24. April 2016 - Spurensucher

Seelenkidnapping - Nur ein Mythos? (Teil 1)

 

rad-der-wiedergeburt.jpgEs gibt bereits zahlreiche Menschen, die an ein Weiterbestehen ihres Bewusstseins/ihrer Seele/ihres Astralkörpers nach dem Ablegen ihrer materiellen Hülle – dem physischen Körper – glauben. Die Fülle an wissenschaftlichen Indizien dafür sprechen buchstäblich Bände und es fällt der Mainstreamwissenschaft zunehmend schwer, diese wie noch vor etwa 30 Jahren abfällig vom Tisch zu wischen.

 

Diejenigen, die sich mit dieser Möglichkeit an ein Weiterbestehen nicht arrangieren können oder wollen, sollten sich einen anderen Beitrag aus dem Spurensucher-Repertoire heraussuchen. Denn für einen Moment möchten wir die Spurensuche auf dem Weg in die Parallelwelt aufnehmen.

 

Denjenigen, die sich mit dem Thema Reinkarnation beschäftigen oder beschäftigt haben, setzen sich mit der Idee des Kreislaufmodells auseinander: Einem geschlossenen System aus Geburt, Tod, Wiedergeburt – aus dem es kein Entkommen gibt.

 

640px-Krishna_statue_belur.jpgNach Überlieferung der vedischen Schriften (den "heiligen" Schriften des Hinduismus) ist der Übergang des grobstofflichen (also: materiellen) zum feinstofflichen Körper bzw. anschließend zurück in einen neuen grobstofflichen (materiellen) Körper an das jeweilige Karma geknüpft. Damit ist nicht gemeint, dass das Schicksal aufs Geratewohl entscheidet, wie die persönliche Zukunft (im jeweils neuen Körper) aussieht, sondern ein wie auch immer portionierter Mix aus kausalem Bezug (Aktion/Reaktion) und freiem Willen. Damit ähnelt das Karma nach offizieller Lesart eher einem Lernprozess der Seele, als einer Strafexpedition oder Belohnungsreise im künftigen nächsten Leben. Es soll wohl eher darum gehen, über spezifische Erfahrungen zu "wachsen". Nur das Ausräumen besonderer Fehler durch Erfahrungen mache den Weg für persönliches Wachstum frei.

 

 

(Bildquelle rechts: CC-BY-SA Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Krishna_statue,_belur.jpg)

 

Nun lässt das Ganze jede Menge Raum für Spekulationen. Viele reiben sich schon bei der Option auf mehrere Leben die Hände und nehmen billigend in Kauf, dass sie die Fehler für ihr Handeln im materiell bestimmten Leben spätestens nach dem Übergang in die feinstoffliche "Welt" präsentiert bekommen. "Auf ein Neues". Nichts, was sich nicht irgendwann einmal reparieren ließe – "der Weg in ein neues Leben ist geebnet". Man hat schon die vage Ahnung, dass man nicht unbedingt im nächsten Leben besser gestellt ist, wenn man im vorangegangenen Leben bereits "über Leichen" gegangen ist. Aber was soll schon groß passieren? Man akzeptiert auf Anhieb, dass dieses System gottgegeben ist. Ist es das aber wirklich?

 

Könnte es nicht vielleicht sein, dass – vorausgesetzt, man wäre sich prinzipiell über die Existens eines Systems aus Geburt/Wiedergeburt einig – dieses System Grundzüge aufweist, die uns bekannt vorkommen? Einer Form der Manipulation, die Ähnlichkeiten zum Diesseits aufweist? Diesen Ansatz muss man zunächst kurz erklären …

 

Gemeinsamer Nenner – Menschheitsgeschichte

In unserer materiellen Welt fallen in gewisser Hinsicht "wachen" Menschen zahlreiche Unfreiheiten des menschlichen Daseins auf, die nicht durchweg "naturgegeben" sind, sondern in vielfacher Hinsicht (zweifellos zum größten Teil) (un)menschlichen (?) Gesetzmäßigkeiten unterworfen sind. Als ob es nicht schon genügend Beschränkungen des physischen Körpers innerhalb einer grobstofflichen Welt gäbe, die man nach seiner (Wieder-)geburt auf sich nimmt.

