© Spurensucher - 07. Februar 2018

Hügel 122: Gruselige Gegend in Scheinidylle

MtStC11 Der Mont Castre ist ein auffälliges kleines Bergmassiv von 130 Metern Höhe in einem ansonsten flachen Gelände in der Normandie. Seit prähistorischer Zeit ist dieser Berg im Fokus der menschlichen Besiedlung. Die Wissenschaft spricht von Gräbern auf einer Bergkuppe, die in der Jungsteinzeit entstanden sein soll (Ganggrabstrukturen, die genauso gut etwas anderes gewesen sein könnten).

 

MtStC24

 

Megalithen am Schmelztiegel der Kriegsschauplätze

Später – nach der Jungsteinzeit – hätten sich nach Aussage der Wissenschaft die Kelten der Anhöhe „bemächtigt“ und dort ein Oppidum errichtet, das anschließend die Römer besetzten. Im Jahre 57 v. Chr. besiegte dort Julius Cäsar’s Leutnant Quintes Titurius Sabinus mit 18.000 Mann vom Berg Castre aus die Gallier des Stammes Unelles unter Virodovix. Das war's dann aber noch lange nicht mit den Kriegstreiben.

 

 

MtStC9

MtStC4

MtStC3

MtStC7


Gegen Ende des 2. Weltkriegs „tobte“ dort ebenfalls „der Bär“: Die Amerikaner beannten den Mont Castre in eigener Manier „Hügel 122“ um. Dort fand eine der wichtigsten Schlachten der Normandie-Invasion statt. Ende Juni 1944, nach der Befreiung von Cherbourg, orientierte sich das 8. US Corps in südliche Richtung. Die Generaloffensive wurde am 3. Juli 1944 gestartet. Die 79. und 90. US Infanteriedivision (DIUS), die von der 82. US Airborne unterstützt wurde, hielt die Front auf der Linie zwischen den Ortschaften Portbail und Baupte. Das Ziel des 90. DIUS war es, die Höhen zwischen Lithaire und den Plessis-Sümpfen einzunehmen. Der Angriff begann morgens um 5:30 und ermöglichte teilweise die „Befreiung“ von Pretot, der St-Jores-Kreuzung und von St.-Suzanne. Nach sehr heftigen Kämpfen gegen die deutsche Armee erreichten die 358. und 359. US Infanterieregimenter (RIUS) des 90. DIUS am Abend des 5. Juli 1944 die Stützpunkte an der Ost- und Nordflanke des Mont Castre. Die Positionen, die die Amerikaner zwischen der Windmühle von Gerville und dem römischen Lager über die Steinbrüche des Mont Castre einnahmen, wurden von deutschen Divisionen anschließend kurzerhand zurückerobert.
Am 8. Juli 1944 stand die 8. DIUS vor ihrer Feuertaufe, als sie von der Rue du Bocage aus in Richtung Mobecq, Gerville und Vesly angriff. Sie erlitt bei diesem Versuch schwere Verluste. Am 10. Juli 1944 waren die 358. und 359. RIUS an der Reihe, um von Südosten her anzugreifen. Nachts erreichten sie den südlichen Rand des Mont Castre. Von den 19 Offizieren und 582 Männern des 358. RIUS wurden 11 Offiziere und 343 Männer getötet oder verwundet. Am 11. Juli 1944 um Mitternacht erreichten die US-Truppen das Dorf Lastelle. Am 12. Juli 1944 eroberte der 357. RIUS nach acht Tagen Kampfzeit Plessis. Am Abend schob sich die Front durch die Weiler Roquefer, das kleine St. Germain, Tyrellerie und Valoiserie. Der Zusammenbruch der deutschen Mahlmann-Linie, die Eroberung des Mont Castre und die Befreiung von Plessis erforderten neun Tage Kampfzeit und kosteten die 90. DIUS 5.000 Mann. Die Amerikaner brauchten weitere fünfzehn Tage, um die acht Kilometer, die sie von Périers trennten, die am 27. Juli 1944 befreit wurden, zurückzulegen.

