© Spurensucher - 08. August 2017
Diverse

Fassadenkunststück der Nomaden? Mada'in Salih

Qasr_al_Farid

(Obere Abb.: Fotograf: Richard.hargas // https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Qasr_al_Farid.JPG)

(Untere Abb.: Fotograf: Sammy Six//https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Madain_Saleh_(6730299351).jpg)

 

6730299351_d1ce56c28c_b

 

Mada'in Salih (übesetzt: Städte des Salih) liegt 400 km nordwestlich von Medina in Saudi Arabien. Früher einmal hieß die antike präislamische Stadt Hegra und wurde als Handelsmetropole der Nabatäer eingestuft. Man geht davon aus, dass die Nabatäer im 1. Jahrtausend vor Christus von Arabien aus in das Gebiet zwischen dem Roten und dem Toten Meer vordrangen, um es zu besiedeln. Von einer Handelsmetropole sieht man hier nicht viel - dafür erwarten Wüstenbesucher beeindruckende monumentale Fassaden im zerklüfteten Sandgestein.

 

Madain Saleh

 

Madain Saleh

 

Der Geschichtsschreiber Diodor (1. Jahrhundert v. Chr.) beschrieb die Nabatäer wie folgt:

„Sie führen ein Räuberleben und plündern oft auf Raubzügen die Nachbarländer aus. […] Sie pflanzen weder Korn oder andere früchtetragende Bäume an, noch trinken sie Wein, noch bauen sie irgendwelche Häuser. Sollte jemand gegen diese Regeln verstoßen, so wird dieser mit dem Tode bestraft. […] Obwohl es viele andere arabische Stämme gibt, die die Wüste als Weide nutzen, übertreffen sie die anderen bei weitem an Reichtum, obwohl sie nicht viel mehr als 10.000 zählen, denn nicht wenige sind gewohnt, Weihrauch und Myrrhe und auserlesene Gewürze zum Meer zu bringen.“ Der Historiker Hieronymus von Kardia beschreibt die Na­batä­er als no­ma­disch le­ben­de Ara­ber, als Züch­ter von Dro­me­da­ren, Schaf­hir­ten und Weih­rauch­händ­ler

 

Entweder haben sie's dann wohl verstanden, die richtigen Architekten anzuheuern oder zu versklaven oder sie kommen als Bauherren dieser Fassaden vielleicht doch nicht in Frage?

 

Madain Saleh

 

Im Al-Ula Sektor befinden sich jedenfalls diese insgesamt 131 hohen Felseinschnitt-Fassaden, die sich über 13,4 km hinweg erstrecken und lt. Wissenschaft nabatäischen Ursprungs sein sollen (entstanden zwischen dem 1. Jhd. vor bis 1. Jhd. nach Chr.). Viele der insgesamt 111 Gräber sind bis heute allerdings weder erforscht noch erschlossen. 

 

Angesichts der Bauweise der Fassaden, wie sie auch in Petra (Jordanien) vorkommen, habe ich – was die Altersdatierung angeht – so meine Zweifel.

Prof. Dr. Robert Wenning von der Uni Münster gibt sich dagegen sehr überzeugt (Er ist beschäftigt sich am Institut interdisziplinär mit der Geschichte, der Topographie und der materiellen Hinterlassenschaft der Antike im Nahen Osten von Südsyrien bis Nordarabien unter Einbeziehung der Nachbarkulturen) ….. Meine direkte Frage an ihn in dieser Sache: Wird die Altersdatierung der Felsgrab-Fassaden lediglich auf die Inschriften zurückgeführt oder auf noch weitere Indizien?… Seine Antwort: " … die Interpretation der Felsfassadengräber in Mada'in Salih als Gräber ist unstrittig. Es ist auch keine andere Funktion oder Nutzung für die Antike angezeigt. Sie beruht nicht nur auf den großen Grabinschriften an der Fassade, die die Bauten eindeutig als "Grab" identifizieren, sondern auch auf den Grabnischen in diesen Bauten. Außerdem lassen sich die Felsgräber mit denen aus Petra vergleichen, die eine längere Tradition haben. Zumindest in Petra sind in einigen Gräbern noch Gebeine gefunden worden.

