© Spurensucher - 15. April 2019

Einhörner: Ausgerottet und verniedlicht

 Eenhoorn_in_De_Nieuwe_en_Onbekende_Weereld_p.126(Bildquelle)

 

"Am Rande Kanadas sieht man manchmal eine Art Tier, das an ein Pferd erinnert, mit (Paar-)hufen, Zottelmaul, einem Horn auf der Stirn, einem Schwanz wie ein Wildschwein, schwarzen Augen und einem Hirschhals: Es ernährt sich in der nächsten Wildnis: Die Männchen kommen nie zu den Weibchen, außer in der Zeit, in der sie sich paaren, woraufhin sie so wild werden, dass sie nicht nur Tiere fressen, sondern sich auch gegenseitig …" (Zitat Seite 172 der engl. Ausgabe). Dieser Bericht stammt vom niederländischen protestantischen Theologen Arnoldus Montanus von 1671. Wer sich damit beschäftigen möchte, das monumentale Werk von ihm unter der Bezeichnung "De Nieuwe en Onbekende Weereld" (die neue unbekannte Welt) samt einer Auswahl aus 125 Kupferstichen zu bewundern, sollte dazu ein wenig Zeit mitbringen.

 

Jedenfalls hat der Missionar, der Europa selbst nicht verlassen hatte, die Reisebeschreibung der Entdecker Amerikas zu Papier gebracht, die wie im Falle der Einhornsichtung schon fast zu präzise erscheinen, um lediglich als Phantastereien durchzugehen. Obgleich die Illustrationen mitunter recht phantastisch anmuten, sind im Grunde sämtliche Reisebeschreibungen äußerst präzise verfasst und klingen nicht wie erfundene Sagen. Natur bzw. Naturvölker werden dort recht detailliert beschrieben; das gilt ebenso für die heute gängigen Tierarten, die die neue Welt damals zu bieten hatte und für uns heute als absolut selbstverständlich erscheint.

 

An dem holländischen Gemälde "Die Arche" aus dem 18. Jahrhundert sieht man recht eindrucksvoll, wie selbstverständlich Einhörner in die Riege der uns bekannten üblichen Tierrassen eingereiht wurden und selbstverständlich mit auf die Arche sollten (Bildquelle mit Klick auf das Bild). Andere (aus heutiger Sicht) Fabelwesen waren hier offenbar nicht Bestandteil des Gemäldes.

 

The Ark

 

Könnte es also sein, dass Montanus hier eine interessante Überlieferung verewigt hat? Man kann sich darüber streiten und sicherlich werden die Evolutionshüter spontan anderer Meinung sein. Ich persönlich halte solche Sichtungen aus dieser Zeit für plausibel. Interessant finde ich vor allem, dass diesem vermeintlichen "Märchenwesen" eine eher grobschlächtige bis brutale Rolle in der Reisebeschreibung zugewiesen wird. Ganz anders als den heutigen pinkfarbenen Fabelwesen, die die Kinderzimmer kleiner Mädchen schmücken.

 

Nachstehende Abbildung von Albertus Magnus (* um 1200 in Lauingen an der Donau; † 15. November 1280 in Köln)

 

Unicornis

 

Im 15. Jahrhundert wurden Einhörner wie selbstverständlich neben andere bekannte Tierarten eingereiht. Die von Montanus verewigten Reiseberichte bildeten da keine Ausnahme. Erhard Reuwich aus Mainz hielt für Bernhard von Breydenbach für dessen Werk Peregrinatio in terram sanctam von 1486 ebenfalls Einhörner fest. Quelle.

 

DP287788

Andere, wie Hugo von Trimberg (ca. 1230-ca. 1313), haben hier ebenso selbstverständlich das Einhorn neben den üblichen Waldtieren eingereiht; allerdings in einer dem Löwen untergeordneten Rolle.  Link

 

Spielkarte einer "wilden Frau" mit dem Einhorn (Quelle - 1400-1499). Waren beide gleichermaßen selten oder lediglich ein Produkt wilder Phantasien?

