© Spurensucher - 22. August 2018

Forscher räumen ein: Keine Verwandschaft von Hobbits mit Pygmäen

 

1280px-Homo_floresiensis_cave(Abb. der Höhle Liang Bua, in der 2003 die Knochen des Homo Floresiensis gefunden wurden) von Rosino ([1]) [CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons;  >> Quelle) 

 

Es ist noch nicht lange her, als man auf der indonesischen Insel Flores Knochenfunde machten, die auf die Existenz einer kleinwüchsigen hominiden Rasse hinwiesen, die erst auf ein Alter von 18.000 Jahren, später dann auf 190.000 Jahre datiert wurden. Wie es zu dieser urplötzlich Zeitverschiebung kam, steht auf einem anderen Blatt. Es gab unterschiedlichste Untersuchungsreihen mit unterschiedlichsten Ergebnissen. Mittlerweile hat man die Altersspanne vor dem Hintergrund der Thermoluminiszenzmethode auf zwischen 100.000 und 60.000 Jahren festgelegt.

Die Auffälligkeit der Knochen deutete schnell darauf hin, dass es sich weder um eine krankhaft veränderte Population des Homo Sapiens, noch um eine verwandschaftliche Menschenrasse handelte. Dennoch gab es in diesem Punkt jahrelange Diskussionen festgefahrener Lehrmeinungen und -standpunkte.

 

 

Die sehr kleinwüchsige Rasse mit dem Spitznamen Hobbit verdankt ihren Namen auch ihrer Skelettgröße von teilweise deutlich unter einem Meter sowie den großen flachen Füßen, die 70 % der Länge ihres Oberschenkels ausmachen. Gegenüber uns Menschen deutlich mehr, da die Füße bei uns etwa 55 % der Länge unserer Oberschenkel ausmachen. "Es ist der ausgefallendste Hominide, der je entdeckt wurde", schrieben die Paläoanthropologen Marta Mirazon Lahr und Robert Foley 2004. "Ein archaischer Hominide zu diesem Zeitpunkt verändert unser Verständnis der späten menschlichen Evolutionsgeographie, Biologie und Kultur."

 

Homo floresiensis adult female - model of head - Smithsonian Museum of Natural History - 2012-05-17

 

Lange Zeit nach diesen Funden versuchte man in Ermangelung der Festlegung eines Verwandschaftsgrades, Krankheiten oder Mißbildungen auszumachen, die die Physiognomie dieser Wesen in die Nähe von Mangelernährung oder Kretinismus zu rücken. Eine ähnliche Vorgehensweise, wie man es Anfang des 19. Jahrhunderts mit dem Neandertaler versucht hatte, um eine Neuentdeckung zu banalisieren. Wann diese Wesen übrigens am Ende ausgestorben sein sollen, weiß niemand. Ein Stammbaum-Modell soll uns erklären, dass der Homo floresiensis mit uns über den Homo erectus, dessen fossile Überreste man 1891 auf der nahe gelegenen indonesischen Insel Java entdeckte, eine verwandschaftliche Beziehung verband und diesbezüglich bis heute aus unbekannten Gründen nicht mit uns mithalten konnte.

 

Eine enge Verbindung zum Homo erectus ist zwischenzeitlich ebenso widerlegt bzw. stark anzuzweifeln wie zum homo sapiens. Debbie Argue und ihre Kollegen von der Australian National University stellten 2017 fest, dass beide Stammbäume nicht zueinander passen. Es gäbe "keine belegbare Theorie" dafür, dass hier eine Verwandschaft vorläge, da die Knochenstruktur "archaischer" sei als beim homo erectus. Man erkenne zwar Ähnlichkeiten zu anderen Hominiden, dann aber wohl eher zum homo habilis, der in Afrika verortet wurde. Man behilft sich mit der Theorie, dieser sei dann einfach zu späterer Zeit migriert, was anderen Forschern überhaupt nicht "in den Kram" zu passen scheint.