Die Grabinschriften in Mada'in Salih benennen zunächst den Grabinhaber, den- oder diejenigen, die den Grabbau in Auftrag gegeben haben und die zunächst auch die Rechte für eine Nutzung als Familiengrab mit der Inschrift ausweisen. Zu der Familie konnten Personen gehören, die nicht expressis verbis in der Inschrift genannt sind. Im Verlauf der Zeit scheinen einige Gräber anderen Personen zugesprochen worden, sei es durch Verpachtung, sei es dadurch, dass keine Angehörigen des ursprünglichen Grabherrn vor Ort mehr lebten."

Weiterhin schreibt Robert Wenning:

" … Die Datierung der Gräber wird in erster Linie durch die auf ein Jahr datierten Inschriften bestimmt. Von den so datierten Gräbern ausgehend kann man manche andere Fassaden den gleichen Steinmetzen zuweisen, die in den datierten Inschriften als Künstler genannt werden. Daneben erlauben Stilvergleiche und Beobachtungen zur Relation der einzelnen Architekturelemente zueinander Hinweise auf eine ungefähre Zeitstellung innerhalb des 1. Jh. n. Chr.
Laila Nehmé, die Leiterin der französischen Ausgrabungen in Mada'in Salih, hat sich in diversen Artikeln und einer Monographie 2015 ( Les tombeaux nabatéens de Hégra, Épigraphie et archéologie, 2 vols. Paris) mit den Gräbern umfangreich beschäftigt …"

 

Knochen hat man also dort offenbar nicht gefunden, was jetzt nicht weiter verwunderlich ist. Und selbst wenn – Sind diese Grabnischen, sollten es welche gewesen sein, tatsächlich zeitgleich mit den aus meiner Sicht filigranen Fassadenstrukturen entstanden?

 

Hier ein Bild einer solchen Grabnische im Inneren:

 

Madain Saleh  

 

Diese Grabnischen stehen aus meiner Sicht architektonisch in großem Kontrast zu den filigranen Fassaden am Eingang. Möglicherweise hat man die Anlage erst viel später nach ihrer Entstehung zu einer Nekropole umfunktioniert und dann die Grabnischen in das Sandgestein getrieben?

 

Sind mit "Grabinschriften an der Fassade" etwa solche Graffities hier gemeint? Große monumentale reliefartige Inschriften an der Außenfassade, die eine gewisse Fernwirkung haben sollten, kann ich hier an den mir vorliegenden Fassadenbildern nicht erkennen.

 

Madain Saleh

 

 

Madain Saleh

 

Ganz entgegen dem o.g. Zitat von Diodor bzw. Hieronymus dürften die nabatäischen Architekturleistungen immerhin recht außergewöhnlich gewesen sein. Diese sogennannte Felsengräber gehören mittlerweile auch zum UNESCO Weltkulturerbe.

 

Madain Saleh

 

Auf dieser Abbildung sieht man die Szene einer Kameljagd als Gravur. Ist diese genauso alt wie das gradlinig ausgearbeitete treppenförmige Felsrelief, das praktisch über jedem Eingang zu sehen ist? Die Treppenstufenstruktur oberhalb der Großfassaden findet man auch in Petra.

 

Die Frage ist, ob sich die beeindruckenden Felsformationen aus Standstein, die dort in unterschiedlichsten Farben (von Rot, Gelb bis Weiss) vorkommen, wirklich zur Dekoration von Gräbern errichtet wurden. Und spinnt man den Faden weiter: Wem soll man da derart pompöse Gräber zugewiesen haben? Jemandem, der die entsprechende Größe mitbrachte? Oder war der Zweck dieser Bauweise ein ganz anderer bzw. sind diese Bauten möglicherweise noch viel älter? Laut Inschriften, die sowohl assyrische, ägyptische wie auch griechische Einflüsse zeigen. Inschriften können wie erwähnt jedoch auch lange nach der Felsbearbeitung dieser stattlichen Ornamente und Architekturen im Sandstein vorgenommen worden sein.

 

Im Koran steht zwar nichts von Gräbern, im Zusammenhang mit Mada'in Salih allerdings etwas von Häusern:

„Und die Bewohner von al-Ḥiğr bezichtigten die Gesandten der Lüge. Wir ließen ihnen unsere Zeichen zukommen, aber sie wandten sich von ihnen ab. Und sie hauten aus den Bergen Häuser aus, im Trachten nach Sicherheit. Da ergriff sie der Schrei bei Tagesanbruch; so nützte ihnen nicht, was sie erworben hatten.“

(Sure 15, Verse 80-84)

 
Die Frage ist, womit man es an diesem faszinierenden Ort am Ende wirklich zu tun hat. Merkwürdig ist auch, dass es sich hier um eine antike Stadt und Handelsmetropole gehandelt haben soll, von der nun aber lediglich ein überdimensionaler Friedhof übrig geblieben sein soll? Was ist mit der Wohnsiedlung?