 

Es besteht kein Zweifel daran, dass der Anteil NICHT "naturgegebener" Restriktionen, die unsere Freiheit einschränken, höher ist als die der physischen Einschränkungen. Allerdings will man uns weis machen, dass unsere Freiheit im (schul-)geschichtlichen Vergleich niemals zuvor so groß war.

Es ist nicht nur wachen Menschen und Philosophen, sondern längst auch widerspenstigen Wissenschaftlern aufgefallen, dass unser Diesseits Ähnlichkeiten mit einer freiheitsberaubenden Matrix aufweist, die uns zunehmend einschränkt. Heute mehr denn je – ungeachtet der Tatsache, dass uns die Medien, unser Bildungssystem sowie politischen Organe weismachen wollen, dass gerade das Gegenteil der Fall sei. Man kann sich bedenkenlos auf sein Bauchgefühl verlassen, um anzunehmen, dass unser Leben in erster Linie durch Angst, materielle Abhängigkeiten, politische Unterdrückung, Bevormundung und Glaubenseinschränkungen durch Zwangsreligionen und -ideologien bestimmt wird. Wer anderes behauptet, ist entweder noch nicht wach oder genießt das Privileg, sich vom System auf die eine oder andere Weise emanzipieren zu können.

 

Ernstzunehmende Freidenker nehmen jedenfalls für sich in Anspruch, diese Daseinsform innerhalb einer Zwangs-Matrix als gegeben zu betrachten. Und das mit mehr oder weniger emotionalem Abstand. Und wirklich: Dieser Zyklus aus Zwängen, Angst und Blut gleicht einem roten Faden, der sich durch die letzten 5.000 Jahre der Menschheitsgeschichte zieht. 

 

Freie Gesellschaftsformen im Rückblick: Raritäten

 

Moresnet_Karte.jpgIch mache an dieser Stelle einmal einen Sprung und behaupte, dass diese Zeitspanne durch eine Machtstruktur geprägt wurde, die alle Facetten unseres täglichen Lebens bestimmt. Auch wenn die Verpackung einer beispielsweise scheindemokratisch geprägten Gesellschaftsform im Westen anders aussieht – die negativen Auswirkungen sind mit denen des Mittelalters vergleichbar. Der Trend dieser Entwicklung geht übrigens auch ganzheitlich immer deutlicher dorthin.

 

Bild links: Eine der wenigen Privatrechtsgesellschaften und damit freien Gesellschaftsform der näheren Vergangenheit, die nicht staatlich kontrolliert war und gerade deshalb gut funktionierte. Neutral-Moresnet zwischen Belgien, Deutschland und den Niederlanden (ein erfolgreiches Experiment zwischen 1814 und 1919)

 

Wenn wir auch nicht genau wissen, wer letztlich die Zügel in der Hand hält (wir sind es jedenfalls nicht), dürfen wir getrost von einer scheinbar zeitunabhängigen allgegenwärtigen Kabale ausgehen, die möglicherweise mehr System hat, als wir es uns eingestehen wollen. Denjenigen, die sich bereits länger mit den Machtstrukturen auf der Erde auseinander gesetzt haben, muss man nicht lange vorhalten, dass es nur sehr wenige historische Ereignisse gibt, die sich über eigenwillige Zufälle erklären lassen.

 

Es wird in der Wissenschaft (vor allem der Psychologie und Sozialwissenschaft) viel vom Gewalt-GEN, sozial bedenklichen menschlichen Veranlagungen und dem individuellen Versagen in "Wertegesellschaften" gesprochen, die zu gesellschaftlichen Verwerfungen führen.

Der Ansatz der konspirativen organisierten Gängelung, Freiheitsberaubung und Demoralisierung durch Institutionen findet indes im medialen öffentlichen Interesse nur wenig Anklang. Auch hier wieder der Hinweis: wer sich bereits länger mit dem System und seinem immer engmaschigeren Netz beschäftigt, weiss, wovon ich rede.

 

Auf der anderen Seite: Alles wird gut?

