© Spurensucher - 19.03.2022

Geigerles Lotterbett

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Die Burg Waldeck (an der Nagold im Nordschwarzwald) und ihre Ruinenreste befinden sich ganz in der Nähe, allerdings entging mir die Gelgenheit einer Stippvisite. Von ihr aus soll einst eine berittene Adelige unterwegs gewesen sein, die einen armen Geiger buchstäblich "über den Haufen" ritt.

Dieses seltsame Ereignis steht mit diesem Ort in Verbindung, da diese megalithische Zeltstruktur auch gleichzeitig die Unterkunft dieses im doppelten Sinne armen Geigers gewesen sein soll. Die Ruine ist von dieser ungewöhnlichen Dolmen"fassung" nur wenige hundert Meter entfernt.

 

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Bearbeitungsspuren im "Zelt" des Geigerles.

 

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Trockenmauer im "Zelt"

 

 

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Die "Zelt"wand von außen.

 

 

Oberhalb der "Zelt"-Formation der Blick auf den Menhir.

 

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Wissenschaft, die kein Wissen schafft, ist im Zweifelsfalle gut für Geschichten. Das entschädigt die Besucher/Wanderer für mangelndes Wissen oder die Auseinandersetzung mit eventuell weiterführenden Erkenntnissen.

 

Der Ort hat jedenfalls noch einiges mehr zu bieten, als ein paar Buntsandsteinplatten, die aneinander lehnen und zweifelsohne künstlich bearbeitet bzw. aufbereitet wurden. Ob hier vorher einmal eine uns aufgrund bekanntere Dolmenstruktur gestanden hat, deren Überreste in dieser untypischen Form Rätsel aufgeben, ist fraglich. Diese zeltartige Dolmenstruktur ist jedenfalls auch in Frankreich und Portugal vorgekommen.

 

Dass dieser Ort noch etwas mehr hergibt bzw. eindeutig megalitische Strukturen aufweist, bedarf keiner langen Forschung. Wenige Meter daneben steht ein Menhir, den eine respektlose Rastplatzgravur "ziert".

 

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Das Gelände bzw. die dahinterliegende Anhöhe ist praktisch von Trockenmauern eingefriedet, die vermuten lassen, es hier mit einem (teilweise zerstörten) Cairn zu tun zu haben. Weitere offizielle Forschungen in dieser Richtung finden offenbar nicht statt.

 

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Trockenmauern in beträchtlicher Länge und rechtwinklige Felsausschnitte lassen hier noch viel Spielraum für weitere Spekulationen zu.

 

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Hier noch weitere Felsausarbeitungen, die allerdings auch aus "jüngerer" Zeit stammen könnten.

 

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Dieser Felsen in unmittelbarer Nähe zeigt umfangreiche Bearbeitungsspuren.

 

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Solche Ausarbeitungen erwecken nicht den Eindruck von bergbaulichen Tätigkeiten. Hier dürfte der Symbolgehalt eine übergeordnete Rolle spielen.

 

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Lasst Euch selbst von diesem rätselhaften Ort inspirieren und riskiert einen näheren Blick ins Gelände. Ich bin mir relativ sicher, dass mit zunehmendem Aufenthalt noch weitere spannende Dinge zu entdecken sind.

 

 

 

 

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