 

Playing Card, with Wild Woman and Unicorn

Jemand auf Facebook äußerte sich einmal so: "Ich könnte mir vorstellen, dass Einhörner eher eine Art "seltene" Einhornantilope eurasischen Ursprungs waren, die seitdem sicherlich verschwunden (ausgestorben) ist.... und damit alles andere als eine Legende darstellt – ganz im Gegensatz zu Dinosauriern, die als evolutionäre Erfindung bezeichnet werden können. Keineswegs jedoch "Einhörner", auch wenn sie zu einem semitischen Symbol geworden sind."

 

Wer weiss, vielleicht ist da etwas Wahres dran. Ich möchte mich an dieser Stelle zwar nicht zur vergangenen Existenz von Dinosauriern äußern, glaube aber jedenfalls an eine vergangene Zeit mit Einhörnern. Die Sichtungen sind ja selbst in der Antike grenzüberschreitend und bieten mitunter mehr als nur symbolträchtige Ansätze.

 

Es ist wie mit den Drachen: Es soll sie nie gegeben haben, doch schmücken sie zahlreiche Städte und Länderwappen. Die meisten Einhörner zieren Städte in Deutschland, Österreich, Schweiz und in Zentraleuropa. Selbst Julius Cäsar soll eines (der Einhörner) in Bayern gesehen haben. Auch in den Wappen wird die Beschreibung des Wesens analog zu den Sichtungen aufgegriffen (Löwenschwanz, Ziegenhufe etc.). Sämtliche Sichtungen gehen den Überlieferungen, Gravuren und Zeichnungen entsprechend mindestens 5.000 Jahre zurück.

 

Monoceros Unicornu, Einhorn; Capricorns Marin, Meer Steinbock; Monoceros Unicornu, Einhorn.

 

Spätestens in der Zeit des Mittelalters sah man sich in der Lage, sogar zwischen unterschiedlichen Einhorn-Arten zu differenzieren. Aus dem Buch Historiae naturalis de quadrupetibus libri – ein Werk von John Jonston (auf Polnisch, Jan Jonston; auf Latein, Joannes Jonstonus; Szamotuły, 15. September 1603 - 1675, Legnica), einem polnischen Wissenschaftler und Arzt, der aus dem schottischen Adel stammt. (>> Link), (>> Link)

 

Onager Aldro, Wald Esel; Monoceros seu unicornu iubatus, Einhorn mit Mähnen. ; Mononceros seu unicornu aliud, Einhorn mit Mähnen ein andr art.

Die Beschreibungen von Montanus sind nicht einzigartig. In anderen Ländern wurde dieses Wesen mit spitzem und gewundenen Horn ebenfalls ungezügelt und gefährlich dargestellt. Es soll sich bei den älteren Sichtungen auch um Paarhufer gehandelt haben, die mit einem Kuh- oder Löwenschwanz ausgestattet waren. Ktesias von Knidos, ein griechischer Arzt und Geschichtsschreiber des späten 5. Jahrhunderts v. Chr., der aufgrund seiner abenteuerlichen Überlieferungen hierzulande als sehr kritisch angesehen wird, will bereits zu seiner Zeit ein Einhorn gesichtet haben. Hier ähneln sich die Beschreibungen mit späteren: Beschrieben wird der Kopf eines Hirsches, die Ziegenhufe, ein Löwenschwanz, blaue Augen und ein weißes Horn. Er geht noch weiter: Seiner Meinung nach sind die Hörner von Einhörnern hervorragende Trinkgefäße, die Gifte unschädlich machen. Selbstverständlich werden solche Ansichten von der heutigen Wissenschaft erst recht belächelt.

 

Dennoch hat sich die Legende der Neutralisierung von Giften durch Einhörner überall hartnäckig etabliert, wie man hier erkennen kann (folgende Abbildung). 

"Das Einhorn wird gefunden" oder "Das Einhorn am Brunnen". Der zweite Wandteppich in der Serie "The Hunt of the Unicorn", von ca. 1495 -1505.

Ein hoher Zierbrunnen mit Löwenmaskenzapfen gießt Wasser in einen Waldbach, wo sich Tiere (Löwe und Löwin, Leopard, Wiesel, Wolf, Hirsch, Fasan, Goldfink und Kaninchen) versammelt haben, um zu trinken, während ein Entenpaar im Bach selbst vorbeischwimmt.

Ein Einhorn kniet auf der anderen Seite des Stroms vor dem Betrachter und taucht die Spitze seines Horns in das Wasser (ein Heilmittel für alle Gifte), was das Wasser trinkbar macht.

