© spurensucher - 07.04.2019

Sagenhaft: Mysteriöse Felsen auf dem Weg zum Teufelsstein

 

Burg-Lichtenstein-Sagenpfad9

 

Wer meinen Beitrag über die Nordburg Lichtenstein im Naturpark Haßberge gelesen hat, dürfte festgestellt haben, dass der Innenbereich einige "ungehobene" Schätze bereithält, mit der sich die Wissenschaft nicht großartig auseinandersetzt oder hier zumindest aus meiner Sicht einiges im Dunkeln lässt. Wer den Innenhof der Burg besucht hat und außen herum talabwärts dem sogenannten Sagenpfad folgt, dürfte nicht weniger überrascht sein, was ihn dort erwartet.

 

Am wenige Kilometer weiten Spazierweg möchte ich Euch teilhaben lassen, damit Ihr Euch selbst einen Eindruck davon macht, womit wir es hier überhaupt zu tun haben.

 

Ab der Burgruine verläuft der Wander- bzw. Rundweg durch eine interessante Felslandschaft, die einiges an Aufmerksamkeit erfordert und zweifellos nichts mit der mittelalterlichen Befestigungssituation oberhalb zu tun hat. Dass es sich dabei dennoch nicht nur um ein reines Naturschauspiel handelt und sich hier einst mehr abgespielt haben muss, als man uns über die nachstehende "Märchen-" und "Legenden"tafel weis machen möchte, liegt auf der Hand. Die Bearbeitungsspuren sind an allen Stellen so offensichtlich, dass man sogar zu dem Schluss kommen könnte, dass Lage und Position der vereinzelten tonnenschweren Felsen auch nicht ausschließlich rein geologischer Natur ist. Ich weiss, dass auch ein wenig Phantasie dazu gehört, die aus wissenschaftlicher Sicht als unzulässig eingestuft wird. Dennoch dürfte zumindest der Kompromiss darin liegen, dass hier überall "mächtig Hand" angelegt wurde, um vorhandene Strukturen zu verändern.

 

Burg-Lichtenstein_Sagenpfad_Wegweiser

 

Wie bereits im vorgangegangenen Kapitel zur Burgruine sei auch hier der Hinweis erteilt, dass Forschungen nicht die Zeitspanne von 800 Jahren zurück überschreiten. Dennoch wird man nicht müde zu betonen, dass es sich hier um die am meisten erforschte Burgruine schlechthin handle. Vielleicht behauptet man das, um weitere Fragen erst gar nicht aufkommen zu lassen. Auf diese Weise muss man eventuell mit weniger Fragen rechnen. Die meisten stellt das sicherlich auch zufrieden … Ausser einem Haufen Scherben (bis zu 12.000), Turnierkrönchen und einem winzigen geschnitzten Würfel kam angeblich nicht viel nach bis zu 6 Meter tiefen Ausgrabungen ans Tageslicht.

 

Burg-Lichtenstein-Sagenpfad-Tränenstein

Der Tränenfelsen blieb bei unserem Besuch "trocken".

 

Der Rundgang beginnt mit dem Tränenfelsen und der Tränenfelsenhöhle. Ein erhabener Felsen unterhalb der Grundmauern, aus dem selbst in trockenen Sommern Wasser tropfen soll. Kann ich nicht bestätigen. Der April letzten Jahres hatte zwar schon fast 30 Grad, aber getropft hat da nichts. Möchte aber nicht bestreiten, dass sich solche Beobachtungen ansonsten bestätigen lassen. Stellvertretend für die Tränen eines Burgfräuleins, das ihren Geliebten auf Burg Raueneck vermisst, weil es nicht heiraten durfte, soll sich der Regen vom Felsen aufsogen lassen, um dort später  peu-à-peu abzutropfen. Neben der Legende präsentiert man auch gleich eine geologische Lösung.

 

Burg-LIchtenstein-Sagenpfad4

Blick aus dem Schneiderloch nach außen.

 

Burg-Lichtenstein-Sagenpfad5

Der Rundsitz im Schneiderloch.

