© Spurensucher - 02. August 2018

Stativ-Dolmen und Maschinenspuren in Buchten

Pierre_Aurey4

Die Bretagne ist für seine Megalithen bereits publikums- und touristenwirksam bekannt. Weitaus unbekannter sind vergleichbare Vorkommen in der Normandie. Der Pierre au Rey ist eine vierteilige Dolmenkonstruktion an einer Aussichtsplattform nahe La Hague, südlich von Cherbourg. Die drei sehr großen Felsen (jeweils geschätzt > 10 Tonnen) sind dort zu einem Dreieck angeordnet, um einen weiteren großen Deckenfelsen bei einer Gesamthöhe der Formation von 2,60 Meter stützen. Aber auch in der näheren Umgebung erwarteten uns ein paar unerklärliche Überraschungen.

 

Pierre_Aurey3

 

Pierre_Aurey2

Abb.: Links außen im Bild sieht man die konkav bearbeitete Kante des übermauerten Felsens, die praktisch einem Brüstungsabschluss ähnelt. Auf welche Weise die Bearbeitung dieses Hartgesteins in geraumer Vorzeit vorgenommen sein soll, bleibt die große Frage.

(untere Abbildung - Abschnitt näher heran geholt)

 

Pierre_Aurey5

 

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde dieser Megalith (erstmals 1833 von Leffilastre und Ragonde erwähnt) als historisches Denkmal anerkannt, was allerdings nochmals 1906 zu Diskussionen führte. Wissenschaftler begannen die Echtheit des Dolmens in Frage zu stellen und betrachteten die Formation eher als Granit-Chaos. Man begründete dies mit dem Fehlen von Knochen und Artefakten in der Erde, nach denen bisher ohnehin niemand gegraben hatte. Allerdings musste man diese Zufallsidee dann doch revidieren, da man sich nicht nur die Untersuchung des Bodens gespart hatte, sondern es auch versäumte, die Petroglyphen darauf näher in Augenschein oder diese als solche überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. Man glaube Anfang der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts zunächst an Reste alter germanischer und skandinavischer Schriften, was allerdings final nicht bestätigt werden konnte. 

 

 

Was ich nicht erkennen konnte, war ein geschlitztes Zeichen über einen Meter Länge auf der Westseite bei einem der unteren Blöcke, der dort angeblich zu finden sein soll. Ich werde mir das aber zu einem späteren Zeitpunkt nochmals genauer ansehen.

 

Der westliche Basisblock, der direkt dem Meer zugewandt ist, wurde klar bearbeitet und hat eine konkave Oberfläche. 2012 hat das Kulturministerium trotzdem den Dolmen, der ursprünglich als historisches Monument eingestuft wurde, aus der Liste der Klassifizierung gestrichen und ihn erneut einem natürlichen Ursprung zugeordnet.

 

Bereits im 19. Jahrhundert war diese Formation der Küstenwache ein Dorn im Auge, da sie dem dahinterliegenden Gebäude (dem Semaphore) den Blick versperrte und die Wächter bei Wind und Wetter dazu nötigte, auf den Dolmen zu klettern und dort auf Posten zu gehen. (S. Abbildung, >> Quelle).

 

 

Origines-1.jpg

  

In östlicher Richtung flankieren niedrigere Felsen einen Gang zum Dolmen, der heute mit Erde verschüttet ist und wo man lediglich einige Felsen entdecken kann, deren Spitze nur wenige mm aus der Erde ragen.

 

Origines-2-633x400.jpg

Auf der Abbildung in der Mitte (2. Zeile) sieht man in einer offenen Zeichnung aus dem 19. Jhd. , wie die Felsen noch von Erde unbedeckt aus östlicher Richtung auf den Dolmen zulaufen. 