Wenn man die Opfer des 2. Weltkriegs dort mit denen von Cäsar zusammenrechnet, kann man dort von wahrlich blutgetränkter Erde sprechen.

 

MtStC716

Die besonderen Rotfärbungen ausgewählter Gang"grab"stelen ist mir schon bei anderen Dolmen der Normandie aufgefallen.

 

Wie eingangs erwähnt, befinden sich auf der Anhöhe wie übrigens auch in weiteren Wäldern in der Nähe mehrere Allées couvertes (Ganggräber, die ihre Bezeichnung nicht unbedingt verdienen). Diejenigen, die ich offenbar noch sehen konnte, wurden 1966 von einem Bernard Edeine „restauriert“ (das dürfte erfahrungsgemäß zu großen Verfälschungen des heutigen Bildes geführt haben). Ein „Gang“ besteht aus einer nach Osten und Westen ausgerichteten Kammern, die von einem Dutzend Blöcke in zwei parallelen Reihen flankiert wird. Allerdings fehlen die Deckenplatten. Drei Platten teilen den Eingang in zwei Teile. Zusätzlich wurde die Kammer durch flache, 40 bis 50 cm hohe Steintrennwände verschlossen, die an der Kante angebracht wurden. Der Raum war 8 m lang, 1,12 m hoch und 1 m breit und hatte eine grobe Pflasterung.

 

MtStC19

 

MtStC17

 

MtStC20

Der seinerzeit (heute nicht mehr) überdachte Gang war von einem Steinhaufen umgeben, der von kleinen, 30 bis 70 cm hohen Platten begrenzt war, die am Rand platziert waren. Dieser Verbund wurde – parallel zur Kammer auf der Nord- und Südseite – halbkreisförmig nach Westen ausgerichtet und verband den Eingang auf der Ostseite. Bei den Ausgrabungen wurden kleine Tonanhänger, Spuren von Holzkohle, sehr kleine Keramikscherben im galloromanischen Stil und sechs Feuersteinklingenfragmente entdeckt. Die Nutzung der Formation stammt lt. Mainstream-Wissenschaft aus der Jungsteinzeit (3.000 bis 2.500 v. Chr.). Nicht einer dieser Funde lässt auf eine Grabsituation schließen.

Nach dieser Kriegsszenarien ist dort kaum noch eine optische Verbindung der teilweise weit verstreuten Steine sicht- bzw. erkennbar. Ich fand dort oben neben den zwei „Gang“strukturen auf einer Kuhweide zahlreiche Felsen – wie von einer Explosion dort verteilt.

 

MtStC15Auf der hinterliegenden Viehweide sind zahlreiche Felsen unterschiedlichster Größe verstreut, die es wert wären, auf Petroglyphen hin untersucht zu werden – vielleicht zu einer besseren Jahreszeit.

 

Zwischen den Kriegen wütete der Steinbruchbetrieb

Der Mont Castre besteht aus armoricanischem Sandstein und weißem Quarz, der während der Primärzeit vor 500 Millionen Jahren (500 Ma) gebildet wurde. Der Sandstein liegt auf einem älteren Sockel aus fast senkrecht ausgerichtetem Schiefer und ist mit jüngeren Schieferschichten bedeckt. Der Mont Castre bildet einen Horst (hoher Teil), der zwei zusammengehörende Becken (eher Sümpfe) voneinander trennt, die während des Tertiärs und Quartärs von einer dicken Schicht mariner Sedimente gefüllt wurden. Diese beiden Becken bilden das einzige bedeutende Grundwasserreseroire im Departement La Manche. Quarzit ist ein sehr hartes Gestein, das im Straßenbau verwendet wird. Es wurde bereits 1863 dort im Steinbruchbetrieb abgebaut, als die westliche Granitgesellschaft von der Gemeinde eine Nutzungskonzession erhielt. Drei Steinbrüche waren seinerzeit aktiv, um den Berg auseinanderzunehmen.1884 gab’s dann noch den Zuschlag für den Bau der Eisenbahn zwischen Carentan und Carteret. Die entsprechende Firma nahm den ersten dampfgetriebenen Steinbrecher in Betrieb und verband den Steinbruch mit der Bahnlinie.