 

Robert Wenning äußert sich zum Thema Wohnsiedlung so: " … es gibt einiges an Befunden der Wohnsiedlung, insbesondere durch die neueren französischen und saudischen Ausgrabungen. Hegra war eben nicht nur Totenstadt und ein Ort, wo man an "heiligen Plätzen" der Toten gedachte, sondern wie Petra eine bewohnte Siedlung mit eigenen Bereichen für kultische Belange."

 

Tatsächlich hat das Archäologenteam mehrere Zonen mit einzelnen Häusergrundrissen entdeckt. Ob man daraus bereits den Status einer Großsiedlung ableiten kann, die im Verhältnis zum übriggebliebenen gigantischen Friedhof steht, mag sich jeder selbst beantworten: Siehe >> Quelle

 

 

 

Der eindrucksvolle Ort befindet sich mitten in der Wüste – die nächste Oase Al-'Ula liegt immerhin rd. 40 km entfernt. Möglicherweise waren die geografischen Gegebenheiten an diesem Ort einmal völlig andere. 

 

 

zur Übersicht

Immer wenn's den Rahmen sprengt

 

Robert

Das ist oder besser war Robert Pershing Wadlow im Alter von ungefähr 20 Jahren. Als diese Aufnahme gemacht wurde, gab´s noch kein Photoshop und manuell retuschiert wurde hier auch nichts. Robert passte trotzdem nicht in den Aufzug …

mehr Informationen

Düstere Symbolik: Die Helm-Pyramiden

 

Pyramide der deutschen Helme (1)

Anlässlich einer Feier auf dem Victory Way vor dem Grand Central Terminal von New York wurde nach dem Ausgang des ersten Weltkriegs eigens eine dunkle Pyramide errichtet, die mit 12.000 deutschen Pickelhauben "verkleidet" wurde. Offenbar hatte man sie extra am Ende des Krieges aus Lagern von Deutschland aus importiert.

mehr Informationen

Menhir mit Meerblick: Men-Er-Letionec

 

Men-Er-Letionec-web(1)

Der bretonische Volksmund nennt ihn auch "L'homme de bout ou encore le Chien assis" (also in etwa: Stehender Mann oder alternativ sitzender Hund). Der Menhir liegt in der Nähe der Landspitze von Kerpenhir am Rande des Golfs von Morbihan; im Prinzip nur wenige Meter davon entfernt. Man geht davon aus, dass dieser Menhir von immerhin etwa 3,40 Höhe der sichtbare Überrest eines alten Steinkreises sei.

mehr Informationen

Chemieunfall im Treppenhaus des Tempels?

 

Geschmolzene_Stufen

Es fällt einem nicht gleich ins Auge, da der Blick eher auf die prächtigen Wandornamente gerichtet ist, wenn man die Stufen zum Dach im Tempel von Dendera emporsteigt. Dann sieht man es aber doch, weil man automatisch den Blick senkt, um nicht bei nächster Gelegenheit zu stolpern. Dann schießt es einem durch den Kopf: Wieviele Menschen haben diese Schneise in den letzten zweieinhalb Tausend Jahren passiert, um diese Stufen so aussehen zu lassen …

mehr Informationen

Solartechnik in Ägypten schon vor über 100 Jahren

Shuman2

Frank Shuman, amerikanischer Erfinder mit ostdeutschen Wurzeln, baute 1912/1913 in Maadi (Ägypten), ca. 25 km südlich von Kairo, das erste Parabolrinnenkraftwerk. Shumans Anlage in Maadi nutzte die Parabolrinnen, um einen 60-70 PS-Motor zu versorgen, der 6.000 Gallonen Wasser pro Minute vom Nil zu benachbarten Baumwollfeldern gepumpt hat.

mehr Informationen

Fassadenkunststück der Nomaden? Mada'in Salih


Qasr_al_Farid
Mada'in Salih (übesetzt: Städte des Salih) liegt 400 km nordwestlich von Medina in Saudi Arabien. Früher einmal hieß die antike präislamische Stadt Hegra und wurde als Handelsmetropole der Nabatäer eingestuft. Von einer Handelsmetropole sieht man hier nicht viel - dafür erwarten Wüstenbesucher beeindruckende monumentale Fassaden im zerklüfteten Sandgestein.