 

Im sogenannten Schneiderloch, das  sich am oberen Rand der Burgruine befindet und dem Tränenfelsen noch vorgelagert ist, soll einst ein Schneider gewohnt haben, der Rittern auflauerte, um sie zu töten und zu berauben. Irgendwann erwischte und marterte man ihn mit glühenden Scheren und Nadeln zu Tode. Mag sein, dass an der Geschichte was dran ist. Ich wage aber mal stark zu bezweifeln, dass der wahre Zweck dieser Einrichtung in der räumlichen Unterbringung von Wegelagern bestand. Diese Höhle befindet sich praktisch (noch) auf dem Burggelände und erfüllte sicherlich andere Zwecke, die möglicherweise vormals sogar eher spiritueller als defensiver Natur waren (meine Theorie). Für einen Wachtposten dürfte der Zugang zu unpraktisch gewesen sein (schon alleine aufgrund der Lage).

 

Einen Fluchttunnel soll es an der Burg auch geben – sei nach Ansicht der "Experten" auch nur eine Geschichte. Bis auf einen kleinen Fluchtgang sei dort nichts.

 

Burg-Lichtenstein-Sagenpfad1

Möglicherweise nicht der einzige Fluchttunnel aus der Burg.

 

Wenige Meter vom Tränenstein entfernt finden wir einen steinernen Freisitz, der als Gerichtsstein interpretiert wurde. Man behauptet, hier hätten im Mittelalter Richter gesessen, die den Delinquenten über eine seitliche Öse festbanden und über ihn ihr Urteil sprachen. Wir müssen natürlich dabei im Auge behalten, dass der Rhätsandstein der Felsen zu jeder Zeit relativ leicht in die gewünschte Form gebracht werden kann bzw. konnte. Ob an diesen Überlieferungen etwas dran ist, darf sich jeder selbst beantworten.

So könnte der Sitz zu "besseren" Zeiten genauso gut anderen Zwecken gedient haben (beispielsweise der der Regeneration) und man brachte die seitlich Öse erst später an, als sich der Zweck des Sitzes änderte. Warum sollte man praktisch auf Bodenhöhe einen Richtersitz herausarbeiten, wenn es bei der Höhe des Felsens auch weiter oben gegangen wäre. Man hätte sogar noch Stufen unten reinhauen können, um die Autorität des Richters und seine "erhöhte Position" zu unterstreichen. Gewiss könnte man natürlich dagegen halten, unterhalb der Sitzfläche ging es weiter runter als es heute sichtbar ist. Warum hat man dann die Erosionsschichten dann nicht beseite geschafft, wenn die Forschungen an dieser Burg angeblich so gründlich waren. In Grunde darf weiter munter spekuliert werden … Ich persönlich glaube jedenfalls nicht daran, dass die ursprüngliche Idee des Sitzes auf eine Richtertätigkeit zurückging.

 

Burg-Lichtenstein-Sagenpfad12

 

Burg-Lichtenstein-Sagenpfad6

 

Oben der "Richter"-Sitz, hier die vermeintliche Befestigungsmöglichkeiten für Gefangene (der Legende nach).

 

Weiter geht's auf dem 800 Meter Rundweg zu größeren Felsen, wie der Bärenhöhle. Bären waren erwartungsgemäß nicht anzutreffen, aber dafür ein auffällig bearbeiteter "Unterschlupf" mit Sitzflächen, Petroglyphen und ausgefallenen Felsformen. Der rechte obere Felsen wird als Teufelssprung bezeichnet. Der Sage nach soll ein Mädchen, das vom Teufel verfolgt worden sein soll, über den Felsen gestürzt sein. Die linke obere Öffnung wird im Volksmund auch Froschgrotte genannt.

 

Burg-Lichtenstein-Nachzügler1

 

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Burg-Lichtenstein-Sagenpfad17

 

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Seitlich erinnern die Felsen sowie der Höhleneingang an Reptilienköpfe oder gestrandete Fische. Liegt natürlich alles im persönlichen Auge des Betrachters.

 

Burg-Lichtenstein-Nachzügler2

 

Burg-Lichtenstein-Sagenpfad30

 

Weiter dem Sagenweg folgend finden wir auf der bergzugewandten Seite weitere interessante Felsformationen mit auffälligen Bearbeitungsspuren.

 

Burg-Lichtenstein-Nachzügler3

 

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Je genauer man sich umschaut, desto mehr Petroglyphen findet man. Versucht man sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen, könnte man auch der Idee verfallen, dass es sich hier irgendwann einmal um einen zusammenhängenden Gebäudekomplex der Vorantike gehandelt hat. Die Felsformationen verlaufen teilweise gradlinig, rechtwinklig und zusammenhängend … wie durch ein kataklystisches Ereignis auseinandergeborsten.

