November (2. Merkwürdigkeit). Außerdem war er als exzellenter Schwimmer bekannt (3. Merkwürdigkeit). Auch hier wies die Obduktion weder Alkohol, Drogen, Gewaltverbrechen o. ä. nach. Wie bei den anderen untersuchten Fällen lagen objektiv keinerlei Selbstmordabsichten oder psychosomatische Störungen vor.

 

Police diving team
Dass dieses Phänomen – wie gesagt – auch in belebten Städten vorkommen kann, beweist Paulides' Auffassung nach auch das mysteriöse Verschwinden junger Männer, die in Manchester's (U.K.) Kanäle fallen. Dort werden 60 Tote seit 2008 verzeichnet. Es gibt darüber sogar eine eigene Facebook-Community (https://www.facebook.com/YoungMenDisappearingAroundManchesterWaterways/)

Erstaunlicherweise gibt es in der Stadt überall Kameras, doch haben weder diese etwas verzeichnet noch gab es seitdem Augenzeugen, die beobachtet hätten, wie einer der jungen Männer ins Wasser ging. Ähnliches gilt für Minneapolis (St. Paul Area). Dass solche Phänomene nicht nur auf die USA beschränkt sind, gibt Paulides unumwunden zu. Diese Phänomene gäbe es überall.

 

Spannende Interviews mit David Paulides:

  

 

 

 

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