(>> Quelle) 

 

Unabhängig von dieser aus meiner Sicht eklatanten Fehldeutung seitens der Regierung ist diese Megalith-Baugruppe ein Meisterwerk der Balance, das allen Herausforderungen der Schwerelosigkeit trotzt (>> s. Balanced Stone-Beitrag). Nicht umsonst nennt man diesen Dolmen offenbar im Volksmund auch das "Stativ". Die exponierte Lage mit Blick von 90 Metern Höhe auf das Meer sowie weitere Menhire in der Umgebung auf exponierten Gipfelpunkten lassen mit daran zweifeln, dass es sich hier um ein Granit-Chaos "des Banalen" handelt.

 

Nachtrag 2018

Pierre_au_Rey2018

Man muss schon genauer hinsehen, um das Kopfprofil des unbekannten Models auf dem Pierre au Rey ausfindig zu machen. Das ist mir wenigstens in diesem Sommer (2018) gelungen. Ein guter Grund, Megalithenplätzen mitunter erneut einen Besuch abzustatten, da sich immer wieder neue Überraschungen einstellen können.

 

Der obere Hauptblock trägt in östlicher Richtung ein menschliches Profil von rd. 46 cm Höhe, was ich ebenfalls ohne vorherige Kenntnis dieser Deutung auch als solche identifizieren konnte (s. Abbildung).

 

Seitlich des Dolmens in nördlicher Richtung finden sich auch Bearbeitungsspuren, die man mit reichlich Fantasie auch als Handabdrücke identifizieren könnte. Das Ganze ist offen für weitere Interpretationsmöglichkeiten.

 

Pierre_au_Rey2018(3)_web

Pierre_au_Rey2018(4)_web

 

 

Mini-Steinbruch oder Bühne für "höhere" Zwecke?

Folgt man dem Küstenabschnitt auf engen Trampelpfaden weiter nördlich bis in Sichtweite der ominösen Wiederaufbereitungsanlage La Hague  – immer einen Seitenschritt vom Abgrund zum Meer entfernt – nähert man sich einer hochgelegenen Felseinbuchtung mit einigen Besonderheiten: Die hochgelegene Felsen-"Bucht" (mindestens 90 Meter über dem Meeresspiegel) ist praktisch ein Miniatur-Hochmoor, denn das Wasser läuft innerhalb dieser Bucht nicht ab. Das ist insofern bemerkenswert, da das grobe Bodengestein im Prinzip das Wasser nicht zurückhalten dürfte und besonders in dieser trockenen Zeit (es hat in der Region mindestens 14 Tage nicht geregnet), längst weg sein müsste. Ich habe mir die Bodensituation jedoch nicht weiter angesehen und konnte mich über ein paar etwas trockenere Punkte in die Mitte der "Bühne" tasten.

 

Pierre_Aurey7

(Abbildung: Vertikal "aufgestellte" Felsformationen auf den Nachbaranhöhen des Pierre de Aurey)

 

(Abbildung: Petroglyphe auf einem der "aufgestellten" Felsen der Nachbaranhöhe des Pierre de Aurey)

 

Pierre_Aurey15

 

 

Pierre_Aurey10

 

(Abb.: Besagte Einbuchtung auf mehr als 90 Metern Höhe über dem Meeresspiegel – auf den ersten Blick nichts besonderes, bei näherem Hinsehen fallen einige Anomalien auf)

 

Dort angekommen fiel mir auf, dass in der oberen Bereichen der zu beiden Seiten hoch gewölbten Rückwand geologische Unterschiede bestanden. Zur linken Wandseite erhoben sich runde Felsen eines anderen Sediments als zur rechten Seite, das mit gerade Platten und geraden Linien aufwartete. Zur Geologie in der Umgebung wird schlicht gesagt: "Im Cotentin entsprechen die Landspitzen den härteren Gesteinen (Granit, Gneis und Sandstein). Da, wo die weicheren Gesteine liegen, sind Buchten zu finden." (Zitat Wikipedia). Ich habe grundsätzlich den Eindruck, dass hier ausschließlich Hartgesteinformationen aufeinanderstoßen – und das vor allem ganz deutlich in dieser hochgelegenen Bucht. Im südlicheren Küstenverlauf sind unterschiedliche Gesteinsformationen regelrecht durchmischt und prägen eindrucksvoll die Landschaft.