Hinter den Büschen, die den Brunnen umgeben, befinden sich ein Dutzend Jäger mit langen Lanzen über den Schultern und ihren Jagdhunden. Sie reden und gestikulieren miteinander und überlegen gemeinsam, wie man das Einhorn töten kann, damit sie es dem König und der Königin überbringen können.

Die Türme der Königsburg sind durch die Bäume in weiter Ferne (in der linken oberen Ecke des Wandteppichs) sichtbar.

 

Das Ganze entbehrt nicht einer gewissen Symbolik, da die Löwen des Brunnen als Wasserspeier für den Machtanspruch der damaligen (wie auch heutigen) Elite stehen, die offenbar mitunter auch "Gift" in Umlauf bringt, um das Wild zu jagen (ggf. stellvertretend für das Volk). Reinigende Kräfte - wie durch das Einhorn repräsentiert - müssen sich also entweder tot oder lebendig diesem System unterordnen. Bemerkenswert ist natürlich auch die Symbolik der französischen Lilien am Brunnenkopf.

 

Unicorn at  fountain-4Web

 

Es ist wie mit dem Yeti, Bigfoot oder dem Yowie: Das Einhorn wird überall gesichtet oder entsprechende Beschreibungen überliefert, doch niemand will dahinter eine ernsthafte Analogie vermuten. Selbst im China der Antike ist Quilin als Entsprechung des westlichen Einhorns bekannt. Auch dort soll es den Körper eines Rehs und den Schwanz eines Ochsen haben, wenngleich es hier als weniger gewalttätig als bei Montanus beschrieben wird – eher als friedliches Omen. Zur Zeit von Konfuzius wurde ein solches Exemplar gefangen. Das Volk sah in dem Wesen weniger ein positives als eher ein schlechtes Vorzeichen und ermordeten es, was Konfuzius selbst sehr betrübte. Ein Werk von ihm zu diesem Thema blieb unvollendet. Der gesamte asiatische Raum hat eigene Bezeichnungen für das Wesen, was offenbar überall als bekannt galt.

 

Hier als Tonfigur aus China, Northern Wei (386-534 CE)

 

Northern Wei Pottery Unicorn

 

In der christlichen Mythologie hat das Wesen einen Stellvertreterstatus für Reinheit und Jungfräulichkeit. Dieser Nimbus wird bis heute in die pinkfarbene Kinderwelt hinein kolportiert.

 

Angekettet im Wappen, dann politisch missbraucht

Bei Wikipedia können wir nachlesen, in welcher Form sowohl britische als auch schottische Wappen nicht ohne Einhorn auskommen:

 

In der englischen Variante heisst es: "Der Legende nach galt ein freies Einhorn als sehr gefährliches Tier. Deshalb ist das heraldische Einhorn angekettet, ebenso wie beide Einhörner im königlichen Wappen Schottlands." Löwe und Einhorn liegen spätestens seit Übernahme der vormals schottischen Figur durch die Engländer im symbolischen Clinch, was auch von Lewis Carroll in seinem Buch "Alice hinter den Spiegeln" thematisiert wird. Der symbolische Konflikt dieser beiden Repräsentanten geht jedoch zeitlich gesehen sicherlich noch viel weiter zurück.

 

Image from page 146 of

 

Bildquelle

 

1058px-Royal_Coat_of_Arms_of_the_United_Kingdom.svg

Spätestens ab diesem Punkt verlässt einen der Glaube an eine bloße Sage. Die Beschreibung des Einhorns als gefährliches Wesen deckt sich aus meiner Sicht sehr stark mit den natürlichen Sichtungen.

 

George Orwell hat mit seinem Essaye "Der Löwe und das Einhorn. Socialism and the English Genius" im Zeitraum des 2. Weltkrieges seine Ansicht geäußert, dass das veraltete britische Klassensystem die Kriegsanstrengungen behindere, und dass Großbritannien, um Nazi-Deutschland zu besiegen, eine sozialistische Revolution brauche. Deshalb argumentierte Orwell, dass Sozialist und Patriot zu sein sich nicht widersprechen müsse. Dadurch wurde "Der Löwe und das Einhorn" zu einem Symbol der Revolution, eine neue Art von Sozialismus: dem "demokratischen" "Englischen Sozialismus". Dieser stünde seiner Forderung nach im Gegensatz zum unterdrückenden sowjetischen totalitären Kommunismus und sei auch eine neue Form des Britentums, eine vom Imperium und den dekadenten alten herrschenden Klassen befreite sozialistische Form. Orwell erklärte, dass das revolutionäre Regime die Königsfamilie als nationales Symbol behalten könne, der Rest der britischen Aristokratie sollte seiner Auffassung nach wegfegt werden.

