© spurensucher - 04.07.2020

Dr. Jarl und wie tibetische Mönche Felsen zum Schweben brachten

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Abbildung: Bundesarchiv, Bild 135-S-14-22-09 / Schäfer, Ernst / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv Bild 135-S-14-22-09, Tibetexpedition, Mönche blasen Tuben, CC BY-SA 3.0 DE

 

Die Welt von heute nutzt die Kraft der künstlichen Intelligenz und anderer Technologien (insbesondere der Elektromagnetik), um große und kleine Objekte schweben zu lassen. Ob diese ausgeschöpft wurden, um ein gewünschtes Resultat in dieser Richtung zu erzielen, ist uns nicht bekannt und dürfte wie üblich dem militärisch industriellen Geheimkomplex vorbehalten bleiben. Offenbar gibt es jedoch seit Jahrhunderten – wenn nicht, seit Jahrtausenden – eine andere Möglichkeit, Objekte schweben zu lassen, die noch einigen Jahren von tibetischen Mönchen eingesetzt wurde. Man nutzt(e) dazu ein akustisches Verfahren. Die akustische Levitation ist das Ergebnis einer Schalltechnologie bzw. Schallanwendung, um Objekte schweben zu lassen. Ein schwedischer Arzt, Dr. Jarl, fand heraus, dass man sie auch zum Schweben von großen Felsen einsetzen konnte.


Schweben mithilfe von Akustik ist angeblich schon von vielen Menschen und Organisationen in die Praxis umgesetzt worden, u.a. auch von der NASA (s.u.). Die NASA benutzte diese Methode, um Antigravitationsexperimente durchzuführen, und auch die chinesischen Wissenschaftler benutzten dieselbe Methode, um Kleintiere im Jahr 2006 schweben zu lassen (vermutlich noch viel früher). Aber was unterscheidet die Levitation von Felsen durch tibetische Mönche von der heutigen Funktionsweise und was sagt die Wissenschaft dazu?

 

Beachtet auch den Film des Physik-Künstlers Dr. David Deak (Profil

 

 

Deak schreibt zu seinem Film: „Dies ist eine akustische Levitationskammer, die ich 1987 als Mikrogravitationsexperiment für NASA-bezogene Themen entworfen und gebaut haben will. Der 12 Zoll große, würfelförmige Helmholtz-Resonanzhohlraum aus Plexiglas hat 3 Lautsprecher, die mit akustischen Wellenleitern aus Aluminium an dem Würfel befestigt sind.
Durch die Anwendung einer kontinuierlichen resonanten (600 Hertz) Schallwelle und durch die Einstellung der Amplitude und der Phasenbeziehung zwischen den 3 Lautsprechern konnte ich die Levitation und die Bewegung in allen 3 (x,y,z) Achsen des umgebenden Raumes kontrollieren.
Diese Forschung wurde dazu benutzt, die Auswirkungen der Mikrogravitationsbedingungen zu zeigen, die in der Umgebung des Space Shuttles im Orbit existieren, aber hier auf der Erde in einem Labor durchgeführt wurden.“

 

Die Vorbereitung einer "Hebebühne" 


Es wird angenommen, dass das Schweben durch Akustik schon seit Ewigkeiten ausgelöst wurde. Es gibt eine Vielzahl von Theorien, die annehmen, dass Menschen die Technologie des Schwebens von Felsen zum Bau von Pyramiden und zur Erschaffung großer Megalithenkomplexe verwendeten. Tibetische Mönche haben bereits große Felsen mit Hilfe einer akustischen Levitationsmethode unter Zeugen schweben lassen.