 

Die rechte Wandhälfte der Bucht erschien mir gefühlsmäßig wie auch optisch bearbeitet zu sein. Gewiss könnte man sich jetzt fragen, ob man diesen Teil (wie auch folgerichtig den linken) nicht im Sinne eines Steinbruchs ausgehöhlt hatte, um dort Felsgestein für Haus- und Mauerbauten zu gewinnen. Immerhin könnte dieser Zweck für die nähere Umgebung ja naheliegend gewesen sein. Auf natürliche Weise schien mir diese Bucht jedenfalls nicht entstanden zu sein. Denkbar wäre der Abbau von oben gewesen, allerdings muss dieses Unterfangen eine ganze Weile zurückgelegen haben. Bei näherer Betrachtung sind mir auch Spuren aufgefallen, die nicht so recht ins historische Bild alter (wie auch moderner) Tagebaustätten zu passen scheinen. 

 

Pierre_Aurey11

 

Pierre_Aurey8

 

Pierre_Aurey9

 

Abb.: Einschnitte im Hartgestein in etwa 5-7 Metern Höhe. Kamen erst vor kurzem solche Technologien zum Einsatz oder bereits viel früher?

 

• Die Abbruchwand erschien mir an Stellen der rechten Seite sehr gerade und eben zu sein, was grundsätzlich an Tagebauaktivitäten erinnert

• Ich entdeckte gradlinige Bearbeitungsspuren im Hartgestein, die im Grunde nur durch hochtechnisches Gerät entstanden sein konnten. Die Frage ist nur, wann das geschehen sein soll und zu welchem Zweck? Granit wird – sofern in heutiger Zeit abgebaut – über Bohrlöcher und Hydraulikpressen herausgebrochen oder in eher archaischen Prozessen herausgesprengt. Was sollen also dor gradlinige Schnitte verloren haben? Selbst heute ist mir kein Steinbruch bekannt, wo Steinplatten direkt aus dem Fels herausgeschnitten werden.

• Aus der Sicht von oben in die Bucht entdeckte ich symmetrisch bzw. linear wirkende Einkerbungen im Hartgesteinfels, was ebenfalls auf technische Bearbeitung hindeuten könnte – wiederum aber ebenfalls nicht in das Bild üblicher Steinbruchbetriebe passt. 

 

Pierre_Aurey14

Pierre_Aurey13

Abb: Nebeneinanderliegende "Logen" in der hochgelegenen Bucht vermitteln den Eindruck, (zumindest auf der rechten Seite) giebelartig "ausgeschnitten" oder später angelegt worden zu sein. Foto des "Giebels" von oben.

 

Es würde sich sicherlich lohnen, Bodenproben oder eine nähere Untersuchung der "Werkzeugspuren" in den immerhin etwa 5-7 Meter hohen Gesteinsschichten der Bucht vorzunehmen. Eine bergbauliche Bearbeitung durch modernes "schweres" Gerät in dieser Höhenlage erscheint mir völlig ausgeschlossen zu sein. Dazu würde es an entsprechenden Zugängen fehlen. Die Stelle ist nur sehr schwer zu erreichen. Des weiteren ist es schwer vorstellbar, dass sich einzelne Bürger die Mühe machen, sich mit Diamantschneidwerkzeug dorthin auf den Weg zu machen, um sich dort ihre Küchenarbeitsplatte zu sichern.

 

Weitere Spuren von Schneidwerkzeug in umliegende Felsen sind auch noch an anderen Felsen der Umgebung sichtbar.

