© Spurensucher - 03.05.2020

Von allen guten Geistern verlassen: Die Ames Pyramide

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Ein Mann steht neben einem pyramidenartigen Monument mit einem Gesicht darauf. Rückenetikett - C.R. Savage, Kunstbasar...Medaillen...1891. Das Ames-Denkmal in Albany County, Wyoming, wurde am 24.7.72 in das National Register of Historic Places aufgenommen. Angeblich entstand es auf der Grundlage einer Resolution, die von den Aktionären der Union Pacific Railroad Company bei einem Treffen am 10. März 1875 in Boston zum Gedenken an Oakes Ames in Anerkennung seiner Verdienste beim Bau der Union Pacific Railroad Company verabschiedet wurde. Bildquelle Wikimedia Commons

 

Die Ames Pyramide befindet sich etwa 32 km östlich von Laramie, Wyoming (USA), auf einem vom Wind verwehten, baumlosen Gipfel südlich der Interstate 80 an der Ausfahrt Vedauwoo. Offiziell handelt es sich um ein Denkmal, eine vierseitige Quaderpyramide mit einer quadratischen Bodenfläche von 20 m und einer Höhe von knapp 20 m aus hellem heimischen Granit. Heute weiss man: Die Pyramide verfügt über einen inneren Durchgang, der seltsamerweise versiegelt ist, er verläuft (mindestens) entlang der ersten untersten Steinreihe.

 

Drumherum weit und breit nichts zu sehen; Bildquelle Wikimedia Commons

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Zur Zeit des Eisenbahnbooms Mitte des 19. Jahrhunderts waren die Brüder Oliver und Oakes Ames wichtige Akteure in der Eisenbahnindustrie. Ihr großer Plan bestand im Bau einer transkontinentalen Eisenbahnstrecke, was heutzutage in etwa mit einer Reise zum Mond vergleichbar wäre. Doch trotz aller Widrigkeiten machten es die Brüder wahr, denn Oakes trommelte in seiner Rolle als Kongressabgeordneter Gelder aus Washington zusammen, während Oliver sich als Chef der Union Pacific Railroad um die Geschäfte kümmerte. Leider wurde der den Brüdern gebührende Ruhm schnell überschattet, als Oakes in ein Betrugssystem im Zusammenhang mit der Finanzierung der Eisenbahn verwickelt wurde. Man spricht von Korruption in ganz großem Stil.

 

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Bild: Oakes Ames. Bei Insiderhandel überführt: Im Jahr 1872 wurde bekannt, dass Ames Aktien des Credit Mobilier zu einem Preis, der weit unter dem Marktwert der Aktien lag, an andere Kongressabgeordnete, verkaufte. Der darauf folgende öffentliche Skandal führte zu einer Untersuchung des Repräsentantenhauses, das formell den Ausschluss empfahl. Am 28. Februar 1873 verabschiedete das Haus eine Resolution, in der Ames formell verurteilt wurde, "weil er versuchte, die Aufmerksamkeit des Kongresses auf die Angelegenheiten eines Unternehmens zu lenken, an dem er interessiert war und dessen Interesse direkt von der Gesetzgebung des Kongresses abhing, indem er Mitglieder des Kongresses dazu veranlasste, in die Aktien dieses Unternehmens zu investieren" Die Kritiker bezeichneten ihn als "Hoax Ames". Nur wenige Monate später war er tot … Bildquelle Wikimedia.

 

 

Der Kriminalität ein Denkmal gesetzt?

Nachdem sowohl ihr Name als auch der Name der Union Pacific durch den Skandal angeschlagen waren, überlegte man sich für die Brüder einen Weg, um ihren Namen wieder reinzuwaschen. Man engagierten den berühmten amerikanischen Architekten namens Henry Hobson Richardson, um ihnen ein Denkmal für ihre ruhmvolle Arbeit zu setzen. Für 65.000 Dollar (nach heutigen Maßstäben mehr als eine Million Dollar) wurde eine Pyramide auf dem höchsten Punkt der Transkontinentalen Eisenbahnlinie auf einer trostlosen Gleisstrecke in Wyoming errichtet. Das über 20 Meter hohe Bauwerk zeigt gesondert dafür angefertigte Reliefs der Gebrüder, wobei Olivers Gesicht nach Westen und Oakes nach Osten Richtung Washington schaut.

