12. Januar 2019 – © Spurensucher

Jahweh und die hämischen Putten

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2014 überraschte mich in einer erzkatholischen Kirche in Palermo (Chiesa di Sant'Ignazio all'Olivella) oberhalb des Altars der hebräische Schriftzug Jahweh. Nicht nur die Typografie fiel meiner Ansicht nach aus dem Rahmen, auch die Deutung stimmte mich nachdenklich. Später musste ich feststellen, dass es sowohl in Frankreich als auch Deutschland häufig auftretende Verzierungen der "Gotteshäuser" in dieser Form gibt.

 

Bislang war mir nicht bekannt, dass dem jüdischen (Wüstendämon?) (jüdischer Gott aus dem AT?) Jahweh die dauerhaft währende katholische Gottes-Absolution erteilt wurde. Nicht minder war ich überrascht, den hebräischen Schriftzug Jahwe in einer katholischen Kirche in Palermo zu entdecken.

 

Ich habe mich dann ein wenig erkundigt, ob die Moses-Erfindung des Gottes Jahweh (falls es Moses überhaupt gegeben hat), noch anderswo in hebräischer Schreibweise vorkommt bzw. die katholischen "Gotteshäuser" ziert.

 

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Interessant auch bei dieser Barockkirche: Der Beiname der Kirche leitet sich nach populärer Meinung von „olim villa“ (es war eine Villa) ab, da hier nach der Überlieferung das Elternhaus der Schutzpatronin Palermos Santa Rosalia stand (Quelle: Wikipedia). Offenbar wurde das Gebäude seinerzeit für kirchliche Aktivitäten zweckentfremdet und ausgebaut. Die Kirche wurde 1598 erbaut und 1622 für die Gesellschaft von San Filippo Neri anlässlich der Heiligsprechung (vermutlich des Märtyrers Ignatius von Antiochien) gestellt. Kuppel und Glockentürme entstanden später.

 

Erstaunlicherweise ist das mehr als üblich, wie ich herausfand, da die hebräische Schreibweise dieser dubiosen Personifizierung alleine in Deutschland überaus viele Kirchenhäuser "ziert". (>> s. Verzeichnis)

 

 

Jahweh seit 2016 offiziell "Herr"

Vor nicht allzu langer Zeit wurde es amtlich: Seit 2016 wurde der höchst umstrittene Name Jahweh in der Einheits-Übersetzung der Bibel mit "Herr" gleich gesetzt (>> siehe offizielle Verlautbarung). Man darf sich also fragen, wen die katholischen Gottesgläubigen anbeten und ob sie sich dessen bewusst sind. Die Drahtzieher werden es vermutlich schon sein.

 

Wer sich dafür interessiert, mehr über die un"heimliche" Sprachanpassung der prominenten religiösen Schrift zugunsten des umstrittenen Wesens "Jahweh" zu erfahren, möge sich hier einmal sachkundig machen:

 

 

Ich bin mir offen gestanden nicht sicher, ob sich alle Kirchgänger hier bewusst dem umgedichteten "Geist" unterordnen bzw. ob sie sowohl Kenntnis als auch eine konkrete persönliche Meinung zur fragwürdigen Darstellung haben. Wer sich mit der alttestamentarischen Position von "Gott" und seinen Ansichten auseinandersetzt wie auch die Unterwanderung der katholischen Kirche durch Jesuiten, der talmudischen Lehre (sog. Krypto-Juden) sowie zionistischen Einflüssen berücksichtigt, steht hier unter Umständen vor wichtigen Erkenntnissen.

Der Schulterschluss der Jesuiten mit den Illuminaten ist hier ebenso eine Recherche wert wie die generelle Symbolgebung in kirchlicher Umgebung.

 

Putten in Bedrängnis oder mit besonderem Reiz?

 

Sie gelten bereits seit der Antike (bereits seit den Griechen und Römern) als geschlechtslos und scheinen in der Regel recht gut drauf zu sein. Üblicherweise findet man sie mit goldenen Flügeln, halbwegs neutralen Gesichtsausdrücken – wenn nicht in großer Mehrheit in allegorischem Bezug zum Liebesgott Amor. Vorzugsweise kennt man sie aus der Weihnachtszeit, Gott soll sie jedoch mitunter auch als "Postboten" für besondere Botschaften einsetzen. 

Sie stehen für eine unbedarfte Jugend und sollen durch ihr Kindchenschema und ihrem Babyspeck besonders unschuldig wirken.

 

Ganz anders meine Beobachtungen der Putten in Palermo. Sicherlich kann man dort auch nicht alle Putten über einen Kamm scheren, doch sind mir diese hier rund um die o.g. Kirche (vermutlich war es genau dort – oder eine Kirche weiter) besonders im Gedächtnis geblieben. Düstere hämische Mienen, seltsame Handlungen, tote Augen.... vielleicht könnt ihr solchen Putten-Anomalien auch etwas abgewinnen. Passte irgendwie zur Stimmung dieses "Gebetshauses". Ich kann mich jedenfalls des Verdachts nicht erwehren, hier einem besonders "düsteren" Geist ausgesetzt zu sein.

 

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Was will uns diese Symbolik vermitteln? Abstürzender Engel oder nur leichte Unpässlichkeit? Glückseligkeit und Harmonie dürften hier kaum die Botschaft sein. Der güldene Zweig sieht auch so aus, als wäre er deutlich in Mitleidenschaft gezogen worden. Normalerweise kennen wir solche Haltungen nur von Büßern oder Märtyrern.

 

 

Anzüglich, mehrdeutig oder einfach nur abgetaucht? Das golden Band scheint jedenfalls ein verbindendes Element zu sein. Nach grenzenloser Unschuld sieht mir das jedenfalls nicht unbedingt aus.

 

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Geist oder Chucky? Jedenfalls kein unschuldiger Engel, würde ich annehmen. Das Wesen taucht aus einer Wolke auf, die offenbar eher einem Torso ähnelt. Der Kopf gehört zu einem anderen Körper, oder? Entwirrt das bitte einer für mich … Die Augen sehen jedenfalls ziemlich tot aus.

 

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Diese alles andere als geschlechtslose Putte wartet mit goldener Keule auf. Wenigstens ist der Gesichtsausdruck nicht ganz so düster.

 

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Putte auf dem Sprung? Die lauernde Stellung schafft hier alles andere als Vertrauen.

 

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Dieses Puttenpärchen scheint ein ernstes Wörtchen miteinander zu wechseln. Das haarlose Engelswesen (sofern es eines ist, denn es fehlen ihm auch die Flügel) nimmt die Putte ernsthaft in die Mangel.

 

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