MtStC22

 

MtStC12

 

 

MtStC23

Es ist zu bezweifeln, dass sämtliche riesigen Felsen in ihrer behauenen Form lediglich das Ergebnis von Steinbruchtätigkeiten sind bzw. waren. Ich habe zahlreiche riesige Felsblöcke auf dem Bergkamm vorgefunden, die auf formgebende Bearbeitungsspuren hindeuten.

 

 

MtStC21

 

MtStC14

Törtchenschnitte – etwa eine geologische "Blüte" der Natur?

 

 

MtStC25Alte vor sich hinrostende Loren sind unübersehbare Spuren des Abbaubetriebs seit dem 19. Jhd.

 

MtStC1Oberhalb der ehemaligen Abbruchwand befindet sich die römische Ruine.

 

1894 wurde fast die gesamte Pflastersteinproduktion per Bahn nach Paris transportiert. 1920 wurde das Gelände von der Western Quarry Company gekauft, die es bis 1978 betrieb. Nach der Sanierung wurde das Gelände 1994 als Erholungsgebiet der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Vom 11.-14. Jahrhundert entstand das Dorf Lithaire, gegründet von Wikingern. Es wurde auf der Spitze des Hügels errichtet und liegt oberhalb des Senelle-Tals. Der Blick reicht von Osten und Westen bis zum Meer. Diese topografische Lage könnte der Ursprung des Ortsnamens sein, denn der Ortsname Lithaire stammt aus dem Nordischen und bedeutet in etwa „Schwiegereltern". Während des Mittelalters entstand auf den Ruinen der Mahnwache des römischen Castrums eine Burg sowie eine Kapelle auf den Resten eines druidischen Altars. Letztere habe ich noch nicht besichtigt, hole es aber bei besserem Wetter gewiss nach.

 

Manche denken, die Invasionsstrände der Normandie seien schon gruselig genug angesichts der vielen Menschen, die dort um's Leben kamen. Der Mt. Castre kann sich trotz idyllischer Aufmachung in die Formation der kriegerischen Schauplätze einreihen. Die Spuren dort sind so vielfältig und durchmischt, wie ich es an keiner anderen Stelle bisher erlebt habe. Um möglichst wenig zu übersehen, lohnen sich durchaus mehrere Ausflüge dorthin.

 

Warum Google aus dem Mont Castre den Mont Castré gemacht hat, erklärt sich mir nicht. Vielleicht haben Geschichte und Zustand ihren Gutteil dazu beigetragen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zur Übersicht

Megalithen als echte Stütze: Carn Brea Castle

Carn_Brea_Castle_-_Cornwall,_England_-_10_March_2010Die Wissenschaft verwendet einen mir bislang unbekannten Begriff für Besonderheiten, die sich nicht erklären lassen (oder die sie nicht erklären will): "Folly" – (wörtlich übersetzt: Narretei/Spleen/Verrücktheit). Darum schreibt Wikipedia auch über Carn Brea Castle, die Burg sei eine "kleine, steinerne Folly".

mehr Informationen

Weitere Sollbruchstellen in Rocheville

Rocheville_Okt_2018_1Alles andere als natürlich erschienen mir die Eindrücke der Anlage bei meinem zweiten Besuch in der Felsenstadt Rocheville. Meine Vorurteile erhärten sich und stehen im Einklang mit den ortsansässigen Mythen. Die Bildersammlung meines ersten Besuchs konnte ich im zweiten Anlauf weiter vervollständigen.

mehr Informationen

Der Pfeil von Lanzarote

mehr Informationen

Maß genommen: Weitere Riesenabdrücke aus Maryland

Maryland_BF_2018_2

mehr Informationen

Mapinguaris – Sichtungen kugelsicherer Riesenfaultiere

Crystal+Palace+Megatherium_web

Sie gelten als nachtaktiv und sind selbstverständlich schon seit 10.000 Jahren ausgestorben. Dennoch machen Sichtungen am Amazonas die Runde, dass solche Wesen – ganz dem Mythos der Cario-Indianer zufolge – noch existieren. Was ist dran?

mehr Informationen

Wo ist das Riesenskelett von Machnow?