  

Ein Fall von Inselverzwergung?

 

Die Einheimischen sprechen im letzten Punkt eine deutlichere Sprache. Dem australischen Forscher Richard Roberts gegenüber äußerten sie sich dahingehend, dass man noch kurz vor der Kolonisation der Insel durch die Holländer im 19. Jahrhundert eine Rasse der sogenannten Ebu Gogo kannte, die "winzig wie kleine Kinder, außer im Gesicht komplett behaart (waren) und lange Arme (hatten) und einen runden Trommelbauch. Sie murmelten ständig in einer unverständlichen Sprache, plapperten aber auch nach, was wir ihnen sagten.“  

 

Ganz nahe der Höhle leben heute in einem Dorf "moderne" Pygmäen, deren genetisches Material Gegenstand einer Untersuchungsreihe war. Man erhoffte sich, einen Verwandschaftsgrad der ausgestorbenen Hobbits zu den heutigen Dorbewohnern der Pygmäen herzustellen. Drei DNA-Labore konnten hier jedoch keinerlei Übereinstimmung finden (>> Quelle: Smithsonian.com).

 

Da man hier erneut Pech hatte mit einer verwandschaftlichen Bestimmung, versuchte man es auch mit geographischen Erklärungen: 

Flores, im gleichen Archipel wie Java, ist durch eine wichtige geologische Grenze getrennt, die als Wallace's Line bekannt ist. "Um von Java nach Flores zu gelangen, sind mehrere Kreuzungen von tiefen Kanälen und tückischen Strömungen erforderlich, darunter eine von mindestens 25 Kilometern", schreibt John Langdon in The Science of Human Evolution: Getting It Right. Das bedeutet, dass Flores die Heimat einer sehr begrenzten Anzahl von Säugetieren war - Hominde, Ratten und Stegodon - also könnten die Nahrungsressourcen knapp gewesen sein. Vielleicht waren die Hobbits klein, weil es der einzige Weg zum Überleben war? Das ist jedoch eine verwegene Vorstellung. Man möchte offenbar krampfhaft ausschließen, dass solche Wesen von anderen Inseln oder gar vom Festland kamen. Die Isolationstheorie erscheint hier praktischer zu sein.

 

Isolation in solch enger Insellage? Wallace-Linie hin oder her …

 

Wallace_Linie

Verlauf des Wallace-Grabens; By Gunnar Ries (Gunnar Ries) [CC BY-SA 2.5 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5)], via Wikimedia Commons; >> Bildlink

 

Mittlerweile hat man weitere Knochen an anderer Stelle der Insel gefunden, die ebenfalls zur Hobbit-Reihe gehören – genauso wie Tausende von Steinwerkzeugen (Datierung: zwischen 700.000 und 1 Mio. Jahren).

 

Selbst die konservative Zeitung "Welt" äußert sich irritiert darüber, dass zahlreiche Forscher die Hobbitart nicht als eigene Art anerkennen möchte und äußert die Vermutung, dass man den "Hominidenzirkel" übersichtlich und die Zahl ungelöster Fragen so niedrig wie möglich halten möchte.

 

Man macht sich also gerne als Theorie zueigen, dass sich der Homo floresiensis möglicherweise durch seine Isolation in den letzten 100.000 Jahren entgegen der "evolutionären Weiterentwicklung" von alleine verkleinert hat bzw. sich wie die Flußpferde auf Zypern verzwergte. Das sei dann zwar so ziemlich die einzige Gemeinsamkeit mit den Pygmäen aus der Nachbarschaft, doch fühlt man sich diesbezüglich evolutionär in Wissenschaftskreise dahingehend ein wenig "beruhigter". Dadurch hat man auch gleich eine Erklärung für die Pygmäen parat, wie es scheint. Dass "kleiner" automatisch "fehltenwickelter" bedeutet, scheint hier ein suggestiver Ansatz zu sein.

 

 

Inselverzwergung auch auf Nachbarinseln?