 

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Die heutige Ames Pyramide in der Wüste; Bildquelle Wikimedia Commons

 

Das Design der Pyramide und ein paar technische Daten: Die behauenen Granitblöcke an der Basis wiegen jeweils einige Tonnen und sind jeweils mindestens 1,50 x 2,50 Meter groß.  Richardson soll hier extra rosa Granitbrocken vom nahe gelegenen Felsvorsprung Reed’s Rock abgebaut haben. Die Gebrüder Norcross sollen dann den Bauauftrag bekommen haben und mit den Arbeiten 1880 begonnen haben.  In Sherman wurde eine kleine Siedlung gebaut, um die 85 Arbeiter unterzubringen, die in den folgenden zwei Jahren an der Fertigstellung des Denkmals beteiligt waren. (Glücksspiel und Trinken ware angeblich nicht erlaubt).  

 

Die Arbeiter errichteten die Pyramide also etwa 300 Meter südlich der Gleise ihrer Eisenbahnlinie auf einem kleinen Hügel. Als das Ames-Denkmal 1882 fertiggestellt wurde, befand es sich 91 m südlich und 9,8 m über der höchsten Erhebung des ursprünglichen Gleisverlaufs der transkontinentalen Eisenbahnlinie Union Pacific. Präsident Rutherford B. Hayes unterstrich die Bedeutung der transkontinentalen Eisenbahn und damit der Brüder Ames, indem er an der Einweihungszeremonie des Denkmals teilnahm. 

 

1885 kaufte William Murphy das Land, auf dem sich das Monument befand, mit der Absicht, die Pyramide als Werbelitfasssäule zu benutzen. Die Union Pacific Railroad Company hatte indes andere Pläne. Die Gesellschaft erhielt 1889 eine Sonderurkunde für das Grundstück. (Daher stammt auch der Begriff "Murphy's Gesetz“) Die Entscheidung der Eisenbahngesellschaft, die Gleise zweimal weiter nach Süden zu verlegen, um moderatere Steigungen über die Laramie-Berge zu nutzen, bedrohte Shermans schwache Existenz einige hundert Meter vom Monument entfernt. Die Totenglocke der Stadt ertönte 1918. Die Eisenbahngesellschaft schloss ihr Bahnhofsgebäude und verlegte die Gleise etwa 5 km weiter nach Süden. Die Bewohner verließen Sherman kurz darauf und hinterließen einen kleinen Friedhof, der heute noch vorhanden ist. Die Geisterstadt Sherman wurde anschließend abgerissen, und das Denkmal geriet in Vergessenheit. Wenn man auf dem Hügel am Fuße des Ames-Denkmals steht, soll man noch Überreste der alten Bahngleise sehen. Die Fundamente des Kreishauses, der Drehbühne, der zweiten Station und des Wassertanks seien ebenfalls leicht zu finden.

 

Postkarte_The-Ames-Monument

Ames Monument, ca. 1940 (Postkarte); Quelle

 

Die Zerstörung setzte sich fort: 

In den 1980er Jahren wurden die beiden Porträtreliefplatten von Oakes und Oliver Ames des größten amerikanischen Bildhauers dieser Zeit, Augustus Saint-Gaudens, durch Gewehrfeuer beschädigt. Insbesondere die Nasen der beiden portraitierten Brüder standen unter Beschuss.

 

Rätsel um Hintergründe und Bauweise


Insgesamt eine merkwürdige Chronologie der Zusammenhänge und Ereignisse, wie ich persönlich finde. Einige Mysterien birgt sie in jedem Fall:

 

  • Warum ist die Pyramide hohl und wurde anschließend versiegelt? Heute behauptet man, man hätte durch die Hohlräume lediglich Arbeitskraft und Material gespart. Aber eigentlich war das Thema bis in die jüngste Zeit hinweg noch völlig unbekannt.
  • Warum hat man sich dann 2010 gewaltsam Zutritt verschafft und der Innengang zu den Hohlräumen geöffnet? Was hat man dort gefunden? Man benötigte mindestens 3 Tage, um eine Öffnung zur Pyramide herzustellen.