42643222_1118726598252473_3861472995524476928_n

mehr Informationen

Flöten-Obelisk gibt Rätsel auf

Obelisk_Hardinvast6

mehr Informationen

Donuts im Felsen

Mauzenstein_21
Bei Bad Herrenalb-Bernbach liegt ein auffälliger Felsen, der von einigen Wissenschaftlern als vorchristliche Kultstätte eingestuft wird. Auch wenn sich diese Annahme nicht belegen lässt, sind seine Anomalien unübersehbar.

mehr Informationen

Riesenabdrücke im Ain Dara Tempel verschwunden?

1280px-SYRIE_293Luftangriffe der türkischen Streitkräfte hatten im Januar dem 3.000 Jahre alten Tempel von Ain Dara in Syrien mit seinen mysteriösen und massiven Fußspuren stark zugesetzt bzw. ihn nach Aussagen der Mainstream-Medien vermutlich zerstört … 

mehr Informationen

SAURIER? DER LINDWURM VOM KAPELLENBERG

Wurmlinger_Kapelle8Wer kennt nicht den beherzten Erzengel Michael in seiner Funktion als Drachentöter, der in römisch-katholischer Kulisse illustrativ und gleichsam voller Symbolik den Helden spielt? In Wurmlingen stieß ich auf ein saurierähnliches Bildnis, das mit der Überlieferung des Ortes eng verknüpft ist.

mehr Informationen

GIZEH-PYRAMIDE: VON OBEN ACHTSEITIG

Gizeh8stg

 

Zum ersten Mal fiel es 1940 dem britischen Air Force Piloten P. Groves auf, als er in seinem Flieger über das gewaltige Monument hinwegflog: Die Gizeh-Pyramide ist in Wirklichkeit achtseitig. Jedes Seitenteil der Pyramide zeigt bei spezifischer Lichteinwirkung eine …

mehr Informationen

Auf großem Fuß: Neue Spuren eines Bigfoot im Pazifischen Nordwesten?

BF_1Vermutlich in Oregon sind von einer Reiterin mehrere Spuren eines zweibeinigen Wesens aufgenommen worden. Im Vergleich zum Menschen lässt dies auf eine außerordentliche Erscheinung schließen.

mehr Informationen

Forscher räumen ein: Keine Verwandschaft von Hobbits mit Pygmäen
1280px-Homo_floresiensis_cave

 

"Moderne" Pygmäen, die in der Nähe des Fundortes des Homo Floresiensis ansässig sind, sollen gentechnisch nicht mit den kleinwüchsigen Hobbits verwandt sein.

mehr Informationen

Sonne weg: Blackout in Sibirien

Blackout_Sibirien_Spurensucher

 

Darüber liest man nix in der westlichen Presse: Am 20. Juli wurden Regionen in Sibirien tagsüber für mehrere Stunden in Dunkelheit getaucht …

mehr Informationen

Seit 1.600 Jahren rostfrei: Eisensäule in Indien

Iron_Pillar_at_Qutub_Complex,_New_Delhi
Sie gibt metallurgische Rätsel auf: Die eiserne Säule der Quwwat-ul-Islam-Moschee, die im Schatten der Siegelssäule Qutb Minar in Delhi (Indien) steht. Auch nach mindestens 1.600 Jahren zeigt sie kaum Ermüdungserscheinungen …

mehr Informationen

Der Pierre au Rey zeigt sein Gesicht

Pierre_au_Rey2018
Ein Jahr nach meinem letzten Besuch des Pierre au Rey in der Nähe von Cap La Hague konnte ich die Petroglyphe des Kopfprofils am Stativdolmen identifizieren.