mehr Informationen

Alien im Hain der Göttin Osun


Oshogbo_Mantis.jpg
Am Rande der Stadt Oshogbo in Nigeria liegt der Hain der Göttin Osun. Dort befinden sich genau genommen mehrere Haine, die jeweils einzelnen Gottheiten der Yoruba geweiht sind. Den einzelnen Gottheiten sind unterschiedliche Skulpturen gewidmet, die frappierende Ähnlichkeiten mit Dämonen oder Aliens haben.

mehr Informationen

Hut in den Ring geworfen: Kontroverse Sichtung über Sumpflandschaft


Ufo_Sichtung_OshawaNaturfotograf Ken Rice staunte nicht schlecht, als er am 21. Juni gegen 19:45 Uhr ein merkwürdiges Objekt auf seiner Kamera einfing. Das Objekt, das einer Mischung aus einem Sonnenblumenkopf und der Krone der amerikanischen Freiheitsstatue ähnelt, gibt selbstverständlich wieder reichlich Anlass für Diskussionen.

mehr Informationen

Königssee: Petroglyphen am Parkplatzfelsen 

Petroglyphen_Königssee2

Der Königssee ist Publikumsmagnet für täglich Tausende von Besuchern im idyllischen Berchtesgadener Land. 99 % des Publikums passiert einen großen Felsen inmitten eines groß angelegten Parkplatzgeländes und achtet nicht auf die Inschriften.

mehr Informationen

Fels- und Höhlenmalereien mit Langschädeln und Raumanzügen in Algerien?

Tassili_Hauptmotiv_web

Tassili n'Ajjer in der algerischen Wüste ist kein unbekannter Ort für prähistorische Höhlenmalereien. Wer sich damit beschäftigt, weiss, dass man dort ein Sammelsurium von etwa 15.000 Bildern und Gravuren findet, die über 10.000 Jahre alt sein sollen. Aber auf ein paar Außergewöhnlichkeiten aus der Ferne sollte man schon aufmerksam werden: Der Phantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt …

mehr Informationen

Yongauni: Pazifische Seeanomalie vor Japan

Yonaguni3.jpg

300 km vor der japanischen Küste gibt es ein Gebilde im Meer, das gegebenenfalls das Zeug zu einer Sensation hätte, wenn sich die Wissenschaftler wider Erwarten darüber einig wären, worum es sich dabei handelt. Leider sind sie es aber nicht und man kann sich getrost der einen oder anderen Seite anschließen: Ist es geologischen Ursprungs oder ein architektonisches Werk der Vorzeit?

mehr Informationen

Langfinger der Schoschonen: Riesige Handabdrücke im Felsen

Ancestral_Shoshone_Indian_petroglyphs_(~1000_to_~200_years_old)_(White_Mountain_Petroglyphs,_southwestern_Wyoming,_USA)_5_(22865206805)

Sie hinterlassen zwar tiefe Eindrücke, sind aber sicherlich nicht von Geisterhand entstanden: Die Petroglyphen der White Mountains in Wyoming gelten den Indianerstämmen der Utah, Schoschonen und Arapaho als heilig. Ganz nach üblicher Gepflogenheit nimmt man es mit der wissenschaftlichen Datierung nicht so genau und legt einen Zeitraum von 1.000 - 200 Jahren fest.

mehr Informationen

Some like it hot: Das Geheimnis "verglaster" Festungen und Ruinen


Mur_vitrifié_Ste-Suzanne_Web.jpgBefestigungswälle, die nicht mit herkömmlichem Mörtel errichtet wurden, gelten auf den ersten Blick als Rarität. Viele haben von solchen Phänomenen ohnehin noch nie etwas gehört. Das mittelalterliche Dörfchen Sainte-Suzanne, Mayenne in Frankreich aus dem 11. Jahrhundert, das auf einer felsigen Erhebung mit dreieckiger Grundfläche steht, ist bereits für diese Bauweise unter "Insidern" bekannt.