 

Orwell trifft hier adelsspezifisch eine Auslese und verkauft sein Denken als "befreienden" Sozialismus. Auch dafür musste das Einhorn herhalten. Das Ganze wirft bereits ein Licht auf den Prozess, der Orwell schließlich zum Schreiben seiner berühmten Dystopie "1984" animierte.

 

Im folgenden zwei beispielhafte Bauten (Bildquellen mit Klick auf das Bild), die von einem Einhorn geschmückt werden. Es handelt sich entweder um Kirchen oder öffentliche Gebäude des angloamerikanischen Empires.

 

... and the Unicorn

 

 

Lion & Unicorn Carvings

 

Hampton Court Palace

 

 

Rolle rückwärts, passender zur Evolutions"lehre"?

 

Die Wissenschaft bzw. Allgemeinheit pocht darauf, dass hier in der Vergangenheit generell spezifische Verwechslungen stattfanden oder man hier Phantastereien mit Rückschluss auf andere Tierarten zur Grundlage machte. Weder soll es in den letzten paar Jahrtausenden Einhörner gegeben haben, noch wäre sein Horn von irgendeiner heilbringenden Wirkung. Wenn, dann hätte man es hier mit Verwechslungen zu tun wie mit der Oryx Antilope und dem Narwal.

 

wildlife-3322844_1280Bild von Leon Basson auf Pixabay

 

Nachstehende Narwal-Illustration (Bildquelle mit Klick auf das Bild) stammt aus dem 19. Jhd.

 

n169_w1150

 

Wir wissen ja alle, dass es Einhörner gibt – man denke neben dem Narwal beispielsweise auch an die stämmigen Nashörner. Wissenschaftler sind sich aber bewusst, dass es – unter dem Vorzeichen einer wieder mal (vermutlich) übertrieben weit zurückliegenden Zeitrechnung – im frühen oder mittleren Pleistozän ebenfalls auch Einhörner – die sogenannten sibirischen Einhörner – gab. Das Wesen soll also zwischen 125.000 und 2,5 Millionen Jahre existiert haben.

Naja, zwischenzeitlich ließ man sich gegebenenfalls bei dieser Art (dem Elasmotherium sibericum) auch auf 100 bis 200.000 Jahre vor unserer Zeit ein, als das stämmige Exemplar seiner Art durch die Wälder streifte. Nach aktuelleren Untersuchungen geht man davon aus, dass sie gemeinsam mit dem Säbelzahntiger und den Wollmammuts als Folgen des Klimawandels ausstarben. Man tastet sich aufgrund dieser neuen Vermutung jetzt also schon auf ein Alter von 35-39.000 Jahre heran. So schnell kann/darf Wissenschaft ihre Meinung ändern. Obwohl es wärmer wurde und mithin die Vegetation üppiger ausfiel, soll das Klima angeblich die sibirischen Einhörner überfordert haben. Während Nashörner und Antilopen überlebten, sollen sich die anderen Einhörner nicht schnell genug angepasst haben. Außerdem soll die eingeschränkte Reichweite, die geringe Zahl an Einzelexemplaren und die niedrige Reproduktionszahl eine Rolle gespielt haben.

Aus meiner Sicht hat es mit dem klassischen Einhorn der o. g. Beschreibung ohnehin nichts zu tun, da es ja von völlig anderer Statur war. Dennoch zweifle ich nicht an den Überlieferungen aus der Antike, dass dieses hirschartige Wesen bis ins Mittelalter hinein existiert hat.

Es könnte sein, dass man es schließlich gezielt und endgültig ausgerottet hat und sich anschließend die wilde Unbezähmbarkeit symbolisch für diverse Herrschaftsansprüche zunutze machte.