mehr Informationen

Kamelfelsen auf Malle und noch einige andere …

rock-trail-formation-camel-jungle-park-836565-pxhere.com
Fernab vom Ballermann erschließt sich dem Wanderer eine interessante Karstlandschafts-Kulisse.

mehr Informationen

Schlüssellöcher von oben: Weltweit verbreitet

Saudi-Arabien

 

Nur 100 km östlich von Mekka geht es los: Auf einer etwas 20 km langen – fast schnurgeraden – Achse von Norden nach Süden findet man eine Anhäufung seltsamer geografischer Formationen, die sich wiederholen …

mehr Informationen

Hammer im Feld: Pilzstein im Trubachtal

Steinpilz8

mehr Informationen

Hoch gestapelt: Fundament Burg Pottenstein

Pottenstein_1

mehr Informationen

Monolith im Schwebezustand: Ishi-no-hoden

1150px-Ishi-no-hoden_,_石の宝殿_-_panoramio_(6)

mehr Informationen

Existenz von Riesenpilzen durch Wissenschaft bestätigt

theb3378

mehr Informationen

Als Lucy einfach vom Himmel fiel 

Lucy_Neandertal

mehr Informationen

Auftragen zwecklos: Der irische Zwergschuh

 

Feenschuh_Irland

mehr Informationen

Augenzwinkern: Die sinkende Burgruine von Ogrodzieniec

 

1280px-Ruined_castle

mehr Informationen

Under the dome? Der Petroglyphen-Bogen von Utah

RochesterPanel_01_2008

mehr Informationen

Symbolik: Pyramide mit eingebauten Invasions-Souvenirs

 

Bricquebec1

mehr Informationen

Hügel 122: Gruselige Gegend in Scheinidylle

 

MtStC11

mehr Informationen

Riesenschlange vor Militärhubschrauber

 

Remy Van Lierde's giant python photo

mehr Informationen

Perfekt gedrillt: Säulen im Hoysaleshwara-Tempel

A_sanctum_inside_the_Hoysaleshwara_temple_in_Halebidu

mehr Informationen

Dolmen mit Alienkopf: Le Trépied 

Le_Trépied(1)

mehr Informationen

Megalithanlage Nonnenfelsen: Entstehung ungewiss  

Nonnenfels2

mehr Informationen

Wer steckt hinter den Yoshimi-Löchern?

22366566_798626553642660_2934111819886311138_n

mehr Informationen

Immer wenn's den Rahmen sprengt

 

Robert_Wadlow_postcard

Das ist oder besser war Robert Pershing Wadlow im Alter von ungefähr 20 Jahren. Als diese Aufnahme gemacht wurde, gab´s noch kein Photoshop und manuell retuschiert wurde hier auch nichts. Robert passte trotzdem nicht in den Aufzug …

mehr Informationen

Düstere Symbolik: Die Helm-Pyramiden

 

Pyramide der deutschen Helme (1)

Anlässlich einer Feier auf dem Victory Way vor dem Grand Central Terminal von New York wurde nach dem Ausgang des ersten Weltkriegs eigens eine dunkle Pyramide errichtet, die mit 12.000 deutschen Pickelhauben "verkleidet" wurde. Offenbar hatte man sie extra am Ende des Krieges aus Lagern von Deutschland aus importiert.

mehr Informationen

Menhir mit Meerblick: Men-Er-Letionec

 

Men-Er-Letionec-web(1)

Der bretonische Volksmund nennt ihn auch "L'homme de bout ou encore le Chien assis" (also in etwa: Stehender Mann oder alternativ sitzender Hund). Der Menhir liegt in der Nähe der Landspitze von Kerpenhir am Rande des Golfs von Morbihan; im Prinzip nur wenige Meter davon entfernt. Man geht davon aus, dass dieser Menhir von immerhin etwa 3,40 Höhe der sichtbare Überrest eines alten Steinkreises sei.

mehr Informationen

Chemieunfall im Treppenhaus des Tempels?

