© spurensucher - 06.01.2019

Plagen, Paranormales und Wetteranomalien: Das Augsburger Wunderzeichenbuch

Augsburger_Wunderzeichenbuch_—_Folio_23?_„Goldene_Kugel“

Grobe "Dechiffrierung" dieser "Folio"erklärung und des dargestellten Wunderzeichens: "Im Land der Römer wurde im Jahre 73 v. Chr. eine goldene Kugel am Himmel gesehen, die dann auf die Erde herabkam und sich herumrollte und wieder in die Luft flog, in Richtung der aufgehenden Sonne, so dass ihre große Größe die Sonne vollständig bedeckte. Es folgte der große römische Krieg."  (Abb. Wikimedia Commons, >> Bildlink)

 

Neben der Tatsache, dass diese Sichtung für sich alleine schon fast als exopolitisches Ereignis interpretiert werden kann, überraschte mich persönlich auch die Darstellung der Gebäude im "Römerland". Das linke Gebäude ähnelt dem Empire State Building und scheint auf wundersame Weise höher zu sein als der rechte vordere Kirchturm. War es damals populär, höhere Gebäude als Kirchtürme zu zeichnen?

 

Noch seltsamer: Eine Illustration zeigt zwei Ereignisse aus dem Jahr 1520: - "Im Jahr 1520, am vierten Jänner (Januar), wurde dieses Zeichen in Wien drei Stunden lang bis fünf nach Mittag gesehen. Es heißt "Halo" und ist wie der Mond"

Dass solche Mondhalos vorkommen können, kann man >> hier nachsehen.

Die rechte Seite der Folie trägt den Hinweis "Danach, nach Mitternacht, um ein Uhr oder etwas später, wurde dieses Zeichen gesehen." Für mich sieht das nach einem länglichen Objekt aus mit einem Feuerantrieb links unten. Haben die Altvorderen 1520 eine Rakete gesehen? (Abb.: Wikimedia; >>Bildlink)

 

Augsburger_Wunderzeichenbuch_—_Folio_103

  

Man kennt zwar nicht seinen Auftraggeber, vermutet aber als Exekutiv-Künstler die Herren Heinricht Vogtherr und Hans Burgkmair den Jüngeren: Das Augsburger Wunderzeichenbuch der Renaissance offenbart auf (mindestens) 167 zum Teil rätselhaften Zeichnungen nicht nur Symboliken des Christentums mit expliziten Erklärungen, sondern man erfährt auch etwas über außergewöhnliche Naturbeobachtungen und rätselhafte Wesen der damaligen Zeit. Das Original tauchte 2007 in einem deutschen Auktionshaus auf und wurde dann mehrfach weiter veräußert.

 

Die Zeitschrift für Historische Forschung (Ausg. 42 (2015)) machte bereits Andeutungen darüber (>> Link), wie "The Book of Miracles / Das Wunderzeichenbuch / Le Livre des miracles" zu deuten sei. Sie verweist auf das Facsimile of the Augsburg Manuscript from the Collection of Mickey Cartin, 2 Bde., hrsg. v. Till-Holger Borchert / Joshua P. Waterman, Transkription v. Rebekka Elsäßer, Köln 2013, das man für schlappe 100 Euro erwerben kann. Die Originale befinden sich übrigens nach heutigem Stand in der Privatsammlung des Industriellen Mickey Cartin aus Connecticut.

 

Abbildungsbeschreibung dieser Wundersichtung (Quelle Wikimedia; >> Bildlink): "Im Jahr 1009 n. Chr. wurde die Sonne dunkel und der Mond wurde blutrot gesehen und ein großes Erdbeben schlug ein und dort fiel mit einem lauten und krachenden Lärm eine riesige brennende Fackel wie eine Säule oder ein Turm vom Himmel. Es folgten der Tod vieler Menschen und Hungersnöte in ganz Deutschland und Italien. Mehr Menschen starben, als am Leben blieben." Ob es sich dabei um ein planetarisches Ereignis handelte?