Man hat im Prinzip keine Ahnung, wie so etwas mit der Verzwergung gelaufen sein könnte, dennoch sind jede Menge wissenschaftliche Ansichten unterwegs, die das mit der Brechstange untermauern möchten.

Wie sieht es eigentlich mit den Nachbarinseln aus? Im Dschungel von Sumatra ist der Orang Pendek ansässig, der von der Wissenschaft nach wie vor als Sagenwesen belächelt wird. Mit ihm dann auch Hunderte von Zeugenberichten sowie den einen oder anderen Fußabdruck, der keinem spezifischen Wesen zuzuordnen ist, als dem "Mini-Bigfoot" von Sumatra. Diese Wesen sind mindestens seit der Kolonialisierung durch die Holländer bekannt, die das Zwergenwesen aufrecht und behaart seiner Wege ziehen sahen. In Ermangelung von Fossilien bequemt sich heute niemand, hier ernsthafte Forschungen im Hinblick auf den Orang Pendek anzustellen.

 

 

Ranger, die 2013 den Way Kambas National Park (TNWK) in Lampung patrouillierten, haben Dutzende von Kleinwüchsige in verschiedenen Gebieten des Parks gesichtet. Sie werden als Pygmäen mit Dreadlocks beschrieben, die nur 50 cm groß und nackt waren.
"Einige Ranger behaupten, dass die Pygmäen ihre Dreadlocks bis zur Taille wachsen gelassen haben. Die erste Sichtung durch die Ranger wurde datumsgenau protokolliert. Anscheinend werden im NTF-Plantagengebiet viele Obstbäume wie Bananen, Guaven und Drachenfrüchte angebaut. Wenn die Kleinwüchsigen Früchte mögen, könnten sie die Plantage als Nahrung betreten haben. Wir werden versuchen, die Situation mit Hilfe von Anwohnern und Mitarbeitern von PT NTF zu antizipieren. Wenn sie den Kleinwüchsigen begegnen, sollten sie sie nicht behindern", sagte TNWK-Sprecher Sukatmoko.
Sukatmoko sagte, dass die Gruppe der Pygmäen, basierend auf Informationen von Förstern, aus etwa 15 Personen bestand. Als die Ranger sie entdeckten, gingen die Pygmäen, die als eine isolierte Gruppe von Menschen galten, durch einen Sumpf.

"Die Ranger überwachten ihre Anwesenheit etwa 15 Minuten lang aus einer Entfernung von etwa 35 Metern. Als die Ranger sich ihnen näherten, versteckten sie sich sofort hinter Bäumen und verschwanden. Sie liefen sehr schnell", sagte Sukatmoko.

Die Pygmäen wurden am 20. März von den Rangern wieder gesehen, aber weiter weg und für eine kürzere Zeit.
Sukatmoko sagte, sein Büro sei unsicher, ob die Pygmäen schon immer in TNWK gelebt hätten, oder ob sie Neuankömmlinge von anderen Inseln seien. Um ihre Anwesenheit aufzuzeichnen, hat das TNWK-Zentrum Überwachungskameras im Wald installiert.
"Wir können Bilder von den Pygmäen bei Nacht aufnehmen. Nachdem es bewiesen ist, dass sie existieren, werden wir sofort das Forstministerium oder sogar den Präsidenten informieren. Wir glauben, dass es sie wirklich in TNWK gibt. Wir bemühen uns sehr, sie zu finden. Für den Fall, dass wir das tun, hoffen wir, dass die Regierung sie schützt. Unsere Ranger haben sie mit eigenen Augen gesehen, aber noch nicht fotografiert", sagt Sukatmoko.(Quelle: Cryptozoonews.com von Loren Coleman)

Mich persönlich wundert es nicht, dass bis heute trotz Überwachungskameras nichts an die Öffentlichkeit gedrungen ist. So etwas versucht die Wissenschaft tunlichst unter den Deckel zu halten – meine Einschätzung.