mehr Informationen

Regenbogengebirge aus der Graffiti-Sprühflasche: Zhangye Danxia


Zhangye Danxia.jpgDie Bergregion von Zhangye Danxia in China ist eine farbenfrohe Augenweide, die ohne großartige kreative Klimmzüge in ein phantasievolles Ölgemälde umgedeutet werden kann. Das Gebiet ist für die ungewöhnlichen Farben der Felsen bekannt, die ausgesprochen steil herausragen und zum Teil mehrere hundert Meter hoch sind.

mehr Informationen

Indonesien: Tupperware für Riesen

Bada-Tal_unbekannt1.jpg

Das indonesischen Bada-Tal der Insel Sulawesi gehört zum Lore Lindu National Park. Die Gegend ist sehr abgelegen und wurde angeblich erst im Jahr 1908 offiziell entdeckt. Sie schien vom Rest der Welt völlig isoliert zu sein. Dort befinden sich Steinfiguren und teilweise enorm große Steinbehälter, die sich in Form und Abmessung unterscheiden. 

mehr Informationen

Pyramide als Fußabtreter für's Militär: Baka in Saujet-el-Arjan

800px-Photo-cuve-grande-excavation

Die Entdecker bezeichneten sie als 13. Pyramide, allerdings kann heute niemand mehr sagen, ob es überhaupt eine werden sollte: Die Rede ist von der Grabkammer der Baka-Pyramide, deren quadratische Grundfläche von 200 x 200 Metern bereits in den Jahren 1905 bis 1912 vom italienischen Archäologen Alessandro Barsanti näher unter die Lupe genommen wurde.

mehr Informationen

Bekommen die Türe nicht auf: Geheimnisvolle 7. Gewölbekammer bleibt geschlossen …

Tor_B_

Dass die Maharadschas von Travancore über Generationen fleißig Vermögen angehäuft hatten, steht wohl außer Frage. Geheimkammern des reich verschnörkelten Padmanabhaswamy Tempels mitten in Trivandrum, der Hauptstadt des südindischen Bundesstaats Kerala, wurden vom Obersten Gerichtshof Indiens (bestehend aus einem siebenköpfigen Richter-Komitee in Anwesenheit des Haupt-Treuhänder des Travencore Trusts) bereits 2011 geöffnet. Aber war das schon alles ...?

mehr Informationen

Tunguska-Wald: Doch nicht vom Meteoriten "flachgelegt"? Kratertheorie vom Tisch

Tunguska_Ereignis.jpg

An einem Sommermorgen im Jahre 1908 fand eine der größten Explosionen der russischen Geschichte statt. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse zur Kratertheorie als Absturzstelle eines vermeintlichen Himmelskörpers.

mehr Informationen

Alle Jahre wieder - Schlammvulkanausbruch im Asowschen Meer

Schlammvulkan.jpg

Wenn man es nicht besser wüsste, würde man an einen unterirdischen Sprengsatz denken. Aber Wissenschaftler belehren uns eines Besseren. Außerdem halten sie es nicht für alarmierend... 

mehr Informationen

Wenn Wellen vereisen - Bizarres Schauspiel am Baikalsee

Vereiste-Wellen.jpg

Die Sichtung ist zwar alles andere als mysteriös und schon ein paar Monate alt, trotzdem nach wie vor ein Hingucker. Vor allem ist es kein Einzelfall.

mehr Informationen

Aufgetau(ch)t: Bigfoot-Körperteile oder Scherzartikel?

Unterarm_gross.jpg

Um Heiligabend herum wartete der selbsternannte Hundetrainer Peter Caine aus Beaver Dams, New York, mit einer in Packpapier eingewickelten Überraschung auf.

mehr Informationen

Aktuelle Ufo-Sichtung in der Türkei: False-Flag als Ablenkung?

Türkei-Ufo.jpg

Am Abend des 1. Advents wurde es im türkischen Luftraum recht lebhaft. Es handelte sich dabei nicht um wenige Einzelsichtungen, sondern um eine regelrechten Sichtungs-Hype zahlreicher Zeugen in Ballungszentren, über denen seltsame Lichter am Himmel beobachtet und aus individuellen Blickwinkeln heraus fotografiert und gefilmt wurden. 

mehr Informationen

Mothman-Sichtung in Point Pleasant: Überraschung zum 50-jährigen Jubiläum?