 

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 Abbildung – Ein Magnet schwebt über einem mit flüssigem Stickstoff gekühlten Hochtemperatursupraleiter (-200°C): Peter nussbaumer, Magnet 4, CC BY-SA 3.0


In einem deutschen Magazin soll dieser nachstehende Beitrag erschienen sein (Auch erwähnt in The Bridge to Infinity By Bruce Cathie /1984 sowie Anti-gravity and the World Grid von David Hatcher Childress, sein Buch ist von 1987):

 

"Wir wissen von den Priestern des Fernen Ostens, dass sie imstande waren, schwere Steine mit Hilfe verschiedener Klänge auf hohe Berge zu heben. Die Kenntnis von den verschiedenen Schwingungen im hörbaren Bereich zeigt dem Wissenschaftler, dass ein schwingendes und verdichtetes Klangfeld die Schwerkraft aufheben kann. Der schwedische Ingenieur Olaf Alexanderson schrieb über das Phänomen in der Publikation Implosion No. 13.
Der nun folgende Bericht überliefert Beobachtungen, die in der 30er Jahren in Tibet gemacht wurden. Ich habe diesen Bericht vom Zivilingenieur und Flight Manager Henry Kjelson, einem Freund von mir. Er übernahm später diesen Bericht in seinem Buch, The Lost Techniques.
Der schwedische Arzt Dr. Jarl, ein Freund von Kjelson, studierte in Oxford. Während dieser Zeit freundete er sich mit einer jungen tibetischen Studentin an. Einige Jahre später, es war 1939, reiste Dr. Jarl für die ‘English Scientific Society’ nach Ägypten. Er wurde dort durch seinen tibetischen Freund mit einem Botschafter bekannt, der inständig versuchte, ihn nach Tibet zu bewegen, um einen höheren Lama zu behandeln. Dr. Jarl folgte dem Botschafter und nach einer langen Reise mit Flugzeug und Yak-Karawane, kamen sie in einem Kloster an, in dem der alte Lama und auch sein Freund jetzt lebten; dieser hatte jetzt eine höhere Position. Dr. Jarl hielt sich dort einige Zeit auf und durch seine Freundschaft mit den Tibetern lernte er viele Dinge, von denen andere Ausländer keine Chance hatten, darüber zu hören oder es wahrzunehmen.


Eines Tages nahm ihn sein Freund mit zu einer Stelle in der Nähe des Klosters und zeigte ihm eine schräg empor laufende Wiese, die im Nordwesten von hohen Felsspitzen umringt wurde. An einer der Felswände, in einer Höhe von etwa 250 m klaffte ein großes Loch, das aussah wie der Eingang zu einer Grotte. Vor diesem Loch befand sich eine Plattform, auf der die Mönche eine Steinmauer gebaut hatten. Der einzige Zugang zu dieser Plattform war nur vom Gipfel der Felsen aus möglich und die Mönche ließen sich üblicherweise mit Hilfe von Seilen herunter.

 

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Abbildung: Bundesarchiv, Bild 135-S-16-12-19 / Schäfer, Ernst / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv Bild 135-S-16-12-19, Tibetexpedition, Mönche blasen Tuben, CC BY-SA 3.0 DE


In der Mitte der Wiese, ungefähr 250 m unterhalb der Felswand entfernt, lag ein poliertes Stück Fels mit einer schalenförmigen Vertiefung in der Mitte. Die Schale hatte einen Durchmesser von einem Meter und eine Tiefe von 15 Zentimetern. Der Block war einen Meter breit und 1,5 Meter lang. Man brachte 19 Musikinstrumente in einem Bogen von 90 Grad und einem Abstand von 63 Metern zur Felsenschale in Position. Abstand und Radius wurden genau abgemessen. Die Musikinstrumente bestanden aus 13 Trommeln und 6 Trompeten (Ragdons). Acht Trommeln hatten einen Durchmesser von einem Meter und ein Länge von eineinhalb Metern. Vier Trommeln hatten eine mittlere Größe mit einem Durchmesser von 0,7 m und eine Länge von einem Meter. Die einzige kleine Trommel hatte einen Durchmesser von 0,2 m und ein Länge von 0,3 m. Alle Blasinstrumente (wie Trompeten) hatten die gleiche Größe. Sie waren 3,12 m lange mit einer Öffnung von 0,3 m. Die großen Trommeln und alle Trompeten waren etwas erhöht und auf Stützen befestigt, die in die Richtung des polierten Steins wiesen. Die großen Trommeln waren aus 1 mm dickem Blatt-Eisen hergestellt und hatten ein Gewicht von 150 kg. Sie waren aus fünf Teilen zusammen gebaut. Alle Trommeln waren nach einer Seite hin offen; die andere Seite hatten einen Boden aus Metall, worauf die Mönche mit großen ledernen Stöcken schlugen. Hinter jedem Instrument stand eine Reihe von Mönchen.