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Plan des Rundgangs im Inneren und der Hohlräume, lt. Öffnung 2010. (Quelle: nachstehendes Video)

 

Filmbeitrag der Öffnung

 

 

 

  • Angeblich war die Versiegelung und die hohle Innenraumstruktur seit dem Bau unbekannt: Man erfuhr dies erst viele Jahre nach dem Bau des Monuments von einem innenliegenden Gang, da die beträchtliche Erosion der Erde, die das westliche Fundament beeinflusste, ein kleines Loch freilegte, das vergrößert wurde, um den Zugang zu ermöglichen. Obwohl es nie als öffentlicher Eingang gedacht war, krochen Jugendliche aus der Umgebung routinemäßig hinein, um Sport zu treiben, Partys zu feiern oder sich zu trauen, bis es in den 1980er Jahren versiegelt wurde. Was man dort eventuell schon entwendet hatte, falls dort etwas war, dürfte ungeklärt bleiben.
  • Äußerst kurios erscheint mir auch das Zitat eines Architekturhistorikers (Mark Wright): "Unser Verständnis des Ames-Denkmals wird durch unser mangelndes Verständnis der Art und Weise, wie es gebaut wurde, und seiner inneren Struktur eingeschränkt. Obwohl das Innere nicht als öffentlich zugänglicher Raum gedacht war, wird es uns, wenn wir es kurz zum Studium öffnen, ermöglichen zu erfahren, wie die innere Struktur und die ausgeklügelte äußere Geometrie in den Köpfen seines überaus begabten Designers zusammenwirkten. Sie wird es dem Staat auch ermöglichen, seinen baulichen Zustand besser zu beurteilen". 
  • Seltsam ist, dass der Architekt Richardson nur einen Entwurf zur Pyramide lieferte, jedoch zu über 90 % lt. meiner Recherchen persönlich nie vor Ort war. Außerdem verstarb er bereits 1886, kurz nach dem angeblichen Bau der Pyramide.
  • Oakes Ames starb bereits 1873, sein Bruder Oliver 1877. Sollte ihr großes Ego soweit ihre Lebenszeit überdauert haben, dass die Eisenbahngesellschaft wirklich weder Kosten noch Mühen scheute, hier so überaus aktiv tätig zu werden?

 

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Ausschnitt zur Darstellung des Größenverhältnisses Mensch – Graniteckstein. Wie will man diesen dorthin transportiert haben? Bildquelle Wikimedia Commons. 

 

Und das Allerseltsamste: Mir will es einfach nicht in den Kopf, wie man damals die tonnenschweren Granitblöcke vom Reed’s Rock an Ort und Stelle gebracht haben will?  Immerhin betrug die Strecke mindestens 800 Meter. Mit Pferdekarren? Seltsamerweise findet man weder den Standort von Reed’s Rock (die heutigen Felsenreste) auf einer Karte noch Konstruktionsfotos der Pyramide. Stattdessen findet man ein paar alte Fotos einer möglichen Baustelle rund um der vermeintlichen Felsgruppe, die als Steinbruch diente.

 

1280px-Reeds_Rock,_near_Sherman._Laramie_range._Albany_County,_Wyoming._-_NARA_-_516611_webEs gibt so gut wie keine neueren Bilder. Reed's Rock 1869, Bildquelle Wikimedia Commons 

 

Mutmaßliches Baustellenfoto bzw. Abbruchstelle. Für professionellen Abbruch aus meiner Sicht noch kein Beleg. Zu viele Fragen bleiben offen.

 

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Bekommen die Türe nicht auf: Geheimnisvolle 7. Gewölbekammer bleibt geschlossen …

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Dass die Maharadschas von Travancore über Generationen fleißig Vermögen angehäuft hatten, steht wohl außer Frage. Geheimkammern des reich verschnörkelten Padmanabhaswamy Tempels mitten in Trivandrum, der Hauptstadt des südindischen Bundesstaats Kerala, wurden vom Obersten Gerichtshof Indiens (bestehend aus einem siebenköpfigen Richter-Komitee in Anwesenheit des Haupt-Treuhänder des Travencore Trusts) bereits 2011 geöffnet. Aber war das schon alles ...?