 

12963937_10209354013232155_6008048950542381951_n.jpgGeht man davon aus, dass sich ein privilegierter Machtapparat über Jahrhunderte oder gar Jahrtausende auf dieser Erde gebildet hat, der die physische Welt im Würgegriff hält – wie sieht es dann in der geistigen Welt aus? Eine große Vielzahl an Religionen proklamiert, dass dort ewige Gerechtigkeit auf uns wartet – ungeachtet dessen, ob Wiedergeburt (je nach Religionsauffassung) überhaupt ein Thema ist oder nicht. Wird "gut sein" auf der Erde mit "gut behandelt werden" auf der "anderen Seite" belohnt? Wird "böse sein" auf der Erde zwangsläufig mit "Höllenaufenthalt" oder einer "Besserungsanstalt" auf der "anderen Seite" quittiert? Ich bin mir sicher, dass es dazu zahlreiche Meinungen gibt. An Gerechtigkeitsempfindungen mangelt es ja bekanntlich nicht. Wie sieht es denn wirklich mit der Behandlung dort aus? Erfahren wir automatisch mehr Gerechtigkeit auf der "anderen Seite" als im Diesseits? Ist der "liebe Gott" am Drücker und wird dort alles automatisch geregelt, was uns hier an Ungerechtigkeiten widerfahren ist? Warum gehen Menschen, die an ein Weiterleben nach dem Tod glauben automatisch von MEHR Gerechtigkeit oder besserer Behandlung aus, wenn sie dort angekommen sind?

 

Links: der römische Gott Saturnus als Gott der Aussaat und der Landwirtschaft gebärdet sich  nebenbei auch als Vater der Zeit und als "Seelen-Mäher". 

 

Ich kann mich jetzt nur auf Spekulationen stützen, da alle Meinungen vertreten sind. Was mich und einige andere stutzig macht, ist die Frage nach der Notwendigkeit einer (zumindest angeblich) endlosen Spirale der Wiedergeburt. 

Wer mir bis hierher nicht nur folgen kann, sondern auch folgen möchte, muss eigentlich nur dieses verdrahtete System aus Ursache und Wirkung bis ins Jenseits weiter verfolgen, um festzustellen, dass es auch dort reichlich Parallelen zum Diesseits gibt. Doch davon später …

 

Zum einen suggeriert das System des Karma (zumindest nach den vedischen Vorstellungen) eine Weiterentwicklung des seelischen Prozesses durch den Vorgang der Wiedergeburt mit einer Art Zwischen-Stopp, dem "ätherischen Aufenthalt", auf der "anderen Seite". Zum anderen sind Hinduismus, Buddhismus und Jainismus davon überzeugt, dass das Samsara (wörtlich übersetzt: "stetiges Wandern"; steht für den endlosen Kreislauf der Wiedergeburten) eine unumstößliche Prämisse der Seele ist, die es zu "erleiden" gilt. Letztlich soll es darum gehen, diesem Zyklus mehr oder weniger hilflos ausgesetzt zu sein und nur diejenigen sollen es meistern bzw. hinter sich lassen können, die dem Materialistischen, Illusionären sowie negativen Charaktereigenschaften wie Gier, Hass, Verblendung erfolgreich entsagt haben. Alte Schriften sind sich darüber einig, dass zumindest dieser Kreislauf so lange "endlos" sein soll, bis – mit meinen eigenen Worten ausgedrückt – Gott einen für würdig befindet, dieses Rad hinter sich zu lassen.

 

Wir haben uns also kritiklos zu fügen: Wird dann alles gut? Karma-Theoretiker beschäftigen sich intensiv mit illustrativen Gleichnissen, die den Prozess beschreiben sollen und der minutiös interpretiert werden will. Die Gläubigen, die an der Unumstößlichkeit des "undurchbrechbaren" Samsara (Dem Rad der Wiedergeburt) keine Zweifel lassen, werden an ihren Gebetsorten daran erinnert:

"An Tempeln schmückt es meist die Außenwand der Vorhalle. Bevor der Gläubige den Tempel betritt fällt sein Blick auf das Lebensrad und dieses fordert ihn auf, sein Leben zu ändern. Im Lebensrad erkennt er sich selbst, es ist ein Spiegel, ein verschlüsselter Ausdruck seines Unbewussten. Wer den Tempel betritt, schreitet sinnbildlich durch die samsarische Welt hindurch in die Erlösung; …" [Zitat: Wikepedia]

 

Was können wir von den dogmatischen Aufforderungen der Religionen halten? Sicherlich beinhalten sie mitunter wahre und manchmal sogar ethische Botschaften. Doch ist eine Endlosschleife im Sinne der Karmatheorie, überwacht oder zumindest kontrolliert von diesseitig unbekanntem Regisseur (Regisseuren) nicht genauso fremdgesteuert wie die mittlerweile fast überall als abstrus abgetane Theorie vom Fegefeuer und einer Himmelswelt?