 

Geschmolzene_Stufen

Es fällt einem nicht gleich ins Auge, da der Blick eher auf die prächtigen Wandornamente gerichtet ist, wenn man die Stufen zum Dach im Tempel von Dendera emporsteigt. Dann sieht man es aber doch, weil man automatisch den Blick senkt, um nicht bei nächster Gelegenheit zu stolpern. Dann schießt es einem durch den Kopf: Wieviele Menschen haben diese Schneise in den letzten zweieinhalb Tausend Jahren passiert, um diese Stufen so aussehen zu lassen …

mehr Informationen

Solartechnik in Ägypten schon vor über 100 Jahren

Shuman2

Frank Shuman, amerikanischer Erfinder mit ostdeutschen Wurzeln, baute 1912/1913 in Maadi (Ägypten), ca. 25 km südlich von Kairo, das erste Parabolrinnenkraftwerk. Shumans Anlage in Maadi nutzte die Parabolrinnen, um einen 60-70 PS-Motor zu versorgen, der 6.000 Gallonen Wasser pro Minute vom Nil zu benachbarten Baumwollfeldern gepumpt hat.

mehr Informationen

Fassadenkunststück der Nomaden? Mada'in Salih


Qasr_al_Farid
Mada'in Salih (übesetzt: Städte des Salih) liegt 400 km nordwestlich von Medina in Saudi Arabien. Früher einmal hieß die antike präislamische Stadt Hegra und wurde als Handelsmetropole der Nabatäer eingestuft. Von einer Handelsmetropole sieht man hier nicht viel - dafür erwarten Wüstenbesucher beeindruckende monumentale Fassaden im zerklüfteten Sandgestein.

mehr Informationen

Königssee: Petroglyphen am Parkplatzfelsen 

Petroglyphen_Königssee2

Der Königssee ist Publikumsmagnet für täglich Tausende von Besuchern im idyllischen Berchtesgadener Land. 99 % des Publikums passiert einen großen Felsen inmitten eines groß angelegten Parkplatzgeländes und achtet nicht auf die Inschriften.

mehr Informationen

Yonaguni: Pazifische Seeanomalie vor Japan

1280px-Yonaguni_Monument_DSC02814_(12737577254)

 

300 km vor der japanischen Küste gibt es ein Gebilde im Meer, das gegebenenfalls das Zeug zu einer Sensation hätte, wenn sich die Wissenschaftler wider Erwarten darüber einig wären, worum es sich dabei handelt. Leider sind sie es aber nicht und man kann sich getrost der einen oder anderen Seite anschließen: Ist es geologischen Ursprungs oder ein architektonisches Werk der Vorzeit?

mehr Informationen

Langfinger der Schoschonen: Riesige Handabdrücke im Felsen

Ancestral_Shoshone_Indian_petroglyphs_(~1000_to_~200_years_old)_(White_Mountain_Petroglyphs,_southwestern_Wyoming,_USA)_5_(22865206805)

Sie hinterlassen zwar tiefe Eindrücke, sind aber sicherlich nicht von Geisterhand entstanden: Die Petroglyphen der White Mountains in Wyoming gelten den Indianerstämmen der Utah, Schoschonen und Arapaho als heilig. Ganz nach üblicher Gepflogenheit nimmt man es mit der wissenschaftlichen Datierung nicht so genau und legt einen Zeitraum von 1.000 - 200 Jahren fest.