Im Buch "Chronik der Suchen in Verbindung mit den gleichzeitigen Vorgängen in der physischen Welt und in der Geschichte der Menschen" von Dr. Friedrich Schnurrer (Ausgabe von 1823) konkretisiert der Autor möglicherweise dieses Ereignis mit den Worten: "Im Jahr 1009 fielen am Palmsonntag an verschiedenen Orten rothe Tropfen wie Blut aus der Luft. Ein Höherauch dekte gegen das Ende Aprils drey Tage lang die Sonne und den Mond, und gab beyden Gestirnen ein grauenvolles Ansehen. Eines sehr bedeutenden Erdbebens erwähnt Sigb. Gembl., und bey Dschordhschan und Dschuzzan, der Hauptstadt einer an Chorasan gränzenden Provinz, fiel eine grosse, nicht transportable, Meteor-Eisen-Masse nieder. In Englang herrschten immer noch rothlaufartige Krankheiten, bey welcher sich die Glieder mit Petechien und Carbunkeln bedekten" (Die krude Schreibweise des Werks habe ich im Zitat beibehalten.) 

 

Augsburger_Wunderzeichenbuch_—_Folio_35

 

Was sonst noch vom Himmel fiel, zeigt diese Wundersichtung (Quelle Wikimedia; >> Bildlink) von 1456: Auch hier soll lt. Beschreibung Blut vom Himmel geregnet sein; in Ligurien sogar ganze Fleischstücke. Diese merkwürdigen Vorkommnisse stehen vielleicht mit religiösen "Manna"-Gedanken in Zusammenhang (vgl. auch Metempsychosis Viennensis: Lob- und Ehren-Predigen der Hlg. Maria).

 

Augsburger_Wunderzeichenbuch_—_Folio_81?_„Blut-_und_Fleischregen“

 

Die Blutquelle zwischen Halle und Merseburg; (Abb. Wikimedia >> Bildlink)

 

Augsburger_Wunderzeichenbuch_—_Folio_167_Blutquelle,_1550

 

Dennoch möchte ich Dich dazu einladen, die einzelnen Blätter mit zum Teil spartanischer Erklärung alleine für sich stehen zu lassen (sofern man die Entschlüsselung der darunterstehenden Texte selbst hinbekommt) und Dir selber einen Reim darauf zu machen. Ich bin froh, nicht das Buch der Erkärungen und "Hintergrundinformationen" hinzuzuziehen, da es sich ohnehin um einzelne Nachrichten der damaligen Zeit handelte, die – was die untenstehenden Beschreibungen anbelangt – auch aus unterschiedlicher Feder gestammt haben sollen (die Handschriften weichen stark voneinander ab).

 

Beim Durchsehen der einzelnen Wunderzeichen ist mir aufgefallen, dass religiöse Bezüge der Darstellungen auch mit der entsprechenden Erklärung versehen sind. Man hat diesbezüglich kein Geheimnis daraus gemacht, ob die jeweilige Darstellung religiöse Bezüge hat und im Einzelfall die entsprechende Bibelstelle gleich mit zitiert. Wo das nicht der Fall war, beschränkte man sich auf eine konkrete Sichtung oder einem stattgefundenen Ergeignis mit – zugegebenermaßen – individuellem Erklärungsversuch. Ein symbolischer Verweis wurde in diesen Fällen jedenfalls nicht getätigt.

Die damaligen Ereignisse scheinen höchstwahrscheinlich recht populär gewesen zu sein und haben sich auch über Ländergrenzen hinweg ohne weiteres herumsprechen können.

 

Die einzelnen Wunderzeichen sind aufwendig gestaltet, möglicherweise aber auch Bestandteil einer "Newsletterkultur" der damaligen Zeit. Es ist nicht auszuschließen, dass sie Bestandteil einer Flugblattserie waren, die neben der Fuggerzeitung und dem Briefverkehr ihre Daseinsberechtigung hatte. 

 

Wetterereignisse am Beispiel "strenger Winter": "Im Jahr 1162 fiel zwölfmal hintereinander Schnee auf Mailand, so dass die Menschen in Verzweiflung gerieten und niemand zu jemand anderem gehen konnte. Und der Schnee bedeckte einige der Häuser und Bäume usw. Das strenge Wetterereignis blieb offenbar über Jahrhunderte hinweg im Gedächtnis hängen." (Abb. Wikimedia Commons, >> Bildlink). 