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Tunguska-Wald: Doch nicht vom Meteoriten "flachgelegt"? Kratertheorie vom Tisch

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An einem Sommermorgen im Jahre 1908 fand eine der größten Explosionen der russischen Geschichte statt. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse zur Kratertheorie als Absturzstelle eines vermeintlichen Himmelskörpers.

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Wenn Wellen vereisen - Bizarres Schauspiel am Baikalsee

Die Sichtung ist zwar alles andere als mysteriös und schon ein paar Monate alt, trotzdem nach wie vor ein Hingucker. Vor allem ist es kein Einzelfall.

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Aktuelle Ufo-Sichtung in der Türkei: False-Flag als Ablenkung?

Am Abend des 1. Advents wurde es im türkischen Luftraum recht lebhaft. Es handelte sich dabei nicht um wenige Einzelsichtungen, sondern um eine regelrechten Sichtungs-Hype zahlreicher Zeugen in Ballungszentren, über denen seltsame Lichter am Himmel beobachtet und aus individuellen Blickwinkeln heraus fotografiert und gefilmt wurden. 

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Google Maps: Neue Meeresboden-Schnittmuster entdeckt

 

Vor den Küste Mexiko's und Venezuela's hat man erneut symmetrische Strukturen auf dem Meeresboden ausgemacht, die von üblichen geomorphologischen Verwerfungen und Erosionsspuren abweichen …

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Mothman-Sichtung in Point Pleasant: Überraschung zum 50-jährigen Jubiläum?

Am Sonntagabend sah ein Mann, der auf der State Route 2 in der Gegend von Point Pleasant (West Virginia) unterwegs war, eine Gestalt, die sich von Baum zu Baum durch die Luft bewegte und dabei ungewöhnlich groß war.

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Jahrtausendealtes Alu-Metallstück in Rumänien gefunden – Höhenflug für Ufologen?

 

Kann ein Aluminium-Artefakt, das Tausende von Jahren in der Erde lag, mit außerirdischen Intelligenzen in Zusammenhang gebracht werden? Ein erstaunlicher Fund, der bereits 1973 im kommunistischen Rumänien gemacht wurde, ist jetzt an die Öffentlichkeit gekommen.

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Quadrocopter über Nazca „Lochstreifen“

Im Umkreis der alten Inka-Siedlung Tambo Colorado (ehemals Puka Tampu) / Peru befindet sich ein mysteriös durchlöchertes Landschaftsbild, das unter Regie von Brien Foerster mit einem Quadrocopter aus der Vogelperspektive erkundet wurde. 

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Riesen-Perle unterm Bett hervorgeholt

  

Die gigantische Perle soll alleine von den Maßen her 5 x größer sein als der klassische Rekord. Ein philippinischer Fischer machte offenbar vor 10 Jahren den Fund seines Lebens und kam jetzt erst damit heraus ...

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Mysteriöses Vogelsterben in Massachusetts 

Tierschützer aus Dorchester in Massachusetts sind von einem bizarren Vorfall sehr irritiert: Anwohner entdeckten in der Nachbarschaft 47 Vögel, die dort mehr oder weniger leblos am Boden lagen.

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Frisch ausgegraben: 30 Tonnen-Meteorit in Argentinien

Der bisher zweitgrößte bekannte Meteorit nach Hoba wurde am 10. September in Argentinien gefunden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der neue noch namenlose Koloss knapp 30 t wiegt.

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Bizarre Sichtung an Tankstelle: Wesen auf Autobahn gejagt

 

Ein peruanischer UFO-Forscher wartet derzeit mit einem unglaublichen Video auf, das nach seiner Auffassung ein "Alien" zeigt, das am Rande einer Tankstelle in Pachacamac (Peru) auftaucht und bei mehreren Zeugen für Aufmerksamkeit sorgt.

Die bemerkenswerte Aufnahme Ende des letzten letzten Monats zeigt eine Art Wesen, das sich links von einem nahe gelegenen Gebäude aus nähert und sich anschließend Richtung Tankstelle bewegt.

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Augenwischerei: Ansichtssache Ländergrössen

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Ist es nicht erstaunlich, dass auf Karten Länder oder Kontinente größer aussehen als andere? Dabei handelt es sich um eine optische Verzerrung, die der flämische Geograf und Kartograf Gerardus Mercator aus guter Absicht heraus herbeiführte …

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