mehr Informationen

Some like it hot: Das Geheimnis "verglaster" Festungen und Ruinen


Mur_vitrifié_Ste-Suzanne_Web.jpgBefestigungswälle, die nicht mit herkömmlichem Mörtel errichtet wurden, gelten auf den ersten Blick als Rarität. Viele haben von solchen Phänomenen ohnehin noch nie etwas gehört. Das mittelalterliche Dörfchen Sainte-Suzanne, Mayenne in Frankreich aus dem 11. Jahrhundert, das auf einer felsigen Erhebung mit dreieckiger Grundfläche steht, ist bereits für diese Bauweise unter "Insidern" bekannt.

mehr Informationen

Regenbogengebirge aus der Graffiti-Sprühflasche: Zhangye Danxia

Montagne di Zhangye Danxia (Cina)


Die Bergregion von Zhangye Danxia in China ist eine farbenfrohe Augenweide, die ohne großartige kreative Klimmzüge in ein phantasievolles Ölgemälde umgedeutet werden kann. Das Gebiet ist für die ungewöhnlichen Farben der Felsen bekannt, die ausgesprochen steil herausragen und zum Teil mehrere hundert Meter hoch sind.

mehr Informationen

Pyramide als Fußabtreter für's Militär: Baka in Saujet-el-Arjan

800px-Photo-cuve-grande-excavation

Die Entdecker bezeichneten sie als 13. Pyramide, allerdings kann heute niemand mehr sagen, ob es überhaupt eine werden sollte: Die Rede ist von der Grabkammer der Baka-Pyramide, deren quadratische Grundfläche von 200 x 200 Metern bereits in den Jahren 1905 bis 1912 vom italienischen Archäologen Alessandro Barsanti näher unter die Lupe genommen wurde.

mehr Informationen

Bekommen die Türe nicht auf: Geheimnisvolle 7. Gewölbekammer bleibt geschlossen …

Tor_B_

Dass die Maharadschas von Travancore über Generationen fleißig Vermögen angehäuft hatten, steht wohl außer Frage. Geheimkammern des reich verschnörkelten Padmanabhaswamy Tempels mitten in Trivandrum, der Hauptstadt des südindischen Bundesstaats Kerala, wurden vom Obersten Gerichtshof Indiens (bestehend aus einem siebenköpfigen Richter-Komitee in Anwesenheit des Haupt-Treuhänder des Travencore Trusts) bereits 2011 geöffnet. Aber war das schon alles ...?

mehr Informationen

Tunguska-Wald: Doch nicht vom Meteoriten "flachgelegt"? Kratertheorie vom Tisch

Tunguska_Ereignis.jpg

An einem Sommermorgen im Jahre 1908 fand eine der größten Explosionen der russischen Geschichte statt. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse zur Kratertheorie als Absturzstelle eines vermeintlichen Himmelskörpers.

mehr Informationen

Wenn Wellen vereisen - Bizarres Schauspiel am Baikalsee

Die Sichtung ist zwar alles andere als mysteriös und schon ein paar Monate alt, trotzdem nach wie vor ein Hingucker. Vor allem ist es kein Einzelfall.

mehr Informationen

Aufgetau(ch)t: Bigfoot-Körperteile oder Scherzartikel?

Um Heiligabend herum wartete der selbsternannte Hundetrainer Peter Caine aus Beaver Dams, New York, mit einer in Packpapier eingewickelten Überraschung auf.

mehr Informationen

Aktuelle Ufo-Sichtung in der Türkei: False-Flag als Ablenkung?

Am Abend des 1. Advents wurde es im türkischen Luftraum recht lebhaft. Es handelte sich dabei nicht um wenige Einzelsichtungen, sondern um eine regelrechten Sichtungs-Hype zahlreicher Zeugen in Ballungszentren, über denen seltsame Lichter am Himmel beobachtet und aus individuellen Blickwinkeln heraus fotografiert und gefilmt wurden. 

mehr Informationen

Google Maps: Neue Meeresboden-Schnittmuster entdeckt

 

Vor den Küste Mexiko's und Venezuela's hat man erneut symmetrische Strukturen auf dem Meeresboden ausgemacht, die von üblichen geomorphologischen Verwerfungen und Erosionsspuren abweichen …

mehr Informationen

Mothman-Sichtung in Point Pleasant: Überraschung zum 50-jährigen Jubiläum?