 

=Augsburger_Wunderzeichenbuch,_Folio_36

 

Himmelsanomalie, "Industrieunfall" und Schaden an Gebäuden: "Im negsten iar vor christus gepurt / ist zu rom jensit der differ ain öll prun entsprungen vnnd den gantzen tag reichlich geleffon / vnd am tag der gepurt ist: ein guldener zwickel umb die sunen erschinen den gantzen tag / vnnd ist die pild saul rumoly mit sampt dem tempel des frids zu grund gefallen / darbey ist zu mercken das ain anderer herr verhanden ist / gewesen."

Hier handelt es sich um das gleiche Jahr wie oben bei der Schneekatastrophe, doch irritiert mich der Hinweis "im nächsten Jahr vor Christus Geburt". Irgendetwas stimmt mit der Datierung evtl. in diesem Zusammenhang nicht. Was ist mit dem Friedenstempel in Rom geschehen? Über Wikipedia dürfen wir nachlesen: "Im Jahr 408 gab es seismische Erschütterungen an sieben aufeinanderfolgenden Tagen am Friedensforum, und möglicherweise ist das Gebäude hierdurch geschwächt worden oder eingestürzt. Prokop schrieb im 6. Jahrhundert, dass der Tempel schon vor langer Zeit durch Blitzschlag zerstört worden sei. Es waren jedoch weiterhin viele Kunstwerke in seiner Umgebung aufgestellt." Erneut meine Frage: Wie passt das zur angedeuteten Datierung "im negsten iar vor christus gepurt"? Ein Irrtum? (Abb. Wikimedia Commons, >> Bildlink)

 

Augsburger_Wunderzeichenbuch_—_Folio_24?„Goldener_Sonnenring“

 

Typische Kometenfurcht im 16. Jahrhundert? Im Jahr 1506 gab es eine Kometensichtung: … es "erschien etliche Nächte ein Komet und wandte den Schweif Richtung Spanien. In diesem Jahr wuchsten viele Früchte und wurden von den Raupen oder Ratten völlig zunichte gemacht. Danach folgte im achten und neunten Jahr hierzulande und in Italien ein so gewaltiges und großes Erdbeben, dass zu Konstantinopel sehr viele Gebäude und Leute zu Grunde gingen." (Wikimedia; >> Bildlink)

 

Augsburger_Wunderzeichenbuch_—_Folio_92

 

"Im Jahre 73 v. Chr. versammelten sich die Menschen, um zu trinken, aber als sie das Brot schnitten, kam Blut aus ihm heraus wie aus einer Wunde. Es gab auch einen Hagelsturm, der so schrecklich war, dass sieben Tage lang nacheinander Steine vom Himmel fielen, und auch darin waren Stücke von echten Steinen und viele scharfe Steine, so dass der Boden von ihnen zerstört wurde." (Abb. Wikimedia; >> Bildlink)

 

Augsburger_Wunderzeichenbuch,_Folio_19

 

Nachstehend Daniels Vision: Im ersten Jahr Belsazars, des Königs von Babel, hatte Daniel einen Traum und Gesichte auf seinem Bett; und er schrieb den Traum auf, und dies ist sein Inhalt: Ich, Daniel, sah ein Gesicht in der Nacht, und siehe, die vier Winde unter dem Himmel wühlten das große Meer auf. Und vier große Tiere stiegen herauf aus dem Meer, ein jedes anders, als das andere.

Daniel 7,17 Diese vier großen Tiere sind vier Königreiche, die auf Erden kommen werden.

Daniel 7,4 Das erste war wie ein Löwe und hatte Flügel wie ein Adler. Ich sah, wie ihm die Flügel genommen wurden. Und es wurde von der Erde aufgehoben und auf zwei Füße gestellt wie ein Mensch, und es wurde ihm ein menschliches Herz gegeben.

Daniel 7,5 Und siehe, ein anderes Tier, das Zweite, war gleich einem Bären und war auf der einen Seite aufgerichtet und hatte in seinem Maul zwischen seinen Zähnen drei Rippen. Und man sprach zu ihm: Steh auf und friß viel Fleisch!

Daniel 7,6 Danach sah ich, und siehe, ein anderes Tier, gleich einem Panther, das hatte vier Flügel wie ein Vogel auf seinem Rücken und das Tier hatte vier Köpfe, und ihm wurde große Macht gegeben.