Mothman2

Am Sonntagabend sah ein Mann, der auf der State Route 2 in der Gegend von Point Pleasant (West Virginia) unterwegs war, eine Gestalt, die sich von Baum zu Baum durch die Luft bewegte und dabei ungewöhnlich groß war.

mehr Informationen

Naturschauspiel: Große Eiskugeln an sibirische Küste angekegelt

Eiskugeln1.jpg

Was zunächst aussieht wie ein gewaltiger Hagelschauer-Fake (so zumindest mein erster Gedanke), entpuppte sich als handfestes Resultat eines heftigen Polarstroms am 3. November in Russlands eisigem Norden.

mehr Informationen

Behördensichtung: Bizarre Anomalie im Fluss Chena (Alaska) gefilmt

Alaska_Chena-River.jpg

Ein Mitarbeiter des Alaska Bureau of Land Management (Verwaltungsbehörde staatseigener Ländereien) aus Fairbanks hat am Mittwoch die Eisbewegungen des Chena Flusses beobachtet, als ihm ein merkwürdiges Wesen entgegen schwamm.

mehr Informationen

Jahrtausendealtes Alu-Metallstück in Rumänien gefunden – Höhenflug für Ufologen?

Metallstück_Rumänien_web.jpg

Kann ein Aluminium-Artefakt, das Tausende von Jahren in der Erde lag, mit außerirdischen Intelligenzen in Zusammenhang gebracht werden? Ein erstaunlicher Fund, der bereits 1973 im kommunistischen Rumänien gemacht wurde, ist jetzt an die Öffentlichkeit gekommen.

mehr Informationen

Quadrocopter über Nazca „Lochstreifen“

Lochstreifen1.jpg

Im Umkreis der alten Inka-Siedlung Tambo Colorado (ehemals Puka Tampu) / Peru befindet sich ein mysteriös durchlöchertes Landschaftsbild, das unter Regie von Brien Foerster mit einem Quadrocopter aus der Vogelperspektive erkundet wurde. 

mehr Informationen

Mysteriöses Vogelsterben in Massachusetts

Vogelsterben.jpg 

Tierschützer aus Dorchester in Massachusetts sind von einem bizarren Vorfall sehr irritiert: Anwohner entdeckten in der Nachbarschaft 47 Vögel, die dort mehr oder weniger leblos am Boden lagen.

mehr Informationen

Frisch ausgegraben: 30 Tonnen-Meteorit in Argentinien

Meteoritenfund3.jpg

Der bisher zweitgrößte bekannte Meteorit nach Hoba wurde am 10. September in Argentinien gefunden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der neue noch namenlose Koloss knapp 30 t wiegt.

mehr Informationen

Tritt in grosse Fussstapfen: Riesiger Abdruck in China

pI1C-fxvixeq0515703.jpg

Eine Fotografengruppe hat in Südwest-China am 24. August eine Reihe riesiger angeblich menschlicher Fußabdrücke in Gesteinsformationen entdeckt und abgelichtet.

mehr Informationen

Bizarre Sichtung an Tankstelle: Wesen auf Autobahn gejagt

Wesensichtung.jpg

Ein peruanischer UFO-Forscher wartet derzeit mit einem unglaublichen Video auf, das nach seiner Auffassung ein "Alien" zeigt, das am Rande einer Tankstelle in Pachacamac (Peru) auftaucht und bei mehreren Zeugen für Aufmerksamkeit sorgt.

Die bemerkenswerte Aufnahme Ende des letzten letzten Monats zeigt eine Art Wesen, das sich links von einem nahe gelegenen Gebäude aus nähert und sich anschließend Richtung Tankstelle bewegt.

mehr Informationen

Rätselhaftes Rentiersterben in Norwegen

Rentiersterben.jpgEin Beamter der norwegischen Naturschutzbehörde (kurz: NNI) in Norwegen machte während einer Routinekontrolle letzten Freitag einen grauenhaften Fund, als er eine tote Rentierherde aus 323 Tieren entdeckte …

mehr Informationen

"Phantom"-Clowns terrorisieren Appartement-Komplex in South Carolina

ClownskoppHaupt.jpgDie Bewohner eines Appartement-Komplexes in Greenville, South Carolina, werden zur Zeit von einer Reihe gruseliger Clown-Sichtungen in der Gegend heimgesucht.

mehr Informationen

Neue Lichter aus den Brown Mountains

Brown-Moutain-LichterDie berühmten Brown Mountain Lichter sind im Juli von einem Wissenschaftlerteam näher unter die Lupe genommen worden. Ein Team der Appalachian State University ist der Sache nachgegangen und stellt eine neue zuverlässige Videountersuchung zur Verfügung.

mehr Informationen