 

 

 

Speziell im nächsten Bild könnte es sich um eine tragende Gebäudeeinheit gehandelt haben, die irgendwann einmal umgestürzt ist. Rechtwinkligkeit, Streifen am unteren Ende, Schichten im oberen Bereich (die nicht an übliche Brüche erinnern) und die sich verjüngende Form nach oben geben Anlass zu Spekulationen, dass wir es hier möglicherweise mit konstruierten Einheiten zu tun haben.

 

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Burg-Lichtenstein-Sagenpfad36

 

Burg-Lichtenstein-Sagenpfad35b

 

Riesige kantige Brocken weisen zahlreiche Symmetrien auf – Natürlicher Zufall? Das "natürliche" Felsenlabyrinth aus Rhätsandsteinblöcken bietet durch das langsame Hangabwärts-Gleiten (Erklärung auf den Hinweisschildern) zahlreiche Angriffsflächen für Erosion und Verwitterung. Soweit so gut … In diesem Punkt kann man noch nicht einmal widersprechen.

 

Burg-Lichtenstein-Sagenpfad33

 

Burg-Lichtenstein-Sagenpfad31Hier die typischen Sandstein"waben" nach entsprechend langer Erosion.

 

Ob wir es hier mit einer Pferdetränke zu tun haben, wie behauptet wird, kann ich weder bestätigen noch dementieren. Warum hat man sich an dieser abgelegenen Stelle die Mühe gemacht, so etwas einzurichten? Die Rinne erscheint mir dafür auch etwas schmal.

 

Burg-Lichtenstein-Nachzügler4

 

Der sogenannte Magnetstein ist alles andere als magnetisch, soll aber dazu gedient haben, Knappen-Anwärtern einer Mutprobe zu unterziehen. Sie sollten dort eine Nacht alleine verbingen und wurdem zu diesem Zweck dort angebunden. 

 

Burg-Lichtenstein-Sagenpfad-Magnetstein1

 

Burg-Lichtenstein-Sagenpfad-Magnetstein3

 

Burg-Lichtenstein-Sagenpfad-Magnetstein2

 

Ein hausgroßer Felsabschnitt erhielt die Bezeichnung Walfischfelsen. Alles, was wir hier an markanten Strukturen oder Einbuchtungen (wie das "Auge") sehen, soll das Ergebnis von Verwitterungsbildungen sein. Der Walfischkopf ist wirklich recht markant. Dass hier niemand jemals Hand angelegt haben soll, erscheint mir fragwürdig.

 

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Im Auge des Walfisches

 

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Weitere skurrile Felsen auf dem Sagenpfad

 

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Hier wieder einer der typischen "Echsen"köpfe. Einschließlich Torso wirkt dieser Felsen wie eine gigantische Schildkröte.

 

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Nachtehend das "Heck" und die Seitenansicht des Schildkrötenwesens.

 

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Interessant ist die nachstehende Felsformation: Man sieht sehr deutlich, dass ein riesiger Felsen von einem völlig anderen kleinen Felsen daran gehindert wird, über die Felskante zu rutschen. Man muss es persönlich gesehen haben, um sich zu fragen, wie dieser weitaus kleinere Felsen ausgerechnet an die statisch wichtige Stelle gekommen ist, um den Absturz des tonnenschweren großen Felsens zu verhindern. Sicherlich könnte man auf Zufall tippen, jedoch wirkt dieser zwischengeschobene kleinere Felsen derart ortsfremd und deplatziert, dass man eher auf die Idee kommen könnte, dass dieser Felsen bewusst dort hinbewegt wurde.

 

Burg-Lichtenstein-Sagenpfad34

 

Manche Felsen sehen aus wie ineinander verschmolzen.

 

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Der Teufelsstein – Höhepunkt des Sagenpfades

Ein kleiner Abzweig vom Rundweg und man ist nach einem weiteren Kilometer am Teufelstein angekommen. Die Wissenschaft spricht hier von "fortifikatorisch ungünstig" gelegen, was schon danach klingt, dass man mit Gewalt davon ausgehen möchte, es hier mit einer hochmittelalterlichen Felsenburg zu tun zu haben. Wenn dem so gewesen sein soll, ist man doch ein wenig überrascht darüber, dass hier lediglich ein kleines ca. 6 x 6 Meter umfassendes Hochplateau auf einem Felsen in Hanglage eine echte Burg ausgemacht haben soll.