Daniel 7,7 Danach sah ich in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, ein viertes Tier war furchtbar und schrecklich und sehr stark und hatte große eiserne Zähne, fraß um sich und zermalmte es mit seinen Füßen. Es war auch ganz anders als die vorigen Tiere und hatte zehn Hörner. … Wer mag, kann sich mit der Symbolik aus der Bibel genauer beschäftigen. Diese Folie geht exemplarisch auf einen der typischen religiösen Bezüge ein. (Abb. Wikipedia Commons; >> Bildlink)

 

Augsburger_Wunderzeichenbuch_—_Folio_12?_„Vision_Daniels“

 

Eine Sichtung aus dem Orient ohne Zeitangabe. Die Beobachtung von drei Sonnen am Morgen, die sich später zu einer zusammen ziehen. Was genau diese Zeugen gesehen, haben – ob es sich um typische Halos oder etwas völlig anderes handelte – entzieht sich unserer Kenntnis. Gerade in unserer Zeit werden solche Phänomene öfters beobachtet, vielleicht war es damals etwas besonderes. (Abbildung Wikimedia; >> Bildlink)

 

Augsburger_Wunderzeichenbuch_—_Folio_26?_„Drei_Sonnen“

 

Ein Phänomen von 2011, als in Taiwan zwei Sonnen nebeneinander gesichtet wurden, konnte meines Wissens astronomisch bis heute nicht aufgeklärt werden. >> Link zur Mainstreamnachricht. Wer weiss also schon, was unsere Altvorderen seinerzeit wirklich sahen.

 

Analog zu den drei Sonnen gibt es auch die Sichtung von drei Monden – hier auf 1304 datiert. Wenn ich die schwer lesbare Schrift richtig interpretiere, erstreckte sich die Mitternachtssichtung über einen längeren Zeitraum hinweg. Was es damit auf sich hat, kann ich mir auch nicht erklären. Das erinnert mich an das Phänomen der sog. "Mondtäuschung", das alleine die unterschiedlichen Größen der Monddarstellung und damit auch unterschiedliche Abstände zur Erde "suggeriert" (oder bekräftigt?) – allerdings ohne astronomische oder physikalische Erklärung auskommen muss, da die Wissenschaft diesbezüglich im Dunkeln tappt. (Abb.: Wikimedia; >> Bildlink)

 

Augsburger_Wunderzeichenbuch_—_Folio_49?_„Drei_Monde“

 

(Sinngemäß) "Im Januar 1496, als der Tiber seine Ufer hoch und breit in der Nähe von Rom überquerte: Welches wundersame Geschöpf erschien, tot aufgefunden, wo die Wut und die Macht der Gewässer des Tiber nachgelassen hatten, und in dieser Form und Form war, wie es dort gemalt ist." Worum es sich beim Fund im Tiber wirklich gehandelt hat, darf geraten werden. Ein solches Fabelwesen war es gewiss nicht. Auszuschließen lässt sich aber ebensowenig, dass hier gar nichts passiert ist. Irgendein Fund (möglicherweise der Kadaver eines kryptischen Wesens) ist möglicherweise dort aufgetaucht. (Abbildung: Wikimedia, >> Bildlink)

 

Augsburger_Wunderzeichenbuch_—_Folio_90

 

Etwas ähnliches geschah wohl 1531, als bei Salzburg ein seltsames Wesen gefangen wurde. (Sinngemäße Wiedergabe des Textes): "1531 wurde ein wundersames, graues und behaartes Tier mit einem bärtigen Männerkopf, vier Füßen und scharfen Klauen von den Jägern des Bischofs im Salzburger Wald gefangen. Es wurde vor Gericht gebracht, aber es wollte nicht essen oder trinken und es verendete schrecklich." (Abb.: Wikimedia; >> Bildlink). Was fand man dort wirklich? Das Ereignis ist wirklich mysteriös. 

 

Augsburger_Wunderzeichenbuch_—_Folio_123?_„Monster_bei_Salzburg_festgenommen_worden“

"1533 Jahre nach der Geburt Christi, am Freitag nach der heiligen Ursula, dem 24. Tag, wurden solche wundersamen Drachen fast zwei Stunden lang gegen 22 Uhr nachts an mehreren Orten in der Nähe von Hilpoltstein und im dortigen Hoffleinshaus in der Luft gesehen." Derartige Sichtungen werden natürlich heute belächelt. (Abbildung: Wikimedia; >> Bildlink)

 

Augsburger_Wunderzeichenbuch_—_Folio_129?_Drachen_Hilpoltstein_1533

 

Das gilt auch für die Funde mehrköpfiger Wesen. Leider ist mir die Entzifferung der Erklärung hier nicht gelungen. (Abb. Wikimedia; >> Bildlink).