 

Pierre_Aurey17

Pierre_Aurey18

 

_Pierre_au_Rey2018(2)_web 

 

 

 

 

zur Übersicht

Mapinguaris – Sichtungen kugelsicherer Riesenfaultiere

Crystal+Palace+Megatherium_web

Sie gelten als nachtaktiv und sind selbstverständlich schon seit 10.000 Jahren ausgestorben. Dennoch machen Sichtungen am Amazonas die Runde, dass solche Wesen – ganz dem Mythos der Cario-Indianer zufolge – noch existieren. Was ist dran?

mehr Informationen

Wo ist das Riesenskelett von Machnow?

42643222_1118726598252473_3861472995524476928_n

mehr Informationen

Flöten-Obelisk gibt Rätsel auf

Obelisk_Hardinvast6

mehr Informationen

Donuts im Felsen

Mauzenstein_21
Bei Bad Herrenalb-Bernbach liegt ein auffälliger Felsen, der von einigen Wissenschaftlern als vorchristliche Kultstätte eingestuft wird. Auch wenn sich diese Annahme nicht belegen lässt, sind seine Anomalien unübersehbar.

mehr Informationen

Riesenabdrücke im Ain Dara Tempel verschwunden?

1280px-SYRIE_293Luftangriffe der türkischen Streitkräfte hatten im Januar dem 3.000 Jahre alten Tempel von Ain Dara in Syrien mit seinen mysteriösen und massiven Fußspuren stark zugesetzt bzw. ihn nach Aussagen der Mainstream-Medien vermutlich zerstört … 

mehr Informationen

SAURIER? DER LINDWURM VOM KAPELLENBERG

Wurmlinger_Kapelle8Wer kennt nicht den beherzten Erzengel Michael in seiner Funktion als Drachentöter, der in römisch-katholischer Kulisse illustrativ und gleichsam voller Symbolik den Helden spielt? In Wurmlingen stieß ich auf ein saurierähnliches Bildnis, das mit der Überlieferung des Ortes eng verknüpft ist.

mehr Informationen

GIZEH-PYRAMIDE: VON OBEN ACHTSEITIG

Gizeh8stg

 

Zum ersten Mal fiel es 1940 dem britischen Air Force Piloten P. Groves auf, als er in seinem Flieger über das gewaltige Monument hinwegflog: Die Gizeh-Pyramide ist in Wirklichkeit achtseitig. Jedes Seitenteil der Pyramide zeigt bei spezifischer Lichteinwirkung eine …

mehr Informationen

Auf großem Fuß: Neue Spuren eines Bigfoot im Pazifischen Nordwesten?

BF_1Vermutlich in Oregon sind von einer Reiterin mehrere Spuren eines zweibeinigen Wesens aufgenommen worden. Im Vergleich zum Menschen lässt dies auf eine außerordentliche Erscheinung schließen.

mehr Informationen

Forscher räumen ein: Keine Verwandschaft von Hobbits mit Pygmäen
1280px-Homo_floresiensis_cave

 

"Moderne" Pygmäen, die in der Nähe des Fundortes des Homo Floresiensis ansässig sind, sollen gentechnisch nicht mit den kleinwüchsigen Hobbits verwandt sein.

mehr Informationen

Sonne weg: Blackout in Sibirien

Blackout_Sibirien_Spurensucher

 

Darüber liest man nix in der westlichen Presse: Am 20. Juli wurden Regionen in Sibirien tagsüber für mehrere Stunden in Dunkelheit getaucht …

mehr Informationen

Seit 1.600 Jahren rostfrei: Eisensäule in Indien

Iron_Pillar_at_Qutub_Complex,_New_Delhi
Sie gibt metallurgische Rätsel auf: Die eiserne Säule der Quwwat-ul-Islam-Moschee, die im Schatten der Siegelssäule Qutb Minar in Delhi (Indien) steht. Auch nach mindestens 1.600 Jahren zeigt sie kaum Ermüdungserscheinungen …

mehr Informationen

Der Pierre au Rey zeigt sein Gesicht

Pierre_au_Rey2018
Ein Jahr nach meinem letzten Besuch des Pierre au Rey in der Nähe von Cap La Hague konnte ich die Petroglyphe des Kopfprofils am Stativdolmen identifizieren.

