© Spurensucher - 10. Februar 2018

Baphomet: Die Ziege als Dämon (mit menschlichem Körper)

 

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Die gehörnte ziegenköpfige Gestalt ist ein beliebtes Symbol bei Okkultisten und Freimaurern wie Eliphas Lévi Zahed (Dogme et Rituel de la Haute Magie (1854)), der sie hoffähig gemacht hat und heute als Wiedererkennungsmerkmal entsprechender Geheimgesellschaften gilt. Manchmal trägt diese ziegenköpfige Dämonenfigur Frauenbrüste, Flügel oder ein Pentagramm auf der Stirn. Eliphas Lévi Zahedselbst benannte diese Figur offiziell als Dämon.

 

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Der Dämon Baphomet als Verkörperung einer dualistischen Weltordnung. Zeichnung von Eliphas Lévi; Wikimedia; >> Bildquelle

  

Eine Herleitung des Hirtengottes und Mischwesens Pan aus der griechischen Mythologie, dem auch durch Opfer gehuldigt wurde, darf als sehr wahrscheinlich angesehen werden. Baphomet hat insofern eine gewisse Tradition. Die Römer haben sich dieser Darstellung des gehörnten Wesens in zahlreichen figürlichen Darstellungen (z. B. Pan im Geschlechtsverkehr mit einer Ziege, Statue aus der Villa dei Papiri, Herculaneum) oder entsprechenden Mosaiken angenommen und dürfen somit als Übermittler dieses fragwürdigen Wiedererkennungsmerkmals betrachtet werden. 

Gehörnte Fruchtbarkeitsgötter wurden bereits im alten Ägypten und bei keltischen Darstellungen ausgemacht. Entsprechungen der Armhaltung und Fackelsymbolik sind im Mithraskult mit dem Brüderpaar Cautes und Cautopates verknüpft, die den personifizierten knabenhaften Sinnbildern von Morgen und Abend, Leben und Tod mit erhobener oder gesenkter Fackel entsprechen sollen. "Lévis Baphomet ist heute weit verbreitet und wurde von Satanisten übernommen. Verwendung findet die Darstellung unter anderem in der Satanischen Bibel von Anton Szandor LaVey und auf Schallplattencovern von Bands wie Angel Witch[7][8], Death SS[9][10][11], Ringworm[12], Mysticum.[13] und Blackdeath[14] Seine Faszination erklärt sich durch ihre vielschichtige synkretistische Symbolik. Die Figur vereint Gut und Böse, Mensch und Dämon, Frau und Mann, Mensch und Tier und enthält darüber hinaus Elemente der Alchemie („Solve et coagula!“ – ‚Löse und verbinde!‘).…" (Zitat jewiki.net).

Möglicherweise haben der keltische Gott Cernunnos, Pan, Hathor, der christliche Teufel und Baphomet einen gemeinsamen Ursprung. Dennoch dürfte die katholische Kirche für die Ächtung heidnischer Gottheiten, die teilweise für fruchtbare oder natürliche Werte standen,  anschließend für die Umdeutung als Symbolik zum Bösen verantwortlich gewesen sein.

Bereits die Templer bedienten sich im 14. Jahrhundert dieser Figur bei ihren Ritualen. Seinerzeit wurde er noch als janusköpfige Gestalt dargestellt.

Es gibt zahlreiche Mainstream-Meinungsbildner wie Wikipedia u. Co., die eiligst bemüht sind, den Zusammenhang zwischen Baphomet und der Freimaurerei zu entkräften bzw. als Verschwörungstheorie abzutun. Dagegen spricht die Tatsache, dass der Initiator dieser offiziellen Figur Eliphas Lévi Zahed aus dem 19. Jahrhundert selber Freimaurer war und dass sich vor allem die Baphomet-Symbolik an zahlreichen architektonischen Fassaden wiederfindet, die gleichzeitig mit Freimaurersymbolen übersät ist. Wer wachen Auges durch die Straßen größerer Städte läuft, wird diesbezüglich fündig.