 

Augsburger_Wunderzeichenbuch_—_Folio_133

 

Ereignisse 1543: Links ein Huhn mit 4 Extremitäten, rechts ein aus der See geborgenes Wesen, das anschließend lebend nach Kopenhagen gebracht worden sein soll. (Abb. Wikimedia; >> Bildlink)

 

1280px-Augsburger_Wunderzeichenbuch_—_Folio_145-_Wundersames_Huhn_und_wundersamer_Fisch_1543

 

 

 

 

 

 

 

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Saudi-Arabien

 

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Hügel 122: Gruselige Gegend in Scheinidylle

 

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Wer steckt hinter den Yoshimi-Löchern?

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Das ist oder besser war Robert Pershing Wadlow im Alter von ungefähr 20 Jahren. Als diese Aufnahme gemacht wurde, gab´s noch kein Photoshop und manuell retuschiert wurde hier auch nichts. Robert passte trotzdem nicht in den Aufzug …

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Düstere Symbolik: Die Helm-Pyramiden

 

Pyramide der deutschen Helme (1)

Anlässlich einer Feier auf dem Victory Way vor dem Grand Central Terminal von New York wurde nach dem Ausgang des ersten Weltkriegs eigens eine dunkle Pyramide errichtet, die mit 12.000 deutschen Pickelhauben "verkleidet" wurde. Offenbar hatte man sie extra am Ende des Krieges aus Lagern von Deutschland aus importiert.

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Menhir mit Meerblick: Men-Er-Letionec

 

Men-Er-Letionec-web(1)

Der bretonische Volksmund nennt ihn auch "L'homme de bout ou encore le Chien assis" (also in etwa: Stehender Mann oder alternativ sitzender Hund). Der Menhir liegt in der Nähe der Landspitze von Kerpenhir am Rande des Golfs von Morbihan; im Prinzip nur wenige Meter davon entfernt. Man geht davon aus, dass dieser Menhir von immerhin etwa 3,40 Höhe der sichtbare Überrest eines alten Steinkreises sei.

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Chemieunfall im Treppenhaus des Tempels?

 

Geschmolzene_Stufen

Es fällt einem nicht gleich ins Auge, da der Blick eher auf die prächtigen Wandornamente gerichtet ist, wenn man die Stufen zum Dach im Tempel von Dendera emporsteigt. Dann sieht man es aber doch, weil man automatisch den Blick senkt, um nicht bei nächster Gelegenheit zu stolpern. Dann schießt es einem durch den Kopf: Wieviele Menschen haben diese Schneise in den letzten zweieinhalb Tausend Jahren passiert, um diese Stufen so aussehen zu lassen …

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Solartechnik in Ägypten schon vor über 100 Jahren

Shuman2

Frank Shuman, amerikanischer Erfinder mit ostdeutschen Wurzeln, baute 1912/1913 in Maadi (Ägypten), ca. 25 km südlich von Kairo, das erste Parabolrinnenkraftwerk. Shumans Anlage in Maadi nutzte die Parabolrinnen, um einen 60-70 PS-Motor zu versorgen, der 6.000 Gallonen Wasser pro Minute vom Nil zu benachbarten Baumwollfeldern gepumpt hat.

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Fassadenkunststück der Nomaden? Mada'in Salih


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Mada'in Salih (übesetzt: Städte des Salih) liegt 400 km nordwestlich von Medina in Saudi Arabien. Früher einmal hieß die antike präislamische Stadt Hegra und wurde als Handelsmetropole der Nabatäer eingestuft. Von einer Handelsmetropole sieht man hier nicht viel - dafür erwarten Wüstenbesucher beeindruckende monumentale Fassaden im zerklüfteten Sandgestein.

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Königssee: Petroglyphen am Parkplatzfelsen 

Petroglyphen_Königssee2

Der Königssee ist Publikumsmagnet für täglich Tausende von Besuchern im idyllischen Berchtesgadener Land. 99 % des Publikums passiert einen großen Felsen inmitten eines groß angelegten Parkplatzgeländes und achtet nicht auf die Inschriften.