mehr Informationen

Kamelfelsen auf Malle und noch einige andere …

rock-trail-formation-camel-jungle-park-836565-pxhere.com
Fernab vom Ballermann erschließt sich dem Wanderer eine interessante Karstlandschafts-Kulisse.

mehr Informationen

Schlüssellöcher von oben: Weltweit verbreitet

Saudi-Arabien

 

Nur 100 km östlich von Mekka geht es los: Auf einer etwas 20 km langen – fast schnurgeraden – Achse von Norden nach Süden findet man eine Anhäufung seltsamer geografischer Formationen, die sich wiederholen …

mehr Informationen

Hammer im Feld: Pilzstein im Trubachtal

Steinpilz8

mehr Informationen

Hoch gestapelt: Fundament Burg Pottenstein

Pottenstein_1

mehr Informationen

Monolith im Schwebezustand: Ishi-no-hoden

1150px-Ishi-no-hoden_,_石の宝殿_-_panoramio_(6)

mehr Informationen

Existenz von Riesenpilzen durch Wissenschaft bestätigt

theb3378

mehr Informationen

Als Lucy einfach vom Himmel fiel 

Lucy_Neandertal

mehr Informationen

Auftragen zwecklos: Der irische Zwergschuh

 

Feenschuh_Irland

mehr Informationen

Augenzwinkern: Die sinkende Burgruine von Ogrodzieniec

 

1280px-Ruined_castle

mehr Informationen

Under the dome? Der Petroglyphen-Bogen von Utah

RochesterPanel_01_2008

mehr Informationen

Symbolik: Pyramide mit eingebauten Invasions-Souvenirs

 

Bricquebec1

mehr Informationen

Hügel 122: Gruselige Gegend in Scheinidylle

 

MtStC11

mehr Informationen

Riesenschlange vor Militärhubschrauber

 

Remy Van Lierde's giant python photo

mehr Informationen

Perfekt gedrillt: Säulen im Hoysaleshwara-Tempel

A_sanctum_inside_the_Hoysaleshwara_temple_in_Halebidu

mehr Informationen

Dolmen mit Alienkopf: Le Trépied 

Le_Trépied(1)

mehr Informationen

Megalithanlage Nonnenfelsen: Entstehung ungewiss  

Nonnenfels2

mehr Informationen

Wer steckt hinter den Yoshimi-Löchern?

22366566_798626553642660_2934111819886311138_n

mehr Informationen

Immer wenn's den Rahmen sprengt

 

Robert_Wadlow_postcard

Das ist oder besser war Robert Pershing Wadlow im Alter von ungefähr 20 Jahren. Als diese Aufnahme gemacht wurde, gab´s noch kein Photoshop und manuell retuschiert wurde hier auch nichts. Robert passte trotzdem nicht in den Aufzug …

mehr Informationen

Düstere Symbolik: Die Helm-Pyramiden

 

Pyramide der deutschen Helme (1)

Anlässlich einer Feier auf dem Victory Way vor dem Grand Central Terminal von New York wurde nach dem Ausgang des ersten Weltkriegs eigens eine dunkle Pyramide errichtet, die mit 12.000 deutschen Pickelhauben "verkleidet" wurde. Offenbar hatte man sie extra am Ende des Krieges aus Lagern von Deutschland aus importiert.

mehr Informationen

Menhir mit Meerblick: Men-Er-Letionec

 

Men-Er-Letionec-web(1)

Der bretonische Volksmund nennt ihn auch "L'homme de bout ou encore le Chien assis" (also in etwa: Stehender Mann oder alternativ sitzender Hund). Der Menhir liegt in der Nähe der Landspitze von Kerpenhir am Rande des Golfs von Morbihan; im Prinzip nur wenige Meter davon entfernt. Man geht davon aus, dass dieser Menhir von immerhin etwa 3,40 Höhe der sichtbare Überrest eines alten Steinkreises sei.

mehr Informationen

Chemieunfall im Treppenhaus des Tempels?

