© Spurensucher - 26. August 2016
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Neue Lichter aus den Brown Mountains

 

 

Die berühmten Brown Mountain Lichter sind im Juli von einem Wissenschaftlerteam näher unter die Lupe genommen worden. Ein Team der Appalachian State University ist der Sache nachgegangen und stellt eine neue zuverlässige Videountersuchung zur Verfügung.

 

Während der letzten 100 Jahre hat sich die Intensität der Brown Mountain Lichter deutlich erhöht. Gemeinsamer Nenner der Erscheinungen: Sie tauchen sporadisch auf und verschwinden genauso schnell, wie sie gekommen sind. 


Bereits 1913 erschien im Charlotte Observer ein Artikel mit der Überschrift „No Explanation“ zu diesen Erscheinungen, die auch als große Orbs gedeutet werden könnten. Darin heisst es, die Lichtpunkte wären zwar viel kleiner als der Vollmond, aber auch größer als die Sterne am Firmament. Dieses Phänomen tritt bzw. trat zu allen Jahreszeiten in unregelmäßigen Abständen auf. Krampfhaft begann man damit, sich die ganze Angelegenheit durch Reflektionen zu erklären. >> zum Archivartikel.

 

Außerdem konnte man die Lichter nahe Cold Spring damals schon praktisch jede Nacht beobachten. Das U.S. Geological Survey sandte daraufhin Experten in die Gegend, die befanden, dass es sich um Zug- und Autolampen handelte. Insbesondere zu dieser Zeit sicherlich eine äußerst fragwürdige Expertise.

 

Spätestens 1916, als es zu einer großen Flut in dem Gebiet kam, bei dem mehr als 50 Häuser zerstört wurden und die elektrische Versorgung zum Erliegen kam, konnte man die ursprüngliche Theorie nicht mehr aufrecht erhalten.

1922 versuchten es die Behörden mit der Glaubhaftmachung einer neuen Theorie (>> Link), dass es sich dabei schlicht um Naturphänomene handele. Diejenigen, die die glühenden Orbs jedoch regelmäßig beobachteten, blieben bei ihrer Grundannahme, dass es sich dabei um intelligentes Verhalten handelte und nicht etwa um optische Täuschungen.

 

Der Physiker Daniel Caton hat im Juli diesen Jahres für zwei Tage ein Team ebenso neugieriger Wissenschaftler auf die Beine gestellt und mit ihnen gemeinsam eine hochmoderne Videoeinrichtung auf einem exponierten Punkt der Brown Mountains installiert.

 

Engagierte Wissenschaftler bringen Licht ins Dunkel

 
Um der Angelegenheit die nötige Unbestechlichkeit zu verleihen, wurde von vornherein mit 2 simultan arbeitenden Kamerasystemen gearbeitet, die aus etwas geänderter Perspektive das Szenario gleichzeitig aufnehmen konnten.

 

Das Aufnahmeteam hat die nachstehende Filmsequenz auch durch die 2. Kamera bestätigt und gleichzeitig darauf hingewiesen, dass es sich nicht um Streulicht aus der Stadt handelt. 

  

Hier die entsprechend aufschlussreiche Filmsequenz:

 

 

 

Weitere Amateur-Sichtungen vom Aussichtspunkt Wisemans View:

 

 

 

Brown Mountain Lichter in den Wäldern

Sehr interessant sind auch die Brown Mountain Lichter, die der Youtuber Josh Lawing 2013 und 2015 in Farbe aufgenommen hat. Die Sichtung 2013 spielt sich direkt im Wald ab, was die Kommentatoren zwar als Waldbrand oder Campfeuer interpretieren. Sie wurden vom Wisemans View aufgenommen wurde. 

Die Aufnahmen vom 14.8.2015 ist auch interessant, wobei die Theorie eines normalen Fahrzeugs in den Wäldern auch nicht von der Hand zu weisen ist.

 

 

  

 

 

Hier noch eine weitere Sichtung von 2009 als Filmfassung. Eine Fahrzeugkolonne dürfte hier eher ausgeschlossen sein:

 

 

Herausragend auch die Brown Mountain Lichtsichtung eines Kamerateams von National Geographic vor 6 Jahren: