© Spurensucher - 26.6.2016

Dogman: Auf den Hund gekommen … (2. Teil)

Dogman-2.jpg

 

Halluzinationen oder mehr? Steve Cooks Liedchen zu den überlieferten Geschichten des "Dogman" war zwar kein Straßenfeger, doch machten sich aufmerksame investigative Geister daran, Erlebnisse zu sammeln und teilweise auch systematisch zu kategorisieren.

Legenden destillieren Fakten:
Investigative Recherchen und Analysen

 

LindaGodfrey.jpgbeastnewcover.jpgZu ihnen zählt zweifellos auch Linda Godfrey (https://lindagodfrey.com/), eine ehemalige Reporterin/Designerin aus dem mittleren Westen (heute Autorin), die während ihrer Berufslaufbahn bereits vor Jahrzehnten über eine Dogman-Sichtung in der Region "stolperte", die sie redaktionell für ein Tagesblättchen aufarbeiten musste. Es handelte sich um ein kleines 6.500 Seelen-Kaff in Wisconsin (Walworth County) mit dem Namen Elkhorn, wo eine Häufung der Sichtungen Anfang der 90er Jahre mit zunehmender Recherche ans Tageslicht kam. Rund um die sagenumwobene Bray Road, eine Landstraße unweit von Elkhorn gelegen, wurden zahlreiche Sichtungen gemeldet.

Die erste Zeugin, von der sich Linda persönlich ein Bild machen konnte, war ein Teenager, der 1989 nachts die Straße entlang fuhr und ein werwolfähnliches Wesen über einer Beute am Straßenrand sitzen sah. Es kniete aufrecht mit erhobenen Ellbogen und hielt etwas in beträchtlich langen Klauen. Seine Ohren waren spitz aufgerichtet, sein Fell dunkelbraun-grau und das Mädchen schätzte die Größe auf die eines erwachsenen Mannes (wenn es sich komplett hingestellt hätte). Seine Knie waren "menschlich". Das Mädchen gab ihre Sichtung erst 1991 auf Nachfrage zu Protokoll.


Eine andere Zeugin glaubte, das Wesen später mit ihrem blauen Plymouth angefahren zu haben, als sie nachts auf dem Weg war, um eine Freundin von einer Party abzuholen. Das Wesen ging auf sie los, als sie ausstieg, um nachzusehen, was sie da gerammt hatte. Sie konnte mit dem Fahrzeug flüchten. Später – als sie ihre Freundin abgeholt hatte und auf dem Rückweg war – sah sie es erneut auf der Piste und hatte im selben Moment in ihrer Freundin eine weitere Zeugin.

 

Und so ging es Anfang der 90er Jahre fortlaufend weiter. Die Sichtungen ähnelten sich erstaunlich, die Gemeinsamkeiten waren nicht zu übersehen. Ein wolfartiges Wesen, das (trotz Fellfarbenabweichungen) in der Lage war, aufrecht zu stehen, das eine muskulöse Erscheinung hatte und sich durch seine gesamte Körperhaltung deutlich von Hunden oder Bären unterschied.

 

Linda Godfrey hat bis heute über 400 Fälle erfasst und nach ihrem Ermessen akribisch ausgewertet. Es lohnt sich, ihre Werke zu studieren. Sie legt großen Wert auf die Vorfeld-Überprüfung der Zeugen hinsichtlich ihrer Glaubwürdigkeit und ihrer Gewohnheiten (Alkoholkonsum, Vorerkrankungen, Phobien etc.).

 

Aufschlussreiche Film- und Fotoauswertungen zu
Dogman"ähnlichen" Sichtungen

Aus den 60er und 70er Jahren liegt mittlerweile ausgewertetes Foto- und Filmmaterial vor, das im Rahmen einer Kurzdoku besprochen wurde (s. YT-Film). Profi-Bildbearbeiter, Zoologen und weitere Experten haben sich über die Authentizität der bekanntesten Aufzeichnungen um Michigan herum zu Wort gemeldet und objektiv ihre Meinung dazu geäußert.

 

 

Polaroid.jpgTracks.jpg

Beispiele der Auswertung:

Abbildung links:

Michigan Region

Polaroid-Bild von 1968

Abbildung rechts:

Michigan-Region (Waterloo Recreation Area)

Chelsea-Spuren / 35 mm Analogaufnahme späte 80er

Es gab nur zweipfotige Abdrücke

 

Nachtrag: Der Gable-Film hat sich mittlerweile als Fake herausgestellt!

 

Linda Godfrey hat zahlreiche Fälle zusammengetragen, die speziell die Region rund um die Bray Road betreffen und in ihrem spannenden Buch "Beast of Bray Road" präsentiert, das leider derzeit (noch) nicht in deutscher Sprache erhältlich ist. Es ist erstaunlich, dass sich erst bei näherem Nachfragen etliche Zeugen zögerlich aus der Reserve locken ließen. Jeder einzelne dieser Fälle erscheint sehr glaubwürdig und Godfrey, die eher den skeptischen Ansatz vertritt, hat sich zuvor immer ausgiebig mit der Glaubwürdigkeit der Zeugen auseinander gesetzt, bevor es ans Eingemachte ging und sie das Interview und die Sichtungen in ihrem Buch verarbeitete.

Die Werwolfbezeichnung ist übrigens keine Erfindung aus Hollywood, sondern sie existierte schon lange zuvor.

 

Diese deutschsprachige Doku zitiert auch einige von Godfreys Zeitzeugen und entsprechende Lügendetektortests. Die gewohnt "reisserische" Aufmachung der Monster Quest Doku beinhaltet recht interessante Aspekte und Interviews.

 

 

 

 

 

 



Dogman-Illustration.jpgBei dieser Dogman - Erscheinung spricht man von einer K-9-Sichtung – Einem gigantischen Hund oder Wolf, der zeitweise aufrecht gehen kann. Die eingeknickten Hinterläufe entsprechen im wesentlichen denen eines Hundes. Eine eher affenartige Erscheinung, die dem Bigfoot zuzurechnen ist, bezeichnet man als Typ 3-Sichtung. Es kommt übrigens nicht selten vor, dass in manchen Gegenden beide Klassifizierungen gesichtet werden.

 

(Quelle Illustration:

https://thecloakedhedgehog.files.wordpress.com/2015/06/varisen.png)

 

FORTSETZUNG FOLGT !!!

 

 

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