Noch interessanter wird es, wenn man einräumt, dass jegliche urkundlichen Nachweise zu seiner Geschichte fehlen. Ohne Dokumente will man allerdings wissen, dass dieser Burgstall bereits im Hochmittelalter verlassen worden sein soll.

 

Wie auch in Rotenhan (liegt etwa 5 km entfernt) stehen systematische burgenkundliche oder anderweitig archäologische Erforschungen am Teufelsstein noch völlig aus. Ich würde mal behaupten, dass daran auch niemand aus der Mainstreamwissenschaft ernsthaft interessiert ist. Wie auch in Rotenhan verwahrlost hier alles und niemand kann davon ausgehen, dass sich jemand daran begibt, die wahren Geheimnisse dieser Landschaft mit den unzähligen Bearbeitungsspuren unvoreingenommen zu studieren, erforschen und womöglich zu lüften.

 

Teufelstein Gesamtfelsen

 

Man kann ohne weiteres davon ausgehen, dass dieser große Felsen, den man etwas voreilig und offenbar ohne großartige Forschung als "Burg" eingestuft hat, in jedem Falle umfangreich bearbeitet wurde.

 

Teufelstein2

Beeindruckend sind die Stufen, die zum Felsen hinaufführen und bereits in das Felsgestein eingearbeitet wurde. Ob es sich ursprünglich wirklich nur um Stufen handelte, darf aus meiner Sicht hinterfragt werden. Die Anordnung der Trittflächen jedenfalls spricht schon mal dagegen. Eine wirkliche Erleichterung für den Aufstieg sind sie nicht.

 

 

Teufelstein3

 

Eine großformatige Petroglyphe an einer der behauenen Felsen ist weithin sichtbar.

 

 

 

 

Teufelstein Bearbeitungsspuren3

 

Aus dem Stand ist sie nicht ohne weiteres anzufertigen gewesen, dafür benötigte man schon wenigstens eine Leiter oder einen Aufbau.

 

Teufelstein1_ret

 

Weitere Bearbeitungsspuren sind mit der Zeit stark verwittert und erodiert worden.

 

Teufelstein Bearbeitungsspuren4

 

Teufelstein4

Auf dem Plateau des Felsens befinden sich weitere Einbuchtungen, die ich ebenfalls nicht zu profanen Trittstufen zählen würde.

 

Teufelstein Bearbeitungsspuren

 

Sind die horizontalen Einbuchtungen eines Felsens am Fuße des Teufelssteins Nischen für Beleuchtungseinrichtungen gewesen?

 

 

Teufelstein Bearbeitungsspuren2

Viele der Bearbeitungsspuren werfen Fragen auf.

 

 

Teufelstein6b

 

Hat man über solche Einkerbungen Holzkonstruktionen befestigt?

 

 

Teufelstein5

 

Gegenüber der nachfolgenden Trittstufe (nächste Abbildung) ist das vorherige Bild mit Felsenspuren versehen, die dagegeb eher weniger eine Erleichterung für den Aufstieg darstellen.

 

Teufelstein Übergang

 

Ein eingraviertes mittelalterliches Mühlespiel auf dem Plateau des Teufelsfelsens?

 

Teufelstein7

 

Teufelstein Aus-Film-1

Neben weiteren Plateaueinkerbungen noch eine zusätzliche Befestigungsmöglichkeit für Flaggenmaste oder ähnliches.

 

 

Teufelstein Blicknachunten3

Der Blick nach unten zu den Nachbarfelsen, die ebenfalls imposante Spuren aufweisen.

 

Teufelstein Blicknachunten

 

TeufelsteinMarkante-Nachbarfelsen3

 

Hier sieht man an den Nachbarfelsen, dass nicht alle Einkerbungen erosiver Natur sind, sondern dass sich hier auch Menschen zu schaffen gemacht haben. Vielleicht war der Teufelsfelsen ehemals Teil eines größeren zusammenhängenden Komplexes?