 

Ich zweifle nicht an der Existenz eines wie auch immer gearteten Samsara, doch glaube ich an die Unumstößlichkeit des freien Willens. Wie auch einige andere kritische Geister stellt sich mir nicht nur die Frage nach einem wirklich nutzbringenden Sinn des Ganzen, sondern auch die besondere Frage:

 

Wie soll meine Seele aus vergangenen Fehlern lernen, wenn Amnäsie vor der Wiedergeburt alles auslöscht?

 

Es gibt natürlich zahlreiche Fälle von Menschen, die insbesondere in ihrer Kindheit Details aus ihrem vergangenen Leben rekapitulieren können. Das steht außer Frage. Doch das gilt nicht für den Großteil der Menschheit. Was soll dieses Prozedere also für einen Sinn haben? Wird unser Wachbewusstsein großteils durch unser Unterbewusstsein (das diese vergangenen Erkenntnisse und Erfahrungen gespeichert hat) gesteuert, um unser wahres Wesen hervorzubringen? Wäre doch eigentlich großer Blödsinn, wenn es nicht auch einfacher ginge. Sich schlicht an das vergangene Leben zu erinnern und BEWUSST daraus zu lernen. Sei es noch so traumatisch gewesen. Oder möchte man auf der anderen Seite nicht riskieren, dass wir die Angst vor dem Sterben verlieren, damit wir anschließend nicht noch größeren Unsinn verzapfen? Weil wir ja dann nichts mehr zu befürchten hätten … ? Hat "Gott" es nötig, uns in einem System aus Angst zu halten? Und unser Entwicklungspotential durch Gedächtnisverlust einzuschränken?

 

Ich vergleiche diesen Prozess mit einem Fiat 500, der mit platten Reifen und angezogener Handbremse ein 12.000 km entferntes Ziel erreichen soll. Zwar gibt es Zapfsäulen auf der Strecke (Wiedergeburt), doch der Zustand des Fahrzeugs wird nicht besser und eigentlich habe ich auch keine Landkarte. Selbst wenn es Zustände zeitweiliger Unterbrechungen "auf der anderen Seite" gibt, die für mehr Klarheit sorgen, wie sehr kann ich mich darauf verlassen? Was soll das für einen Sinn haben … ?

 

Warum werde ich den Gedanken nicht los, dass mich dieses Samsara mehr an ein repressives Hamsterrad erinnert, dass wir bereits aus unserem praktischen Leben kennen? Einem System, das eher fremdgesteuert ist als dass es der wahren Selbsterkenntnis und der individuellen Freiheit dient, während uns der Urschöpfer seine kompromisslose Güte zuteil werden lässt. Danach sieht es jedenfalls nicht aus … aber vielleicht sind Sie in dieser Hinsicht ja nicht so wählerisch und erfreuen sich bereits und ausschließlich an der nahezu unumstößlichen Theorie, dass man ja wenigstens nach seinem Ableben nicht verloren geht und "irgendwie" seine Identität behält. Wiedergeburt ist ja immerhin allemal besser als ewiges Schmoren in der Hölle oder komplett dauerhaftes Nichts (Ganztod-Theorie). 

 

Lebensrückschau und heller Tunnel

Die Symptome sind praktisch allgegenwärtig: Während sich die Mainstream-Wissenschaft verzweifelt damit abmüht, die Sichtungen der wieder zurückgeholten Gestorbenen ad absurdum zu führen (was ihr nicht wirklich ernsthaft gelingen will), fragt man sich als etwas aufgeschlossener Zeitgeist, wohin das Ganze führt und was es bewirken soll. Die Erlebnisse sind praktisch immer (oder zumindest sehr häufig) dieselben. Die Menschen werden mit einer Lebensrückschau konfrontiert (die mehr oder weniger intensiv und komprimiert vonstatten gehen kann), um sich anschließend in den Dunstkreis eines Lichttunnels zu bewegen, der sie wie magisch anzieht. Es wird praktisch überall doziert, dass der Weg ins Licht nicht nur unumgänglich, sondern auch erstrebenswert sei. Warum eigentlich? Ist es naheliegend, weil das Gefühl dort so toll ist oder weil man ohnehin nichts besseres vor hat? Begleitet wird man dann nicht selten von mitunter vertrauten, häufig aber auch engelsgleichen Wesen. Man könnte fast von "eskortiert" sprechen. Auch zahlreiche Anverwandte aus dem Jenseits sollen einem dort die Scheu davor nehmen, einen Schritt vor den anderen zu setzen.