Da solche Sichtungen auch noch auf zahlreichen anderen Inseln vorkommen, dürfte sprichwörtlich nahe liegen. 

Mukri Friatna, Leiter der Kampagne des indonesischen Umweltforums (Walhi) Lampung, sagte, dass die Pygmäen in einer Reihe von Wäldern in Indonesien gesichtet wurden, wie zum Beispiel in Kerinci Seblat (West Sumatra), Liang Bua (Flores) und Bone (Süd Sulawesi).

"In Kerinci Seblat sind sie bekannt als die Orang- Pendek, in Flores als Homo floresiensis und in Bone als Mitglieder des Oni-Stammes. Auf dem Berg Kerinci wird die Kreatur mit umgekehrten Beinen dargestellt, ist aber unter den dichten Blättern sehr beweglich", sagt Mukri.

 

Wurden auch als Fälle von Inselverzwergung eingestuft: Malteser Zwergelefant, Pleistozän; Ghar-Dalam-Museum

 

Éléphant_nain_maltais

By Hamelin de Guettelet [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons; >> Bildquelle

 

Im Mai 1700 schien Montgomery Flynn zum ersten Mal auf der indonesischen Insel Flores kleine Wesen angetroffen zu haben, die ihn herzlich empfingen. Der Pirat – ob vertrauenserweckend oder nicht – berichtete Jonathan Swift darüber, der wiederum "zufällig" 16 Jahre später Gullivers Reisen schrieb. (Quelle: Flynns Tagebücher (sofern echt), via Adventure Club of Europe).

 

Ob Inselverzwergung oder nicht, der Homo Floresiensis gilt trotz geringerer Hirngröße in der Wissenschaft als nicht weniger intelligent als der Homo Sapiens. Das liegt wohl an den gefundenen Werkzeugen und Tierknochen, die auf fachmännische Fähigkeiten und ein ausgeprägtes Sozialgefüge schließen lassen. 

 

Auf Flores, wo es ohnehin nicht selten zu Sichtungen kommt, haben 2017 einige Endurofahrer mit einer GoPro-Kamera ein kleinwüchsiges Wesen auf ihrer Route filmtechnisch eingefangen und "aufgemischt", was selbstverständlich zu kontroversen Diskussionen geführt hat. Allerdings scheinen die "Fake"-Rufer dieses Mal in der Unterzahl zu sein. Wenn die Sichtung authentisch ist, dürfte es sich um eine Sensation handeln.

 

 

 

Nachtrag: Da es auch überdeutliche Hinweise des klitzekleinen Wasserelefanten auf dem thailändischen Festland gibt – beachtet bitte den >> Beitrag CHAM NANG – DER GEHEIMNISVOLLE WASSERELEFANT << darf man sich fragen: Wie soll es dort zur Verzwergung gekommen sein? Isolationsgründe dürften doch aus geografischer Sicht nicht in Betracht kommen.

 

 

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Yonaguni: Pazifische Seeanomalie vor Japan

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Langfinger der Schoschonen: Riesige Handabdrücke im Felsen

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Some like it hot: Das Geheimnis "verglaster" Festungen und Ruinen


Mur_vitrifié_Ste-Suzanne_Web.jpgBefestigungswälle, die nicht mit herkömmlichem Mörtel errichtet wurden, gelten auf den ersten Blick als Rarität. Viele haben von solchen Phänomenen ohnehin noch nie etwas gehört. Das mittelalterliche Dörfchen Sainte-Suzanne, Mayenne in Frankreich aus dem 11. Jahrhundert, das auf einer felsigen Erhebung mit dreieckiger Grundfläche steht, ist bereits für diese Bauweise unter "Insidern" bekannt.

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Regenbogengebirge aus der Graffiti-Sprühflasche: Zhangye Danxia

Montagne di Zhangye Danxia (Cina)


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Pyramide als Fußabtreter für's Militär: Baka in Saujet-el-Arjan

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