 

Teufelstein Markante_Nachbarfelsen

 

 

Teufelstein Markante_Nachbarfelsen2

 

Besucht den Ort und macht Euch selbst Eure Gedanken dazu. Frei von wissenschaftlichen Mutmaßungen … Möglicherweise entdeckt Ihr noch weitere interessante Spuren. Nehmt mit mir Kontakt auf, falls Ihr bestimmte Aspekte hinzufügen wollt. 

 

 

 

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Mada'in Salih (übesetzt: Städte des Salih) liegt 400 km nordwestlich von Medina in Saudi Arabien. Früher einmal hieß die antike präislamische Stadt Hegra und wurde als Handelsmetropole der Nabatäer eingestuft. Von einer Handelsmetropole sieht man hier nicht viel - dafür erwarten Wüstenbesucher beeindruckende monumentale Fassaden im zerklüfteten Sandgestein.

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Yonaguni: Pazifische Seeanomalie vor Japan

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300 km vor der japanischen Küste gibt es ein Gebilde im Meer, das gegebenenfalls das Zeug zu einer Sensation hätte, wenn sich die Wissenschaftler wider Erwarten darüber einig wären, worum es sich dabei handelt. Leider sind sie es aber nicht und man kann sich getrost der einen oder anderen Seite anschließen: Ist es geologischen Ursprungs oder ein architektonisches Werk der Vorzeit?

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Langfinger der Schoschonen: Riesige Handabdrücke im Felsen

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Sie hinterlassen zwar tiefe Eindrücke, sind aber sicherlich nicht von Geisterhand entstanden: Die Petroglyphen der White Mountains in Wyoming gelten den Indianerstämmen der Utah, Schoschonen und Arapaho als heilig. Ganz nach üblicher Gepflogenheit nimmt man es mit der wissenschaftlichen Datierung nicht so genau und legt einen Zeitraum von 1.000 - 200 Jahren fest.

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Some like it hot: Das Geheimnis "verglaster" Festungen und Ruinen


Mur_vitrifié_Ste-Suzanne_Web.jpgBefestigungswälle, die nicht mit herkömmlichem Mörtel errichtet wurden, gelten auf den ersten Blick als Rarität. Viele haben von solchen Phänomenen ohnehin noch nie etwas gehört. Das mittelalterliche Dörfchen Sainte-Suzanne, Mayenne in Frankreich aus dem 11. Jahrhundert, das auf einer felsigen Erhebung mit dreieckiger Grundfläche steht, ist bereits für diese Bauweise unter "Insidern" bekannt.

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Regenbogengebirge aus der Graffiti-Sprühflasche: Zhangye Danxia

Montagne di Zhangye Danxia (Cina)


Die Bergregion von Zhangye Danxia in China ist eine farbenfrohe Augenweide, die ohne großartige kreative Klimmzüge in ein phantasievolles Ölgemälde umgedeutet werden kann. Das Gebiet ist für die ungewöhnlichen Farben der Felsen bekannt, die ausgesprochen steil herausragen und zum Teil mehrere hundert Meter hoch sind.

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Pyramide als Fußabtreter für's Militär: Baka in Saujet-el-Arjan

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Die Entdecker bezeichneten sie als 13. Pyramide, allerdings kann heute niemand mehr sagen, ob es überhaupt eine werden sollte: Die Rede ist von der Grabkammer der Baka-Pyramide, deren quadratische Grundfläche von 200 x 200 Metern bereits in den Jahren 1905 bis 1912 vom italienischen Archäologen Alessandro Barsanti näher unter die Lupe genommen wurde.

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Bekommen die Türe nicht auf: Geheimnisvolle 7. Gewölbekammer bleibt geschlossen …

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Tunguska-Wald: Doch nicht vom Meteoriten "flachgelegt"? Kratertheorie vom Tisch

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An einem Sommermorgen im Jahre 1908 fand eine der größten Explosionen der russischen Geschichte statt. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse zur Kratertheorie als Absturzstelle eines vermeintlichen Himmelskörpers.

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Wenn Wellen vereisen - Bizarres Schauspiel am Baikalsee

Die Sichtung ist zwar alles andere als mysteriös und schon ein paar Monate alt, trotzdem nach wie vor ein Hingucker. Vor allem ist es kein Einzelfall.

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Aktuelle Ufo-Sichtung in der Türkei: False-Flag als Ablenkung?