Am Sonntagabend sah ein Mann, der auf der State Route 2 in der Gegend von Point Pleasant (West Virginia) unterwegs war, eine Gestalt, die sich von Baum zu Baum durch die Luft bewegte und dabei ungewöhnlich groß war.

mehr Informationen

Jahrtausendealtes Alu-Metallstück in Rumänien gefunden – Höhenflug für Ufologen?

 

Kann ein Aluminium-Artefakt, das Tausende von Jahren in der Erde lag, mit außerirdischen Intelligenzen in Zusammenhang gebracht werden? Ein erstaunlicher Fund, der bereits 1973 im kommunistischen Rumänien gemacht wurde, ist jetzt an die Öffentlichkeit gekommen.

mehr Informationen

Quadrocopter über Nazca „Lochstreifen“

Im Umkreis der alten Inka-Siedlung Tambo Colorado (ehemals Puka Tampu) / Peru befindet sich ein mysteriös durchlöchertes Landschaftsbild, das unter Regie von Brien Foerster mit einem Quadrocopter aus der Vogelperspektive erkundet wurde. 

mehr Informationen

Riesen-Perle unterm Bett hervorgeholt

  

Die gigantische Perle soll alleine von den Maßen her 5 x größer sein als der klassische Rekord. Ein philippinischer Fischer machte offenbar vor 10 Jahren den Fund seines Lebens und kam jetzt erst damit heraus ...

mehr Informationen

Mysteriöses Vogelsterben in Massachusetts 

Tierschützer aus Dorchester in Massachusetts sind von einem bizarren Vorfall sehr irritiert: Anwohner entdeckten in der Nachbarschaft 47 Vögel, die dort mehr oder weniger leblos am Boden lagen.

mehr Informationen

Frisch ausgegraben: 30 Tonnen-Meteorit in Argentinien

Der bisher zweitgrößte bekannte Meteorit nach Hoba wurde am 10. September in Argentinien gefunden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der neue noch namenlose Koloss knapp 30 t wiegt.

mehr Informationen

Bizarre Sichtung an Tankstelle: Wesen auf Autobahn gejagt

 

Ein peruanischer UFO-Forscher wartet derzeit mit einem unglaublichen Video auf, das nach seiner Auffassung ein "Alien" zeigt, das am Rande einer Tankstelle in Pachacamac (Peru) auftaucht und bei mehreren Zeugen für Aufmerksamkeit sorgt.

Die bemerkenswerte Aufnahme Ende des letzten letzten Monats zeigt eine Art Wesen, das sich links von einem nahe gelegenen Gebäude aus nähert und sich anschließend Richtung Tankstelle bewegt.

mehr Informationen

Rätselhaftes Rentiersterben in Norwegen

Ein Beamter der norwegischen Naturschutzbehörde (kurz: NNI) in Norwegen machte während einer Routinekontrolle letzten Freitag einen grauenhaften Fund, als er eine tote Rentierherde aus 323 Tieren entdeckte …

mehr Informationen

Augenwischerei: Ansichtssache Ländergrössen

553px-Greenland_(orthographic_projection).svg

Ist es nicht erstaunlich, dass auf Karten Länder oder Kontinente größer aussehen als andere? Dabei handelt es sich um eine optische Verzerrung, die der flämische Geograf und Kartograf Gerardus Mercator aus guter Absicht heraus herbeiführte …

mehr Informationen

Neue Lichter aus den Brown Mountains 

 

Die berühmten Brown Mountain Lichter sind im Juli von einem Wissenschaftlerteam näher unter die Lupe genommen worden. Ein Team der Appalachian State University ist der Sache nachgegangen und stellt eine neue zuverlässige Videountersuchung zur Verfügung.

mehr Informationen

Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, verwenden wir auf unserer Webseite Cookies. Mit dem Besuch und der Nutzung unserer Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Datenschutzerklärung