 

 

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Men-Er-Letionec-web(1)

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Fassadenkunststück der Nomaden? Mada'in Salih


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Mada'in Salih (übesetzt: Städte des Salih) liegt 400 km nordwestlich von Medina in Saudi Arabien. Früher einmal hieß die antike präislamische Stadt Hegra und wurde als Handelsmetropole der Nabatäer eingestuft. Von einer Handelsmetropole sieht man hier nicht viel - dafür erwarten Wüstenbesucher beeindruckende monumentale Fassaden im zerklüfteten Sandgestein.

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Königssee: Petroglyphen am Parkplatzfelsen 

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Der Königssee ist Publikumsmagnet für täglich Tausende von Besuchern im idyllischen Berchtesgadener Land. 99 % des Publikums passiert einen großen Felsen inmitten eines groß angelegten Parkplatzgeländes und achtet nicht auf die Inschriften.

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Yonaguni: Pazifische Seeanomalie vor Japan

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300 km vor der japanischen Küste gibt es ein Gebilde im Meer, das gegebenenfalls das Zeug zu einer Sensation hätte, wenn sich die Wissenschaftler wider Erwarten darüber einig wären, worum es sich dabei handelt. Leider sind sie es aber nicht und man kann sich getrost der einen oder anderen Seite anschließen: Ist es geologischen Ursprungs oder ein architektonisches Werk der Vorzeit?

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Langfinger der Schoschonen: Riesige Handabdrücke im Felsen

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Sie hinterlassen zwar tiefe Eindrücke, sind aber sicherlich nicht von Geisterhand entstanden: Die Petroglyphen der White Mountains in Wyoming gelten den Indianerstämmen der Utah, Schoschonen und Arapaho als heilig. Ganz nach üblicher Gepflogenheit nimmt man es mit der wissenschaftlichen Datierung nicht so genau und legt einen Zeitraum von 1.000 - 200 Jahren fest.

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Some like it hot: Das Geheimnis "verglaster" Festungen und Ruinen


Mur_vitrifié_Ste-Suzanne_Web.jpgBefestigungswälle, die nicht mit herkömmlichem Mörtel errichtet wurden, gelten auf den ersten Blick als Rarität. Viele haben von solchen Phänomenen ohnehin noch nie etwas gehört. Das mittelalterliche Dörfchen Sainte-Suzanne, Mayenne in Frankreich aus dem 11. Jahrhundert, das auf einer felsigen Erhebung mit dreieckiger Grundfläche steht, ist bereits für diese Bauweise unter "Insidern" bekannt.

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Regenbogengebirge aus der Graffiti-Sprühflasche: Zhangye Danxia

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Die Bergregion von Zhangye Danxia in China ist eine farbenfrohe Augenweide, die ohne großartige kreative Klimmzüge in ein phantasievolles Ölgemälde umgedeutet werden kann. Das Gebiet ist für die ungewöhnlichen Farben der Felsen bekannt, die ausgesprochen steil herausragen und zum Teil mehrere hundert Meter hoch sind.

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Pyramide als Fußabtreter für's Militär: Baka in Saujet-el-Arjan

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Die Entdecker bezeichneten sie als 13. Pyramide, allerdings kann heute niemand mehr sagen, ob es überhaupt eine werden sollte: Die Rede ist von der Grabkammer der Baka-Pyramide, deren quadratische Grundfläche von 200 x 200 Metern bereits in den Jahren 1905 bis 1912 vom italienischen Archäologen Alessandro Barsanti näher unter die Lupe genommen wurde.

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Bekommen die Türe nicht auf: Geheimnisvolle 7. Gewölbekammer bleibt geschlossen …

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Dass die Maharadschas von Travancore über Generationen fleißig Vermögen angehäuft hatten, steht wohl außer Frage. Geheimkammern des reich verschnörkelten Padmanabhaswamy Tempels mitten in Trivandrum, der Hauptstadt des südindischen Bundesstaats Kerala, wurden vom Obersten Gerichtshof Indiens (bestehend aus einem siebenköpfigen Richter-Komitee in Anwesenheit des Haupt-Treuhänder des Travencore Trusts) bereits 2011 geöffnet. Aber war das schon alles ...?