 

Geschmolzene_Stufen

Es fällt einem nicht gleich ins Auge, da der Blick eher auf die prächtigen Wandornamente gerichtet ist, wenn man die Stufen zum Dach im Tempel von Dendera emporsteigt. Dann sieht man es aber doch, weil man automatisch den Blick senkt, um nicht bei nächster Gelegenheit zu stolpern. Dann schießt es einem durch den Kopf: Wieviele Menschen haben diese Schneise in den letzten zweieinhalb Tausend Jahren passiert, um diese Stufen so aussehen zu lassen …

mehr Informationen

Solartechnik in Ägypten schon vor über 100 Jahren

Shuman2

Frank Shuman, amerikanischer Erfinder mit ostdeutschen Wurzeln, baute 1912/1913 in Maadi (Ägypten), ca. 25 km südlich von Kairo, das erste Parabolrinnenkraftwerk. Shumans Anlage in Maadi nutzte die Parabolrinnen, um einen 60-70 PS-Motor zu versorgen, der 6.000 Gallonen Wasser pro Minute vom Nil zu benachbarten Baumwollfeldern gepumpt hat.

mehr Informationen

Fassadenkunststück der Nomaden? Mada'in Salih


Qasr_al_Farid
Mada'in Salih (übesetzt: Städte des Salih) liegt 400 km nordwestlich von Medina in Saudi Arabien. Früher einmal hieß die antike präislamische Stadt Hegra und wurde als Handelsmetropole der Nabatäer eingestuft. Von einer Handelsmetropole sieht man hier nicht viel - dafür erwarten Wüstenbesucher beeindruckende monumentale Fassaden im zerklüfteten Sandgestein.

mehr Informationen

Königssee: Petroglyphen am Parkplatzfelsen 

Petroglyphen_Königssee2

Der Königssee ist Publikumsmagnet für täglich Tausende von Besuchern im idyllischen Berchtesgadener Land. 99 % des Publikums passiert einen großen Felsen inmitten eines groß angelegten Parkplatzgeländes und achtet nicht auf die Inschriften.

mehr Informationen

Yonaguni: Pazifische Seeanomalie vor Japan

1280px-Yonaguni_Monument_DSC02814_(12737577254)

 

300 km vor der japanischen Küste gibt es ein Gebilde im Meer, das gegebenenfalls das Zeug zu einer Sensation hätte, wenn sich die Wissenschaftler wider Erwarten darüber einig wären, worum es sich dabei handelt. Leider sind sie es aber nicht und man kann sich getrost der einen oder anderen Seite anschließen: Ist es geologischen Ursprungs oder ein architektonisches Werk der Vorzeit?

mehr Informationen

Langfinger der Schoschonen: Riesige Handabdrücke im Felsen

Ancestral_Shoshone_Indian_petroglyphs_(~1000_to_~200_years_old)_(White_Mountain_Petroglyphs,_southwestern_Wyoming,_USA)_5_(22865206805)

Sie hinterlassen zwar tiefe Eindrücke, sind aber sicherlich nicht von Geisterhand entstanden: Die Petroglyphen der White Mountains in Wyoming gelten den Indianerstämmen der Utah, Schoschonen und Arapaho als heilig. Ganz nach üblicher Gepflogenheit nimmt man es mit der wissenschaftlichen Datierung nicht so genau und legt einen Zeitraum von 1.000 - 200 Jahren fest.

mehr Informationen

Some like it hot: Das Geheimnis "verglaster" Festungen und Ruinen


Mur_vitrifié_Ste-Suzanne_Web.jpgBefestigungswälle, die nicht mit herkömmlichem Mörtel errichtet wurden, gelten auf den ersten Blick als Rarität. Viele haben von solchen Phänomenen ohnehin noch nie etwas gehört. Das mittelalterliche Dörfchen Sainte-Suzanne, Mayenne in Frankreich aus dem 11. Jahrhundert, das auf einer felsigen Erhebung mit dreieckiger Grundfläche steht, ist bereits für diese Bauweise unter "Insidern" bekannt.