 

Der Großteil der Menschen, die diesen Prozess aufgrund seiner Glaubwürdigkeit hinterfragen, steht einem kleinen Teil gegenüber, die das Thema Glaubwürdigkeit nicht in Frage stellen, jedoch das gesamte System für manipulativ halten. Diesem Teil schließe ich mich zunächst einmal an. Zum Thema Amnäsie habe ich mich bereits geäußert – dann wäre da noch diese offenbar unvermeidbare Lebensshow (im Rückblick) und der obligatorische Gang durch den Tunnel. Vielleicht muss man diesbezüglich ja nicht ängstlich sein, doch zumindest skeptisch. Tapern wir deswegen wieder wie die Lemminge in eine Richtung, nur weil es uns an das menschliche Dasein erinnert und weil es alle anderen auch machen? (oder zumindest davon reden). Möglicherweise ist ja nichts Schlechtes daran, möglicherweise spielt das Thema individuelle Freiheit aber letztlich doch eine größere Rolle, als es den Anschein hat.

 

Vorab: Es gibt Theorien, die uns in diesem Zusammenhang Angst machen können, was aus meiner Sicht nicht im Sinne "des Erfinders" sein kann/sein dürfte. Trotzdem sind sie nicht ganz von der Hand zu weisen und man sollte sich damit auseinandersetzen. Aus der diesseitigen Sicht heraus sind diese Ansätze jedenfalls zu hinterfragen und Interessierte mögen sich damit auseinandersetzen. 

 

Simon Parkes, eine sicher nicht unumstrittene Persönlichkeit der "Eingeweihten"(Whistleblower)-Szene, erläutert in einem Vortrag, dass um die Erde ein elektromagnetisches Netz gespannt sei und dass die Seelen, die den Drang verspüren, zur "Quelle" zurückzukehren, stattdessen in Nullkommanix in einen menschlichen Körper "zurückgeschossen" werden. Er spricht nicht nur von Seelenrecycling, sondern auch von einem Gefängnisplaneten, in dem es der menschlichen Seele nicht gestattet ist, diesen Dunstkreis zu verlassen. Es ist zudem starker (wenn auch nicht völlig neuer) Tobak, dass er behauptet, dass unsere DNA-Stränge manipuliert wurden, um unsere übersinnlichen Fähigkeiten "flach" zu halten (z. B. Telepathie etc.). Mag sein, dass das nicht durchgehend bzw. ausnahmslos stimmt. Aber warum soll er weniger Recht haben als ein selbsternannter Priester mit dem Gebetsbuch einer menschgemachten Religion?

Zurück zu Parkes: Er mutmaßt, dass man sich getrost fragen darf, warum sich eine Seele hier freiwillig aufhält? Und ob es nicht auch sein kann, dass wir deswegen eingesperrt sind, weil sich (wer auch immer) andere weitaus entwickeltere Seelen von unserer Energie nähren (vornehmlich der negativen)? Wie gesagt, kann man glauben oder annehmen, muss man aber nicht. Vielleicht gibt es aber mehr Interessierte an uns als Daseinsform als dass es Interessierte um uns herum gibt, die nur unser Bestes wollen? Auch die größten Zweifler finden außer "nääääh, glaub ich nicht" keinen wirklichen Mehrwert bei anderen Theorien, die – nur weil sie öfters postuliert werden – deswegen nicht automatisch einen höheren Wahrheitsgehalt haben.

Er äußert sich über die Illusion des weißen Lichts am Ende des Tunnels, den vornehmlich Personen mit Nahtoderfahrungen ausführlich beschreiben und vergleicht das spaßeshalber mit Hollywood. Er warnt ausdrücklich davor, sich dem weißen Licht zu nähern, weil er es für eine Falle hält.

 

 

 

 

 

 

 

 

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