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Tunguska-Wald: Doch nicht vom Meteoriten "flachgelegt"? Kratertheorie vom Tisch

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An einem Sommermorgen im Jahre 1908 fand eine der größten Explosionen der russischen Geschichte statt. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse zur Kratertheorie als Absturzstelle eines vermeintlichen Himmelskörpers.

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Wenn Wellen vereisen - Bizarres Schauspiel am Baikalsee

Die Sichtung ist zwar alles andere als mysteriös und schon ein paar Monate alt, trotzdem nach wie vor ein Hingucker. Vor allem ist es kein Einzelfall.

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Aktuelle Ufo-Sichtung in der Türkei: False-Flag als Ablenkung?

Am Abend des 1. Advents wurde es im türkischen Luftraum recht lebhaft. Es handelte sich dabei nicht um wenige Einzelsichtungen, sondern um eine regelrechten Sichtungs-Hype zahlreicher Zeugen in Ballungszentren, über denen seltsame Lichter am Himmel beobachtet und aus individuellen Blickwinkeln heraus fotografiert und gefilmt wurden. 

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Google Maps: Neue Meeresboden-Schnittmuster entdeckt

 

Vor den Küste Mexiko's und Venezuela's hat man erneut symmetrische Strukturen auf dem Meeresboden ausgemacht, die von üblichen geomorphologischen Verwerfungen und Erosionsspuren abweichen …

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Mothman-Sichtung in Point Pleasant: Überraschung zum 50-jährigen Jubiläum?

Am Sonntagabend sah ein Mann, der auf der State Route 2 in der Gegend von Point Pleasant (West Virginia) unterwegs war, eine Gestalt, die sich von Baum zu Baum durch die Luft bewegte und dabei ungewöhnlich groß war.

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Jahrtausendealtes Alu-Metallstück in Rumänien gefunden – Höhenflug für Ufologen?

 

Kann ein Aluminium-Artefakt, das Tausende von Jahren in der Erde lag, mit außerirdischen Intelligenzen in Zusammenhang gebracht werden? Ein erstaunlicher Fund, der bereits 1973 im kommunistischen Rumänien gemacht wurde, ist jetzt an die Öffentlichkeit gekommen.

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Quadrocopter über Nazca „Lochstreifen“

Im Umkreis der alten Inka-Siedlung Tambo Colorado (ehemals Puka Tampu) / Peru befindet sich ein mysteriös durchlöchertes Landschaftsbild, das unter Regie von Brien Foerster mit einem Quadrocopter aus der Vogelperspektive erkundet wurde. 

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Riesen-Perle unterm Bett hervorgeholt

  

Die gigantische Perle soll alleine von den Maßen her 5 x größer sein als der klassische Rekord. Ein philippinischer Fischer machte offenbar vor 10 Jahren den Fund seines Lebens und kam jetzt erst damit heraus ...

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Mysteriöses Vogelsterben in Massachusetts 

Tierschützer aus Dorchester in Massachusetts sind von einem bizarren Vorfall sehr irritiert: Anwohner entdeckten in der Nachbarschaft 47 Vögel, die dort mehr oder weniger leblos am Boden lagen.

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Frisch ausgegraben: 30 Tonnen-Meteorit in Argentinien

Der bisher zweitgrößte bekannte Meteorit nach Hoba wurde am 10. September in Argentinien gefunden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der neue noch namenlose Koloss knapp 30 t wiegt.

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Bizarre Sichtung an Tankstelle: Wesen auf Autobahn gejagt

 

Ein peruanischer UFO-Forscher wartet derzeit mit einem unglaublichen Video auf, das nach seiner Auffassung ein "Alien" zeigt, das am Rande einer Tankstelle in Pachacamac (Peru) auftaucht und bei mehreren Zeugen für Aufmerksamkeit sorgt.

Die bemerkenswerte Aufnahme Ende des letzten letzten Monats zeigt eine Art Wesen, das sich links von einem nahe gelegenen Gebäude aus nähert und sich anschließend Richtung Tankstelle bewegt.

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Augenwischerei: Ansichtssache Ländergrössen

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Ist es nicht erstaunlich, dass auf Karten Länder oder Kontinente größer aussehen als andere? Dabei handelt es sich um eine optische Verzerrung, die der flämische Geograf und Kartograf Gerardus Mercator aus guter Absicht heraus herbeiführte …

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