mehr Informationen

Regenbogengebirge aus der Graffiti-Sprühflasche: Zhangye Danxia

Montagne di Zhangye Danxia (Cina)


Die Bergregion von Zhangye Danxia in China ist eine farbenfrohe Augenweide, die ohne großartige kreative Klimmzüge in ein phantasievolles Ölgemälde umgedeutet werden kann. Das Gebiet ist für die ungewöhnlichen Farben der Felsen bekannt, die ausgesprochen steil herausragen und zum Teil mehrere hundert Meter hoch sind.

mehr Informationen

Pyramide als Fußabtreter für's Militär: Baka in Saujet-el-Arjan

800px-Photo-cuve-grande-excavation

Die Entdecker bezeichneten sie als 13. Pyramide, allerdings kann heute niemand mehr sagen, ob es überhaupt eine werden sollte: Die Rede ist von der Grabkammer der Baka-Pyramide, deren quadratische Grundfläche von 200 x 200 Metern bereits in den Jahren 1905 bis 1912 vom italienischen Archäologen Alessandro Barsanti näher unter die Lupe genommen wurde.

mehr Informationen

Bekommen die Türe nicht auf: Geheimnisvolle 7. Gewölbekammer bleibt geschlossen …

Tor_B_

Dass die Maharadschas von Travancore über Generationen fleißig Vermögen angehäuft hatten, steht wohl außer Frage. Geheimkammern des reich verschnörkelten Padmanabhaswamy Tempels mitten in Trivandrum, der Hauptstadt des südindischen Bundesstaats Kerala, wurden vom Obersten Gerichtshof Indiens (bestehend aus einem siebenköpfigen Richter-Komitee in Anwesenheit des Haupt-Treuhänder des Travencore Trusts) bereits 2011 geöffnet. Aber war das schon alles ...?

mehr Informationen

Tunguska-Wald: Doch nicht vom Meteoriten "flachgelegt"? Kratertheorie vom Tisch

Tunguska_Ereignis.jpg

An einem Sommermorgen im Jahre 1908 fand eine der größten Explosionen der russischen Geschichte statt. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse zur Kratertheorie als Absturzstelle eines vermeintlichen Himmelskörpers.

mehr Informationen

Wenn Wellen vereisen - Bizarres Schauspiel am Baikalsee

Die Sichtung ist zwar alles andere als mysteriös und schon ein paar Monate alt, trotzdem nach wie vor ein Hingucker. Vor allem ist es kein Einzelfall.

mehr Informationen

Aufgetau(ch)t: Bigfoot-Körperteile oder Scherzartikel?

Um Heiligabend herum wartete der selbsternannte Hundetrainer Peter Caine aus Beaver Dams, New York, mit einer in Packpapier eingewickelten Überraschung auf.

mehr Informationen

Aktuelle Ufo-Sichtung in der Türkei: False-Flag als Ablenkung?

Am Abend des 1. Advents wurde es im türkischen Luftraum recht lebhaft. Es handelte sich dabei nicht um wenige Einzelsichtungen, sondern um eine regelrechten Sichtungs-Hype zahlreicher Zeugen in Ballungszentren, über denen seltsame Lichter am Himmel beobachtet und aus individuellen Blickwinkeln heraus fotografiert und gefilmt wurden. 

mehr Informationen

Google Maps: Neue Meeresboden-Schnittmuster entdeckt

 

Vor den Küste Mexiko's und Venezuela's hat man erneut symmetrische Strukturen auf dem Meeresboden ausgemacht, die von üblichen geomorphologischen Verwerfungen und Erosionsspuren abweichen …

mehr Informationen

Mothman-Sichtung in Point Pleasant: Überraschung zum 50-jährigen Jubiläum?