 

Hierzu ein paar Beispiele, deren Zahl ich im Laufe der Zeit erweitere, sobald ich fündig werde:

 

Fassade des Bankgebäudes der CIC Suisse in Basel

 

 

Bei der Vergrößerung der dritten Abbildung sieht man im Obergeschoss die Muscheln oberhalb der Fenster. Die Muschel dient angeblich in der Freimaurerei als Fruchtbarkeitssymbol, wird aber in okkulten Kreisen auch mit dem Planeten Venus in Zusammenhang gebracht. Das Knotenband um den Baphometschädel könnte entweder eine Symbolik für die Vereinigung unter Freimaurern oder jeweils für die 4 "Haupttugenden" stehen (ich zähle hier jeweils 2 x 4 Knoten pro Schädel). Der Vollständigkeit halber ist zu erwähnen, dass auch das Bukranion (Rinder- oder Aaskopf) aus der Antike hier auch Modell gestanden haben kann, jedoch im Kontext für mich etwas anders zu interpretieren ist. Bukranien wurden damals als Symbole für weibliche Schöpfungsorgane verwendet (Bezug zur matriachalischen Urgeschichte). Dass hierauf in der Architektur Bezug genommen wird, ist zunächst einmal fraglich, aber auch nicht ganz ausgeschlossen. Ähnlich wie die Gießkannen über dem Fenster könnten die Bukranien auch mit der Geldschöpfung bzw. -vermehrung in Zusammenhang gebracht werden.

 

Abbildung eines Bukranion aus der Antike:

 

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Der Königssee ist Publikumsmagnet für täglich Tausende von Besuchern im idyllischen Berchtesgadener Land. 99 % des Publikums passiert einen großen Felsen inmitten eines groß angelegten Parkplatzgeländes und achtet nicht auf die Inschriften.

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Langfinger der Schoschonen: Riesige Handabdrücke im Felsen

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Sie hinterlassen zwar tiefe Eindrücke, sind aber sicherlich nicht von Geisterhand entstanden: Die Petroglyphen der White Mountains in Wyoming gelten den Indianerstämmen der Utah, Schoschonen und Arapaho als heilig. Ganz nach üblicher Gepflogenheit nimmt man es mit der wissenschaftlichen Datierung nicht so genau und legt einen Zeitraum von 1.000 - 200 Jahren fest.

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Some like it hot: Das Geheimnis "verglaster" Festungen und Ruinen


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Regenbogengebirge aus der Graffiti-Sprühflasche: Zhangye Danxia


Die Bergregion von Zhangye Danxia in China ist eine farbenfrohe Augenweide, die ohne großartige kreative Klimmzüge in ein phantasievolles Ölgemälde umgedeutet werden kann. Das Gebiet ist für die ungewöhnlichen Farben der Felsen bekannt, die ausgesprochen steil herausragen und zum Teil mehrere hundert Meter hoch sind.

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Pyramide als Fußabtreter für's Militär: Baka in Saujet-el-Arjan

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Die Entdecker bezeichneten sie als 13. Pyramide, allerdings kann heute niemand mehr sagen, ob es überhaupt eine werden sollte: Die Rede ist von der Grabkammer der Baka-Pyramide, deren quadratische Grundfläche von 200 x 200 Metern bereits in den Jahren 1905 bis 1912 vom italienischen Archäologen Alessandro Barsanti näher unter die Lupe genommen wurde.

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An einem Sommermorgen im Jahre 1908 fand eine der größten Explosionen der russischen Geschichte statt. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse zur Kratertheorie als Absturzstelle eines vermeintlichen Himmelskörpers.

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Die Sichtung ist zwar alles andere als mysteriös und schon ein paar Monate alt, trotzdem nach wie vor ein Hingucker. Vor allem ist es kein Einzelfall.

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Um Heiligabend herum wartete der selbsternannte Hundetrainer Peter Caine aus Beaver Dams, New York, mit einer in Packpapier eingewickelten Überraschung auf.

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Am Abend des 1. Advents wurde es im türkischen Luftraum recht lebhaft. Es handelte sich dabei nicht um wenige Einzelsichtungen, sondern um eine regelrechten Sichtungs-Hype zahlreicher Zeugen in Ballungszentren, über denen seltsame Lichter am Himmel beobachtet und aus individuellen Blickwinkeln heraus fotografiert und gefilmt wurden. 

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Kann ein Aluminium-Artefakt, das Tausende von Jahren in der Erde lag, mit außerirdischen Intelligenzen in Zusammenhang gebracht werden? Ein erstaunlicher Fund, der bereits 1973 im kommunistischen Rumänien gemacht wurde, ist jetzt an die Öffentlichkeit gekommen.

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Tierschützer aus Dorchester in Massachusetts sind von einem bizarren Vorfall sehr irritiert: Anwohner entdeckten in der Nachbarschaft 47 Vögel, die dort mehr oder weniger leblos am Boden lagen.

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