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Yonaguni: Pazifische Seeanomalie vor Japan

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300 km vor der japanischen Küste gibt es ein Gebilde im Meer, das gegebenenfalls das Zeug zu einer Sensation hätte, wenn sich die Wissenschaftler wider Erwarten darüber einig wären, worum es sich dabei handelt. Leider sind sie es aber nicht und man kann sich getrost der einen oder anderen Seite anschließen: Ist es geologischen Ursprungs oder ein architektonisches Werk der Vorzeit?

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Langfinger der Schoschonen: Riesige Handabdrücke im Felsen

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Sie hinterlassen zwar tiefe Eindrücke, sind aber sicherlich nicht von Geisterhand entstanden: Die Petroglyphen der White Mountains in Wyoming gelten den Indianerstämmen der Utah, Schoschonen und Arapaho als heilig. Ganz nach üblicher Gepflogenheit nimmt man es mit der wissenschaftlichen Datierung nicht so genau und legt einen Zeitraum von 1.000 - 200 Jahren fest.

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Some like it hot: Das Geheimnis "verglaster" Festungen und Ruinen


Mur_vitrifié_Ste-Suzanne_Web.jpgBefestigungswälle, die nicht mit herkömmlichem Mörtel errichtet wurden, gelten auf den ersten Blick als Rarität. Viele haben von solchen Phänomenen ohnehin noch nie etwas gehört. Das mittelalterliche Dörfchen Sainte-Suzanne, Mayenne in Frankreich aus dem 11. Jahrhundert, das auf einer felsigen Erhebung mit dreieckiger Grundfläche steht, ist bereits für diese Bauweise unter "Insidern" bekannt.

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Regenbogengebirge aus der Graffiti-Sprühflasche: Zhangye Danxia

Montagne di Zhangye Danxia (Cina)


Die Bergregion von Zhangye Danxia in China ist eine farbenfrohe Augenweide, die ohne großartige kreative Klimmzüge in ein phantasievolles Ölgemälde umgedeutet werden kann. Das Gebiet ist für die ungewöhnlichen Farben der Felsen bekannt, die ausgesprochen steil herausragen und zum Teil mehrere hundert Meter hoch sind.

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Pyramide als Fußabtreter für's Militär: Baka in Saujet-el-Arjan

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Die Entdecker bezeichneten sie als 13. Pyramide, allerdings kann heute niemand mehr sagen, ob es überhaupt eine werden sollte: Die Rede ist von der Grabkammer der Baka-Pyramide, deren quadratische Grundfläche von 200 x 200 Metern bereits in den Jahren 1905 bis 1912 vom italienischen Archäologen Alessandro Barsanti näher unter die Lupe genommen wurde.

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Bekommen die Türe nicht auf: Geheimnisvolle 7. Gewölbekammer bleibt geschlossen …

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Dass die Maharadschas von Travancore über Generationen fleißig Vermögen angehäuft hatten, steht wohl außer Frage. Geheimkammern des reich verschnörkelten Padmanabhaswamy Tempels mitten in Trivandrum, der Hauptstadt des südindischen Bundesstaats Kerala, wurden vom Obersten Gerichtshof Indiens (bestehend aus einem siebenköpfigen Richter-Komitee in Anwesenheit des Haupt-Treuhänder des Travencore Trusts) bereits 2011 geöffnet. Aber war das schon alles ...?

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Tunguska-Wald: Doch nicht vom Meteoriten "flachgelegt"? Kratertheorie vom Tisch

Tunguska_Ereignis.jpg

An einem Sommermorgen im Jahre 1908 fand eine der größten Explosionen der russischen Geschichte statt. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse zur Kratertheorie als Absturzstelle eines vermeintlichen Himmelskörpers.

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Wenn Wellen vereisen - Bizarres Schauspiel am Baikalsee

Die Sichtung ist zwar alles andere als mysteriös und schon ein paar Monate alt, trotzdem nach wie vor ein Hingucker. Vor allem ist es kein Einzelfall.

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Aktuelle Ufo-Sichtung in der Türkei: False-Flag als Ablenkung?