Am Sonntagabend sah ein Mann, der auf der State Route 2 in der Gegend von Point Pleasant (West Virginia) unterwegs war, eine Gestalt, die sich von Baum zu Baum durch die Luft bewegte und dabei ungewöhnlich groß war.

mehr Informationen

Jahrtausendealtes Alu-Metallstück in Rumänien gefunden – Höhenflug für Ufologen?

 

Kann ein Aluminium-Artefakt, das Tausende von Jahren in der Erde lag, mit außerirdischen Intelligenzen in Zusammenhang gebracht werden? Ein erstaunlicher Fund, der bereits 1973 im kommunistischen Rumänien gemacht wurde, ist jetzt an die Öffentlichkeit gekommen.

mehr Informationen

Quadrocopter über Nazca „Lochstreifen“

Im Umkreis der alten Inka-Siedlung Tambo Colorado (ehemals Puka Tampu) / Peru befindet sich ein mysteriös durchlöchertes Landschaftsbild, das unter Regie von Brien Foerster mit einem Quadrocopter aus der Vogelperspektive erkundet wurde. 

mehr Informationen

Riesen-Perle unterm Bett hervorgeholt

  

Die gigantische Perle soll alleine von den Maßen her 5 x größer sein als der klassische Rekord. Ein philippinischer Fischer machte offenbar vor 10 Jahren den Fund seines Lebens und kam jetzt erst damit heraus ...

mehr Informationen

Mysteriöses Vogelsterben in Massachusetts 

Tierschützer aus Dorchester in Massachusetts sind von einem bizarren Vorfall sehr irritiert: Anwohner entdeckten in der Nachbarschaft 47 Vögel, die dort mehr oder weniger leblos am Boden lagen.

mehr Informationen

Frisch ausgegraben: 30 Tonnen-Meteorit in Argentinien

Der bisher zweitgrößte bekannte Meteorit nach Hoba wurde am 10. September in Argentinien gefunden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der neue noch namenlose Koloss knapp 30 t wiegt.

mehr Informationen

Bizarre Sichtung an Tankstelle: Wesen auf Autobahn gejagt

 

Ein peruanischer UFO-Forscher wartet derzeit mit einem unglaublichen Video auf, das nach seiner Auffassung ein "Alien" zeigt, das am Rande einer Tankstelle in Pachacamac (Peru) auftaucht und bei mehreren Zeugen für Aufmerksamkeit sorgt.

Die bemerkenswerte Aufnahme Ende des letzten letzten Monats zeigt eine Art Wesen, das sich links von einem nahe gelegenen Gebäude aus nähert und sich anschließend Richtung Tankstelle bewegt.

mehr Informationen

Rätselhaftes Rentiersterben in Norwegen

Ein Beamter der norwegischen Naturschutzbehörde (kurz: NNI) in Norwegen machte während einer Routinekontrolle letzten Freitag einen grauenhaften Fund, als er eine tote Rentierherde aus 323 Tieren entdeckte …

mehr Informationen

Augenwischerei: Ansichtssache Ländergrössen

553px-Greenland_(orthographic_projection).svg

Ist es nicht erstaunlich, dass auf Karten Länder oder Kontinente größer aussehen als andere? Dabei handelt es sich um eine optische Verzerrung, die der flämische Geograf und Kartograf Gerardus Mercator aus guter Absicht heraus herbeiführte …

mehr Informationen

Neue Lichter aus den Brown Mountains 

 

Die berühmten Brown Mountain Lichter sind im Juli von einem Wissenschaftlerteam näher unter die Lupe genommen worden. Ein Team der Appalachian State University ist der Sache nachgegangen und stellt eine neue zuverlässige Videountersuchung zur Verfügung.

mehr Informationen

Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, verwenden wir auf unserer Webseite Cookies. Mit dem Besuch und der Nutzung unserer Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Datenschutzerklärung