Am Abend des 1. Advents wurde es im türkischen Luftraum recht lebhaft. Es handelte sich dabei nicht um wenige Einzelsichtungen, sondern um eine regelrechten Sichtungs-Hype zahlreicher Zeugen in Ballungszentren, über denen seltsame Lichter am Himmel beobachtet und aus individuellen Blickwinkeln heraus fotografiert und gefilmt wurden. 

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Google Maps: Neue Meeresboden-Schnittmuster entdeckt

 

Vor den Küste Mexiko's und Venezuela's hat man erneut symmetrische Strukturen auf dem Meeresboden ausgemacht, die von üblichen geomorphologischen Verwerfungen und Erosionsspuren abweichen …

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Mothman-Sichtung in Point Pleasant: Überraschung zum 50-jährigen Jubiläum?

Am Sonntagabend sah ein Mann, der auf der State Route 2 in der Gegend von Point Pleasant (West Virginia) unterwegs war, eine Gestalt, die sich von Baum zu Baum durch die Luft bewegte und dabei ungewöhnlich groß war.

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Jahrtausendealtes Alu-Metallstück in Rumänien gefunden – Höhenflug für Ufologen?

 

Kann ein Aluminium-Artefakt, das Tausende von Jahren in der Erde lag, mit außerirdischen Intelligenzen in Zusammenhang gebracht werden? Ein erstaunlicher Fund, der bereits 1973 im kommunistischen Rumänien gemacht wurde, ist jetzt an die Öffentlichkeit gekommen.

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Quadrocopter über Nazca „Lochstreifen“

Im Umkreis der alten Inka-Siedlung Tambo Colorado (ehemals Puka Tampu) / Peru befindet sich ein mysteriös durchlöchertes Landschaftsbild, das unter Regie von Brien Foerster mit einem Quadrocopter aus der Vogelperspektive erkundet wurde. 

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Riesen-Perle unterm Bett hervorgeholt

  

Die gigantische Perle soll alleine von den Maßen her 5 x größer sein als der klassische Rekord. Ein philippinischer Fischer machte offenbar vor 10 Jahren den Fund seines Lebens und kam jetzt erst damit heraus ...

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Mysteriöses Vogelsterben in Massachusetts 

Tierschützer aus Dorchester in Massachusetts sind von einem bizarren Vorfall sehr irritiert: Anwohner entdeckten in der Nachbarschaft 47 Vögel, die dort mehr oder weniger leblos am Boden lagen.

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Frisch ausgegraben: 30 Tonnen-Meteorit in Argentinien

Der bisher zweitgrößte bekannte Meteorit nach Hoba wurde am 10. September in Argentinien gefunden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der neue noch namenlose Koloss knapp 30 t wiegt.

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Bizarre Sichtung an Tankstelle: Wesen auf Autobahn gejagt

 

Ein peruanischer UFO-Forscher wartet derzeit mit einem unglaublichen Video auf, das nach seiner Auffassung ein "Alien" zeigt, das am Rande einer Tankstelle in Pachacamac (Peru) auftaucht und bei mehreren Zeugen für Aufmerksamkeit sorgt.

Die bemerkenswerte Aufnahme Ende des letzten letzten Monats zeigt eine Art Wesen, das sich links von einem nahe gelegenen Gebäude aus nähert und sich anschließend Richtung Tankstelle bewegt.

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Rätselhaftes Rentiersterben in Norwegen

Ein Beamter der norwegischen Naturschutzbehörde (kurz: NNI) in Norwegen machte während einer Routinekontrolle letzten Freitag einen grauenhaften Fund, als er eine tote Rentierherde aus 323 Tieren entdeckte …

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Augenwischerei: Ansichtssache Ländergrössen

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Ist es nicht erstaunlich, dass auf Karten Länder oder Kontinente größer aussehen als andere? Dabei handelt es sich um eine optische Verzerrung, die der flämische Geograf und Kartograf Gerardus Mercator aus guter Absicht heraus herbeiführte …

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Neue Lichter aus den Brown Mountains 

 

Die berühmten Brown Mountain Lichter sind im Juli von einem Wissenschaftlerteam näher unter die Lupe genommen worden. Ein Team der Appalachian State University ist der Sache nachgegangen und stellt eine neue zuverlässige Videountersuchung zur Verfügung.

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