 

Positions-Skizze (Herkunft unbekannt)

 

Levitationsskizze


"Jeder Felsen flog etwa 3 Minuten in einer Parabelflugbahn bis zum Ziel"

Lag der Stein in Position, gab der Mönch hinter der kleinen Trommel ein Signal, damit das Konzert beginnen konnte. Die kleine Trommel hatte einen sehr schneidenden Ton und konnte auch aus den anderen Instrumenten heraus gehört werden, die schon einen schrecklichen Lärm machten. Alle Mönche sangen ein Gebet, dabei langsam das Tempo dieses unglaublichen Lärms steigernd. Während der ersten vier Minuten passierte nichts; dann, als die Geschwindigkeit des Trommelns und der Lärm zunahmen, begann sich der große Steinblock zu bewegen und zu schaukeln und auf einmal erhob er sich in die Luft mit zunehmender Geschwindigkeit in Richtung der Plattform vor der Höhlenöffnung auf 250 m Höhe. Nach drei Minuten Emporsteigen landete er auf der Plattform.
In der Zwischenzeit brachten die Mönche neue Blöcke auf die Wiese und levitierten mit dieser Methode 5 bis 6 Blöcke pro Stunde auf einer parabolischen Bahn von etwa 500 Metern Länge und 250 Metern Höhe. Manchmal zerbrach ein Felsen und die Mönche räumten die Überreste weg. Eine erstaunliche Aufgabe.

 

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Beispielfoto; >> Bildquelle 


Dr. Jarl wusste offenbar schon vorher von der Schwebemethodik der Steine. Tibetische Experten wie Linaver, Spaldung und Huc hatten darüber gesprochen, es aber nie selbst gesehen. Also war Dr. Jarl der erste Fremde, der die Chance bekam, dieses merkwürdige Spektakel zu sehen. Weil er anfangs dachte, dass er Opfer einer Massenpsychose geworden sei, machte er zwei Filme von diesem Geschehen. Die Filme gaben das wieder, wovon er persönlich Zeuge wurde. Die englische Gesellschaft, für die Dr. Jarl arbeitete, konfiszierte diese beiden Filme und erklärte, sie würden klassifiziert. Allerdings wurden sie erst 1990 freigegeben. Diese Aktion ist ziemlich schwer zu erklären oder zu begreifen." Hier endet der Bericht.


Was genau führte zur Antigravitation der Felsen? Der Gesang, die Klänge der Instrumente oder alles zusammen? Oder war möglicherweise der Gesang entbehrlich? Jedenfalls ist davon auszugehen, dass die 63 Meter Abstand, wie auch die Geometrie der Ausrichtung dafür verantwortlich ist und die Tibetischen Mönche die Gesetze und Geheimnisse der Geodäsie und der Leylinienstruktur der Erde (auch als „Grid“ bezeichnet) kannten, eventuell besser als wir es heute wissen (sollen).


Wie so häufig ist es praktisch unmöglich, an originales Quellenmaterial zu kommen. Auch die Behauptung, dass das Filmmaterial freigegeben sei, findet bei meiner Recherche keine Bestätigung. Es besteht demnach also immer die Möglichkeit, dass die Story erfunden wurde. Allerdings ist es auch denkbar, dass es die Royal Society unter den Teppich gekehrt hat, um keine unbequemen Fragen aufkommen zu lassen. Auch die Identität dieses Dr. Jarl konnte ich bisher nicht überprüfen.