Am Abend des 1. Advents wurde es im türkischen Luftraum recht lebhaft. Es handelte sich dabei nicht um wenige Einzelsichtungen, sondern um eine regelrechten Sichtungs-Hype zahlreicher Zeugen in Ballungszentren, über denen seltsame Lichter am Himmel beobachtet und aus individuellen Blickwinkeln heraus fotografiert und gefilmt wurden. 

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Google Maps: Neue Meeresboden-Schnittmuster entdeckt

 

Vor den Küste Mexiko's und Venezuela's hat man erneut symmetrische Strukturen auf dem Meeresboden ausgemacht, die von üblichen geomorphologischen Verwerfungen und Erosionsspuren abweichen …

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Mothman-Sichtung in Point Pleasant: Überraschung zum 50-jährigen Jubiläum?

Am Sonntagabend sah ein Mann, der auf der State Route 2 in der Gegend von Point Pleasant (West Virginia) unterwegs war, eine Gestalt, die sich von Baum zu Baum durch die Luft bewegte und dabei ungewöhnlich groß war.

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Jahrtausendealtes Alu-Metallstück in Rumänien gefunden – Höhenflug für Ufologen?

 

Kann ein Aluminium-Artefakt, das Tausende von Jahren in der Erde lag, mit außerirdischen Intelligenzen in Zusammenhang gebracht werden? Ein erstaunlicher Fund, der bereits 1973 im kommunistischen Rumänien gemacht wurde, ist jetzt an die Öffentlichkeit gekommen.

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Quadrocopter über Nazca „Lochstreifen“

Im Umkreis der alten Inka-Siedlung Tambo Colorado (ehemals Puka Tampu) / Peru befindet sich ein mysteriös durchlöchertes Landschaftsbild, das unter Regie von Brien Foerster mit einem Quadrocopter aus der Vogelperspektive erkundet wurde. 

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Riesen-Perle unterm Bett hervorgeholt

  

Die gigantische Perle soll alleine von den Maßen her 5 x größer sein als der klassische Rekord. Ein philippinischer Fischer machte offenbar vor 10 Jahren den Fund seines Lebens und kam jetzt erst damit heraus ...

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Mysteriöses Vogelsterben in Massachusetts 

Tierschützer aus Dorchester in Massachusetts sind von einem bizarren Vorfall sehr irritiert: Anwohner entdeckten in der Nachbarschaft 47 Vögel, die dort mehr oder weniger leblos am Boden lagen.

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Frisch ausgegraben: 30 Tonnen-Meteorit in Argentinien

Der bisher zweitgrößte bekannte Meteorit nach Hoba wurde am 10. September in Argentinien gefunden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der neue noch namenlose Koloss knapp 30 t wiegt.

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Bizarre Sichtung an Tankstelle: Wesen auf Autobahn gejagt

 

Ein peruanischer UFO-Forscher wartet derzeit mit einem unglaublichen Video auf, das nach seiner Auffassung ein "Alien" zeigt, das am Rande einer Tankstelle in Pachacamac (Peru) auftaucht und bei mehreren Zeugen für Aufmerksamkeit sorgt.

Die bemerkenswerte Aufnahme Ende des letzten letzten Monats zeigt eine Art Wesen, das sich links von einem nahe gelegenen Gebäude aus nähert und sich anschließend Richtung Tankstelle bewegt.

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Rätselhaftes Rentiersterben in Norwegen

Ein Beamter der norwegischen Naturschutzbehörde (kurz: NNI) in Norwegen machte während einer Routinekontrolle letzten Freitag einen grauenhaften Fund, als er eine tote Rentierherde aus 323 Tieren entdeckte …

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Augenwischerei: Ansichtssache Ländergrössen

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Ist es nicht erstaunlich, dass auf Karten Länder oder Kontinente größer aussehen als andere? Dabei handelt es sich um eine optische Verzerrung, die der flämische Geograf und Kartograf Gerardus Mercator aus guter Absicht heraus herbeiführte …

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Neue Lichter aus den Brown Mountains 

 

Die berühmten Brown Mountain Lichter sind im Juli von einem Wissenschaftlerteam näher unter die Lupe genommen worden. Ein Team der Appalachian State University ist der Sache nachgegangen und stellt eine neue zuverlässige Videountersuchung zur Verfügung.

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